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Engagement

10.000 Jungbäume verstärken Schutzwald im steirischen Salzkammergut

Helvetia und die Österreichischen Bundesforste haben das vierte Schutzwaldprojekt gestartet. Da Klimaschwankungen und Wildverbiss den Jungbäumen das Wachsen erschweren, helfen wir mit gezielter Aufforstung nach. 10.000 junge Fichten und Lärchen verstärken den Schutzwald im steirischen Salzkammergut.

31. Januar 2017, Video: Gallus Media / Meinrad Keel

 

Vor zehn Jahren fegte Orkan Kyrill mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometern pro Stunde über Österreichs Wälder hinweg und hinterließ dabei riesige Schäden. So auch im Schutzwald der Österreichischen Bundesforste (ÖBf) an den steilen Hängen des Radlings im Bundesforste-Revier Grundlsee im steirischen Salzkammergut. Trotz rascher Aufräum- und Aufforstungsarbeiten in den Folgejahren setzten Wind, Trockenheit sowie der Waldschädling Borkenkäfer den exponierten Flächen stark zu. Die Bundesforste und Helvetia forsten die jungen Schutzwälder dieser Tage mit weiteren rund 10.000 jungen Fichten- und Lärchenpflanzen auf. Der Wald dient in der Region als natürlicher Schutz vor Naturgefahren - vor allem für die Hauptverkehrswege wie die Salzkammergut-Bundesstraße und die Eisenbahnverbindung im Tal.

Grüner Wall als Schutz vor Naturgefahren
«Intakte Schutzwälder bieten natürlichen und vor allem nachhaltigen Schutz vor Naturgefahren wie Lawinen, Muren oder Steinschlag», weiß Bundesforste-Vorstand Rudolf Freidhager. Die Österreichischen Bundesforste betreuen in Österreich 510.000 Hektar Wald – mehr als ein Drittel davon sind Schutzwälder. «Wetterextreme als Folge des Klimawandels, aber auch Wildverbiss bringen die Schutzwälder im Alpenraum immer mehr unter Druck. Wo die Jungbäume nicht von selbst ausreichend nachwachsen können, helfen wir mit gezielten Aufforstungen nach», so Freidhager.

Schutz durch Schutzwälder gewinnt zusehendes an Bedeutung: «Elementarschäden durch Wetterextreme, Temperaturanstiege und Naturkatastrophen häufen sich und das ist besonders in der Versicherungsbranche zu spüren», erklärt Thomas Neusiedler, Vorstand für Schaden-Unfall bei Helvetia Österreich. Die Aufforstung von Schutzwäldern als langfristige Präventionsmaßnahme ist Helvetia daher ein wichtiges Anliegen. «Langfristiges Planen und vorausschauendes Agieren sind in der Versicherungs- und in der Forstwirtschaft unerlässlich. Das Engagement für den Schutzwald als grüne Lebensversicherung passt daher perfekt zu unseren Kernkompetenzen», ergänzt Neusiedler.

Herausfordernde Pflanzaktion
Die rund 45 Hektar große Aufforstungssfläche am Radling liegt auf über 1.000 Meter Seehöhe. Die Pflanzarbeiten erfolgen in äußerst anspruchsvoller Handarbeit. Zu Fuß und mit 10.000 Jungbäumen am Rücken erklimmen die Forstfacharbeiter der Bundesforste die steilen Hänge und pflanzen die Setzlinge einzeln im weitläufigen Gelände aus.

Aufgeforstet wird dabei vor allem mit Fichten und Lärchen, die verstärkt auftretenden Wetterextremen bedingt durch den Klimawandel am besten standhalten können. Die dicht wachsenden Fichten fangen in ihren Kronen große Mengen an Schnee auf. Lärchen wiederum gelten mit ihren stark ausgeprägten Wurzelsystemen als besonders sturmfest und steinschlagresistent. Als natürlicher Baumnachwuchs sollen langfristig Buchen und Tannen aufkommen, denn dem Standort entsprechende Mischwälder stellen besonders langfristige und stabile Schutzwälder dar.

Grüne Versicherung
Helvetia Österreich engagiert sich seit vier Jahren für die Instandhaltung und Aufforstung österreichischer Schutzwälder. In Zusammenarbeit mit den Bundesforsten werden seit 2013 jährlich Schutzwaldprojekte umgesetzt: So wurden bereits je 10.000 Bäume in den ÖBf-Forstrevieren am Wolfgangsee im Salzkammergut, am Großsonnberg in Salzburg sowie im Tiroler Zillertal aufgeforstet. Der Objekt-und Standortschutzwald Radling im steirischen Ausseerland ist das vierte Projekt von Helvetia und den Bundesforsten.

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