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SUZANA MARINKOVIC #3

Die Basler "Herbschtmäss"

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Achterbahnen, Karussells und Riesenräder dominieren zwei Wochen lang das Stadtbild von Basel. Während der Herbstmesse sind die Basler im Beggeschmutz- und Biber-Fieber.
20. November 2013, Text: Suzana Marinkovic, Foto: Katrin Ilg
Suzana Marinkovic ist seit 2007 bei der Helvetia Versicherungen in Wien angestellt. Die 25-Jährige absolvierte 2009 ihre Lehrabschlussprüfung als Versicherungskauffrau und arbeitet seitdem als Sachbearbeiterin im Vertragsservice. Seit 2011 studiert sie berufsbegleitend Kommunikations-wirtschaft an der Fachhochschule Wien der Wirtschaftskammer Wien. Im Rahmen ihres Studiums absolviert sie ein fünfmonatiges Praktikum im Bereich Corporate Communications der Helvetia Schweiz.

Neben der Basler Fasnacht gehört die Herbstmesse zu den Großereignissen in der Stadt am Rheinknie. Heuer findet sie zum 543-mal statt. Traditionell beginnt die Herbstmesse mit einem Glockenschlag der Kirche zu St. Martin, 14 Tage vor Martini (11. November). Anstatt auf einem Veranstaltungsort konzentriert, verteilt sich die Herbstmesse auf ganz Basel. Zwei Wochen lang ist die Stadt im Herbstmesse-Fieber. Besucher aller Altersgruppen verbringen ihre Freizeit auf der "Herbschtmäss" und genießen den Rummel. Wer kulinarische Freuden erleben will, besucht die Herbstmesse am Petersplatz. Verspürt man Lust auf Freizeitpark-Atmosphäre, ist die Herbstmesse in der Kaserne oder am Messeplatz zu empfehlen. Zu den schönsten Plätzen der Herbstmesse gehört der Münsterplatz. Hier treffen Riesenrad, Jahrmarkt-Kitsch und altehrwürdige Kirchenmauern aufeinander.

Die Geschichte der Herbschtmäss
Als Österreicherin interessiert mich der Ursprung der Herbstmesse. Im Juli 1471 erhielt die Stadt vom römisch-deutschen Kaiser das Recht zugesprochen, zwei Jahrmärkte zu veranstalten. Die Frühlings- und die Herbstmesse waren geboren. Im Gegensatz zur Frühlingsmesse blieb die Herbstmesse erhalten. Für die Dauer der Messen hatten alle Händler die gleichen Rechte, egal ob einheimische oder fremde. Eines dieser Privilegien war die Zollfreiheit an den Marktständen, die mit dem Einläuten der Messeglocke der Martinskirche galt.

Kulinarische Genüsse
Wie beim Oktoberfest oder Christkindl-Märkten spielt auch bei der Herbstmesse das Essen eine wichtige Rolle. Als Nicht-Schweizer ist es unmöglich, durch den Namen zu erkennen, um welche Art von Speise es sich handelt. "Was genau ist ein Beggeschmutz und ein Biber?", ist eine der Fragen, die ich mir bei meinem ersten Messebesuch gestellt habe. "Beggeschmutz" ist ein Schaumgebilde, ummantelt mit weisser oder dunkler Schokolade und überzogen mit Kokosraspeln. Vergleichbar mit einem Schaumkuss. Beim "Biber" handelt es sich um Lebkuchen mit Mandel- oder Nussfüllung. Zu viel von diesen Süßigkeiten sollte man nicht essen. Die Fahrt mit der Achterbahn endet sonst böse.

Dieser Artikel erschien in  Kolumnen, Lifestyle, work@helvetia, Schweiz

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