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Inside Helvetia

Die süßesten Seiten von Helvetia

Nichts ist unbackbar! Zumindest für Marliese Christamentl, eine engagierte und langjährige Außendienst Mitarbeiterin von Helvetia. Sie hat nämlich ein ganz besonderes Talent, mit dem sie auch ihren Kollegen gerne mal den Tag versüßt.

16. Mai 2016, Text: Marliese Christamentl, Stefanie Köck, Ursula Czerny, Fotos: Marliese Christamentl

Eine jährlich stattfindene Helvetia Veranstaltung wurde dank einer kreativen Mitarbeiterin heuer zu einem ganz besonderen künstlerischen und geschmackvollen Erlebnis. Die von Marliese Christamentl in liebevoller Handarbeit eigens angefertigten Torten mit der süßen Inszenierung des Zusammenschlusses der Versicherungen Helvetia und Basler vor rund einem Jahr waren der Hingucker des Abends.

Wir wollten mehr über unsere Bäckerin aus Leidenschaft wissen und haben sie um ein Interview gebeten, um zu erfahren wie sie zu ihrem Talent gekommen ist.

Frau Christamentl, Sie sind ja keine Berufs-Bäckerin, was machen Sie beruflich wenn Sie nicht gerade kreative Torten entwerfen?

Ich bin seit 25 Jahren im Versicherungsaußendienst und seit mittlerweile fast 12 Jahren bei der Basler bzw. Helvetia als selbständige Versicherungsagentin tätig.

Wann haben Sie zum ersten Mal Ihr Talent zum Backen bemerkt?

Das war vor ca. 2 Jahren. Ich bekam eine neue Küche und natürlich auch neue Geräte. Mein Lebensgefährte meinte "Wozu brauchst du so teure Geräte, speziell einen Backofen, wenn du diese nicht benutzt?" Ich sagte nur "Das werden wir schon sehen!"

Bei meiner ersten Backkreation entschied ich mich für eine Schokoladentorte, die komischerweise sofort gelang. Bis dahin hatte ich mit Backen absolut nichts am Hut, da es mich nicht interessierte, und ich mit meinen Beruf mehr als ausgelastet bin. Außerdem wollen noch ein Haus mit Garten, 3 Katzen und auch mein Lebensgefährte versorgt werden.

Wie ist Ihre Begeisterung für das Backen entstanden?

Als diese Schokotorte wirklich auf Anhieb gut geworden ist, wollte ich es gleich nochmal versuchen, natürlich mit einem anderen Rezept. Und es war wieder ein voller Erfolg :-) Dann stand Weihnachten vor der Tür und ich machte ca. 10-15 Sorten Kekse, die alle sehr nett aussahen und auch noch gut schmeckten.

In der Osterzeit machte ich für den Ostermarkt eines gemeinnützigen Vereins viele kleine Torten. Doch diese erschienen mir optisch zu langweilig und deshalb begann ich mit der Dekoration. Die Begeisterung über meine Törtchen war nicht zu übersehen und so schnell konnte man nicht schauen, waren die alle ausverkauft. Mit den positiven Reaktionen wuchs auch meine Begeisterung und mittlerweile ist es ein kreatives Hobby, bei dem ich die "Kopfarbeit" des Versicherungsgeschäftes für einige Momente vergessen kann. Nach dem Backen bin ich zwar immer hundemüde, aber diese Art von Müdigkeit ist geradezu entspannend - eine Art "Therapie".

Naturtalent oder gut angelernt? Gibt es jemanden, der Ihnen die Geheimnisse des Backens verraten hat oder recherchieren Sie lieber selbst nach guten Rezepten?

Ich denke ein wenig "Naturtalent" muss vorhanden sein, denn bei uns zu Hause wurde nie gebacken. Das war auch ein Grund wieso ich geglaubt habe, dass ich nicht backen kann. Natürlich habe ich mir Anfangs aus Fachbüchern einige Rezepte und Ideen für Dekorationen, sowie die dazugehörigen Techniken abgeschaut aber mittlerweile habe ich auch schon eigene nette Kreationen.

Haben Sie Ihr Talent weitervererbt? Gibt es noch jemanden in Ihrer Familie der gerne kocht oder bäckt?

Mein Sohn ist gelernter Koch und kreiert mit Leidenschaft Pralinen in allen denkbaren Variationen und hat auch wirklich Spaß dabei, doch im Augenblick fehlt ihm noch die Geduld für dekorative Torten – aber was nicht ist kann ja noch werden. :)

Was macht für Sie eine gute Torte aus?

Eine gute Torte darf nicht trocken sein und auch nicht übermäßig süß. Ganz wichtig ist, immer frische und qualitativ hochwertige Zutaten zu verwenden.

Was macht Ihnen am Backen ganz besonders Spaß?


Die Torten "einzukleiden", bzw. nett zu dekorieren.

Haben Sie eine Spezialität?

Jede Torte ist anders, ich backe nie 2 Mal die gleiche Torte - aus Prinzip! Denn auch für mich ist es immer eine Überraschung, wie das Endprodukt am Schluss aussieht, davor habe ich nur ein ungefähres Bild wie es aussehen SOLL. Das stellt auch eine gewisse Herausforderung dar.

Wie kamen Sie auf die kreative Idee für die Helvetia Veranstaltung den Zusammenschluss von Helvetia und Basler mit Hilfe von Torten darzustellen?


Unser Landesleiter für den Agenturvertrieb hat mich gebeten, eine Torte für diese Veranstaltung zu backen, die das Zusammenwachsen der beiden Unternehmen darstellt.

Natürlich habe ich JA gesagt, es war keine leichte Aufgabe aber ich liebe Herausforderungen. Ich hatte nur eine grobe Vorstellung, wie ich das darstellen wollte und habe mal drauf los gebacken.

Wie lange haben Sie für die Fertigstellung der Torten gebraucht und welche Herausforderungen gab es die gemeistert werden mussten?

Ich habe die vielen Stunden nicht gezählt. In Summe habe ich 2 Monate gebraucht, von der Idee bis zur Fertigstellung. An vielen Abenden habe ich ca. 1 - 3 Stunden mit der Vorbereitung für die Dekoration verbracht. Die Torten sollten selbstverständlich frisch sein, deshalb hab ich sie so kurz wie möglich vor der Veranstaltung gebacken. Die letzten 3 Tage habe ich von früh bis spät in die Nacht hinein nur an den Torten gearbeitet. Da ich nur 1 Ofen habe, und dies insgesamt 6 Torten mit verschiedenen Geschmacksrichtungen waren, dauerte der Backvorgang allein schon 3 Tage. Dazwischen fertig gebackene Torten durchschneiden, füllen, kühlen, einstreichen, kühlen, glattstreichen, kühlen. Mit Marzipan überziehen, kühlen, dazwischen Zuckerhülle einfärben, ausrollen, überziehen. Und, und, und…

Eine große Herausforderung dabei war: wie mache ich das Matterhorn, damit es auch als solches erkannt wird?

Die nächste Hürde war der Transport. Wie kriege ich die Torten, die nicht nur sehr schwer sondern auch ziemlich groß waren, unbeschadet an den Zielort? Mit 2 Autos und einer Fahrt wie auf rohen Eiern haben wir es dann Gott sei Dank geschafft. :-)

Kochen Sie eigentlich genauso gerne wie Sie backen?

Ich koche auch sehr gerne, doch der Tag hat leider nur 24 Stunden und ich liebe meinen Beruf als Versicherungsagentin. Das allein ist schon mehr als ein Fulltime-Job, wenn man so halbwegs erfolgreich sein möchte.

Haben Sie ein Lieblingsrezept? Wenn ja, welches - und würden Sie es uns und unseren Lesern verraten?

Eigentlich ist jede Torte die mein Haus verlässt "meine Lieblingstorte". Ein Lieblingsrezept in dem Sinne habe ich nicht, da ich immer an verschieden Geschmackskreationen arbeite. Ich teile aber gerne mein Rezept für eine einfache aber saftige Sachertorte - für alle Leser die jetzt Lust aufs Backen bekommen haben. Gutes Gelingen! :-)

Ich bin selbständige Versicherungsagentin bei Helvetia und Tortenbäckerin aus Passion.
Marliese Christamentl
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