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Inside Helvetia

Was lange währt… wird endlich grün

Die Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI) prämiert Helvetia mit dem Qualitätssiegel "blueCARD" und bescheinigt der Generaldirektion damit höchste Gebäudestandards in Nachhaltigkeit und Funktionalität. Die Generaldirektion ist eines von nur drei historischen Gebäuden in Österreich, das mit dem Qualitätssiegel ausgezeichnet wurde.

12. Oktober 2017, Text: Katharina Wildauer, Fotos: ÖGNI / Martinez-Flener, Video: Verlag Fleisch

Die blueCARD der Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI) ist eine ganzheitliche Auszeichnung, die Gebäude umfassend auf ihre Nachhaltigkeit bewertet. Das Qualitätssiegel gibt Aufschluss darüber, inwieweit Immobilien intelligent, effizient und nachhaltig genutzt werden. blueCARD-Immobilien müssen nicht nur ressourcenschonend, energieeffizient und umweltfreundlich, sondern auch dem soziokulturellen Umfeld entsprechend behaglich und gesund für die Nutzer gestaltet sein. Die Helvetia Generaldirektion in Wien wurde nun als eines von drei historischen unter insgesamt 19 Gebäuden österreichweit prämiert.

Thomas Neusiedler, Vorstand für Schaden-Unfall, zeigt sich erfreut über die Auszeichnung: «Zukunftsorientiertes Handeln gehört zu den Kernkompetenzen einer Versicherung. Die ökologische Betriebsführung im Einklang mit Umwelt und Gesellschaft sehen wir nicht nur als unternehmerische Verantwortung, sondern auch als Bekenntnis zur Förderung des Wohlbefindens unserer Mitarbeiter, Kunden und Partner». Helvetia hat in den letzten Jahren gezielt in Energieeffizienz und Nachhaltigkeit investiert: So setzt man in der Generaldirektion beispielsweise auf 100 Prozent Strom aus Naturkraft, sparsame LED-Beleuchtung und Sonnenenergie aus der hauseigenen Photovoltaikanlage. Federführend für das betriebliche Umweltmanagement ist Gerald Sabath, der auch den Prozess zur ÖGNI-Zertifizierung verantwortet hat.

Moderne Auszeichnung für historisches Gebäude

Da die Helvetia Generaldirektion mit der historischen Ankeruhr bereits 1914 eröffnet wurde, gestaltete sich der Zertifizierungsprozess als besondere Herausforderung. Vor über 100 Jahren waren die Anforderungen an Gebäude in vielerlei Hinsicht unterschiedlich zu heutigen Vorstellungen. So unterscheiden sich nicht nur die Forderungen an Brandschutz und Fluchtwege stark, sondern es fehlten damals auch Vorgaben zu Barrierefreiheit oder Umnutzungsfähigkeit von Gebäuden. Zudem gab es zu Beginn des vorigen Jahrhunderts keine EDV-Anlagen, Klimaanlagen oder Arbeitnehmerschutz heutiger Prägung. Erschwerend kommt hinzu, dass bei einem Großbrand 1945 beinahe alle Unterlagen zur Dokumentation des Gebäudes als Informationsquelle verloren gingen. «Wenn historische Gebäude mit aktuellen Maßstäben zur Nachhaltigkeit bewertet werden, stellt dies naturgemäß eine hohe Anforderung an alle Beteiligten dar», erklärt Ing. Siegfried Sotular von der energieeffizienz Gmbh, der als ÖGNI-Experte den Zertifizierungsprozess für Helvetia betreute. «Das Bewertungssystem der blueCARD ist eng ausgelegt und lässt keinen Spielraum für Interpretationen», führt Sotular weiter aus. Die Helvetia Generaldirektion ist erst das dritte historische Gebäude Österreichs, das mit der blueCARD prämiert wurde.

Die Österreichische Gesellschaft für nachhaltige Immobilienwirtschaft ist ein unabhängiger Verein, der den Paradigmenwechsel zu nachhaltigem Planen, Bauen und Bewirtschaften von Immobilien in Österreich fördern will. Ziel der Nachhaltigkeit von Bestandgebäuden ist es, umweltschonende, ressourcensparende sowie wirtschaftliche und soziale Lebensräume zu schaffen, welche das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit der Nutzer steigern. Mehr Informationen gibt es unter www.ogni.at.

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