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Inside Helvetia

Hier bleibe ich - meine Lehre bei Helvetia

Mit 19 Jahren hat Christopher Exeli seine AHS-Matura in der Tasche. Was jetzt, fragt er sich? Die Antwort ist zunächst einmal auferlegt: Zivildienst leisten. Er entscheidet sich für eine Ausbildung zum Rettungssanitäter beim Samariterbund. Doch zwischen Schichtdienst und dem Lernen für die obligatorischen Prüfungen lässt ihm die Frage nach dem Danach keine Ruhe. Schließlich erinnert er sich an ein Praktikum, das er als Jugendlicher in einer Bank absolviert hat und hat eine Idee wo ihn seine berufliche Zukunft hinführen könnte.

11. Oktober 2019, Text: Antonia Hotter – Schülerin der Sir Karl Popper Schule & Christopher Exeli; Foto: Ursula Czerny 

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"Die Finanzdienstleistungsbranche hat mich damals schon einige Zeit lang interessiert", meint er rückblickend. Integralrechnung konnte er nicht leiden – im Gegensatz zu Kostenfunktionen. Ihm wird klar, dass er zurück in die Branche will: die Materie liegt ihm. Seine Mutter aber gibt ihm den Hinweis, dass das Versicherungsgeschäft  womöglich zukunftssicherer ist. Ihr Freund, selbst in diesem Bereich tätig, überzeugt Christopher letztendlich.

"Ich habe mich natürlich nicht nur bei einer Versicherung beworben", erzählt er," aber bei Helvetia hat das Bauchgefühl gestimmt." Der Weg in die Branche war für ihn an eine Lehre gebunden: "Das hat mich überhaupt nicht gestört. Ich bin von Haus aus sehr wissbegierig, ich lerne gerne und leicht." 

Der Auswahlprozess: bin ich der Richtige für die Stelle und passt die Stelle auch zu mir?

Der schriftlichen Bewerbung folgen vier persönliche Gespräche. "Beim allerersten war sogar meine Mutter eingeladen", erinnert er sich. "Am Anfang ging es um ganz Grundlegendes wie zum Beispiel meine Motivation. Der Fokus von Helvetia liegt darauf, herauszufinden, ob man wirklich der oder die Richtige für die Stelle ist – und ob die Stelle das Richtige für einen selbst ist." Was er Bewerbenden rät, denen solche Gespräche noch bevorstehen? "Stets Interesse zeigen. Man muss in positiver Hinsicht auffallen. Nicht zu passiv sein – der feinste Anzug bringt nichts, wenn man kein Wort von sich gibt", meint Christopher. " Zu aktiv soll man sich aber auch nicht verhalten", fügt er hinzu, "es ist die Suche nach der goldenen Mitte." Er erinnert sich, dass er sogar gefragt wurde, ein paar einfache Mathematikbeispiele vorzurechnen: "Da muss man einfach ruhig bleiben – oder zumindest so tun!" 

Umfassender Einblick ins Unternehmen - zwei Mal im Jahr wird die Abteilung gewechselt

Eine Lehre bei Helvetia dauert im Normalfall drei Jahre, alle sechs Monate wird die Abteilung gewechselt. Nebenbei wird an zwei Tagen der Woche die Berufsschule besucht, in Wien ist das die Hans-Mandl-Berufsschule im 12. Wiener Gemeindebezirk. Die Klassen sind in Lehrberufe gegliedert: "Man ist im gleichen Gebäude wie angehende Bäcker, Zahntechniker und Tierpfleger und im Klassenverbund lernt man dann Lehrlinge aus den verschiedensten Versicherungen kennen und kann sich austauschen", erzählt er. Er selbst hat das erste Lehrjahr übersprungen, aufgrund seines Vorwissens.

Was er einem Lehrling im ersten Jahr mit auf den Weg geben möchte? "Immer zeigen, dass man will. Für einen guten Eindruck sorgen. Die Sache ernst nehmen. Soviel wie möglich mitnehmen". Das waren auch seine Leitsätze während der Lehre – und es hat sich ausgezahlt. Schon vor der Absolvierung der Lehrabschlussprüfung – er hat mit Auszeichnung bestanden – hatte er ein Angebot für eine feste Anstellung bei Helvetia in der Tasche. Er arbeitet jetzt in einem achtköpfigen Team im KFZ- Vertragsservice. Wenn jemand für sein Auto eine Haftpflichtversicherung abschließen möchte, erledigt er jene Schritte, die für Kunden normalerweise nicht sichtbar sind.

Eigentlich hat Christopher die Lehre begonnen mit dem Ausblick, danach im Außendienst tätig zu werden – doch es sollte anders kommen: "Im Laufe der Ausbildung habe ich gemerkt: Ich berate gerne Kunden, aber ich möchte ihnen nichts verkaufen. Die Lehrlingsbeauftragte von Helvetia hat das gemerkt und sich nach Stellen im Innendienst umgehört. "Ich glaube diese Flexibilität und Initiative von Unternehmensseite gibt es nicht so oft." Retrospektiv meint er, Helvetia sei die richtige Wahl gewesen. Am meisten hätte ihn überrascht, wie locker die Arbeitsatmosphäre ist: "Solange am Ende des Tages die Leistung stimmt, haben wir sehr viel Freiraum – und Spaß." Und wie sieht die Zukunft aus? "Gerade kann ich mir nichts Anderes vorstellen. Jetzt möchte ich einmal hierbleiben und im Unternehmen Fuß fassen." 

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