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MARIO GATTINGERS NEUES FILMPROJEKT

Vom Flachländer zum Freerider und Filmemacher

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Freerider Mario Gattinger ist in Niederösterreich zwischen weiten Flächen mit schneearmen Wintern aufgewachsen. Da fragt man sich doch wie man so als "Flachlandtiroler" zum Skifahren bzw. Freeriden kommt?
19. April 2017, Text: Mario Gattinger, Ursula Czerny, Fotos: Mario Gattinger
Mario Gattinger - Freeride-Skifahrer, Freeride-Filmemacher, Masterstudent Sportwissenschaften sponsered by Helevtia
Geboren am 2.7.1988 lebt der Niederösterreicher heute in Tirol. Mit 14 entdeckte er seine Liebe zum Snowboarden die bis heute sein Leben bestimmt. Mario stürzt sich aber nicht nur die steilsten Pisten hinunter, er dreht auch noch Filme darüber.

>> Mario's Homepage

Mit etwas mehr als zwei Jahren zog Mario mit seinen Eltern über den Winter nach Sölden. Dort begann seine Leidenschaft für das Skifahren und mit ca. 14 begann er mit dem Snowboarden zu liebäugeln und wagte für einen kurzen Moment den Seitensprung auf nur ein Brett. „Es war einfach damals das coolste Snowboard zu fahren, bevor sich die Twin Tips in Österreich so richtig etabliert hatten“ erzählt uns Mario. Mit dem Snowboarden entdeckte er, dass man auch im Gelände unterwegs sein kann und dabei richtig Spaß hat.

Nachdem er diesen Abstecher hinter sich gelassen hatte, begann Mario mit seinen Freunden auf Skiern das Gelände zu erkunden. Mit langen Wochenenden in Salzburg, Tirol und Vorarlberg wollte er seine Skills beim Freeriden verbessern. Nach und nach kamen dann die ersten österreichischen Freeridefilme auf den Markt die Mario in ihren Bann zogen, der beschloss: „Ich will auch einen Skifilm produzieren“.

Nach seiner Matura und einem Jahr Sportstudium brach er seine Zelte im Flachland ab und übersiedelte nach Innsbruck. Dort angekommen gründete er FreeRidersLife. Ein Team aus Freeskiern wir Bernhard Braun, Jochen Mesle, Julian Zenzmaier uvm. und versuchte sich an den ersten Skifilmproduktionen. Es war ein Sprung ins kalte Wasser. Aber nach dem er halbwegs schwimmen gelernt hatte war schlussendlich 2014 sein Erstlingswerk DRAWING LINES auf diversen Filmfestivals wie der Alp Con Cinematour zu sehen. Letztes Jahr im Oktober folgte dann sein zweiter Film TRIANGLE.

Wir wollten von Mario wissen, welches seiner letzten Projekte ihm besonders im Gedächtnis geblieben ist.
„Ein Höhepunkt war sicherlich meine Reise nach Indien im Februar 2015. Kaschmir ist als Skifahr-Destination eher unbekannt. Trotzdem haben wir uns entschlossen für TRIANGLE dort zu filmen. Wir hatten keine Ahnung was uns erwartet, dennoch war es eine der interessantesten und intensivsten Reiseerfahrung bisher. Nicht nur gesundheitlich und dadurch auch sportlich gelangte ich an meine Grenzen, sondern auch kulturell war es eine Achterbahnfahrt.“

Deine Filme bestechen durch tolle Bilder in atemberaubender Landschaft. Das sieht auf der Leinwand alles sehr romantisch aus. Läuft die Entstehung so eines Films denn auch immer reibungslos und harmonisch ab?
"Nein, denn es ergeben sich immer wieder Schwierigkeiten die die ganze Organisation und Produktion eines Films vor große Herausforderungen stellen. Vor allem, wenn man das Beste rausholen möchte.

Die erste Frage ist: Welche Idee möchte man überhaupt umsetzen? Daran kann es schon oft scheitern. Für die Entwicklung einer Idee brauch man dann schon ein gut eingespieltes Team. Wenn dann die Idee steht muss alles sorgfältig und ansprechend zu Papier gebracht werden. Aber nicht nur die Idee des Films ist wichtig, man sollte auch ausreichend zeit in ein schlüssiges Marketingkonzept investieren, dass das eigene Projekt von anderen abhebt. Ist das alles dann in ein Konzept verpackt, beginnt der schwierigste Teil - die Organisation. Neben der offensichtlichen Dinge wie Partnersuche, Erstellung von Shootingplänen, Reise-Organisation usw. fällt auch ziemllich viel Kleinkram an, an den zuvor gar nicht gedacht hat. Da kann es dann schon mal passieren, dass man kurz davor ist, die Nerven zu verlieren.

Außerdem muss man als Kopf des Projektes den rund 35 mitwirkenden Personen ja auch noch seine Idee vermitteln und den Zusammenhalt der Gruppe gewährleisten. Jeder in diesem Team hat andere Ideen und seinen eigenen Kopf. Für mich heißt es dann Brücken zu schlagen um alle auf einen Nenner zu bringen.“

Nach einem Jahr schöpferischer Pause, sind wir neugierig wie Mario's Pläne für die Zukunft aussehen
"Haha. Das ist momentan gar nicht so leicht zu beantworten ohne schon zu viel zu verraten. Ich habe eine Filmproduktion namens Framebakery gegründet, mit der ich in den nächsten zwei Wintersaisonen ein neues Filmprojekt namens „IN ME“ produzieren möchte. Dieses Filmprojekt soll ausschließlich in den Alpen produziert werden. Mit einigen Web-Episoden die im Laufe der kommenden zwei Jahre veröffentlicht werden, wird das ganze abgerundet.

Ich freue mich schon sehr, das Projekt mit meinen Kollegen Bernhard Braun, Eva Walkner, Elyse Saugstad, Jochen Mesle, Max Kroneck, Reine Barkered, Jackie Paaso, Johannes Schnitzer, Thomas Feuerstein und Julian Zenzmaier in Angriff zu nehmen."

Wir sind schon sehr gespannt auf das neue Projekt. mehr Infos zu Mario Gattinger und seinen bisherigen Projekten gibt es hier:

Media:
Homepage: www.mariogattinger.com
Facebook: https://www.facebook.com/mario.gattinger.3/
Instagram: www.instagram.com/MarioGattinger

Filmprojekte:
FreeRidersLife: TRIANGLE 2015
FreeRidersLife: DRAWING LINES 2014

Seit 2015 sponsert und begleitet Helvetia den Profi-Freerider Mario Gattinger bei seinen spektakulären Abenteuern rund um den Globus. Im Portrait erfahren Sie mehr über den Niederösterreicher, seine Leidenschaft und das Projekt «FreeRidersLife».

Dieser Artikel erschien in  Sport

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