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Portraits

Balduin und die Schlange – ein Biss mit Folgen

An einem heißen Junitag im letzten Jahr kühlte sich Golden Retriever Balduin in einem Bach ab, um beim anstehenden Begleithunde-Turnier erfrischt an den Start zu gehen. Dass er dabei eine Kreuzotter beim Sonnenbaden störte, hätte ihn fast das Leben gekostet.

10. April 2018, Text: Ursula Czerny, Manuela Nemeth Fotos: Ursula Czerny, Manuela Nemeth

Manuela Nemeth ist zertifizierte Hundetrainerin und gründete gemeinsam mit ihrem Ehemann "Bergfexn-Hundetraining". Im Juni 2017, starteten sie und ihr Ehemann mit ihren drei Golden Retrievern Alena, Alfred und Balduin bei einem Begleithunde-Turnier im oberösterreichischen Freistadt. Es war ein besonders heißer Tag und um ihrem Balduin vor dem Start noch etwas Abkühlung zu verschaffen, ging Manuela Nemeth mit ihm zu einem kleinen Bach in der Nähe. Balduin genoss das kurze Bad, war aber wie sich erst sehr viel später herausstellte, nicht alleine im Wasser, denn eine Kreuzotter biss Balduin in der Halsgegend. Seine Besitzerin hatte den Vorfall, der nur Sekundenbruchteile dauerte, nicht bemerkt und da Balduin auch keine Verhaltensauffälligkeit zeigte, ging Manuela Nemeth mit ihm an den Start. Im Verlauf des Turniers wurde Balduin jedoch immer unkonzentrierter.

Hohes Fieber und Notoperation

Im Lauf des Nachmittags bekam Balduin Fieber, das über Nacht sogar auf über 41 Grad anstieg. Am nächsten Morgen machten sich Manuela Nemeth und ihr Mann Philipp mit ihrem Sorgenkind direkt auf den Weg zum Tierarzt. Nach eingehenden Blutuntersuchungen stellte sich heraus, dass Balduin offensichtlich am Tag davor von einer Kreuzotter gebissen wurde. Der Hundehals ist stark durchblutet, daher wurde das Gift schneller im Körper verteilt. Hinzu kommt, dass an dieser Stelle Schwellungen nur schwer bis gar nicht zu sehen sind. Aus diesem Grund wurde die Wunde nicht schon früher entdeckt. Das Ärzteteam machte sich sofort an die Behandlung der Symptome, jedoch kam es nach ein paar Tagen zu schweren Komplikationen. Das Gift hatte die inneren Organe in Mitleidenschaft gezogen - Balduins Leben hing plötzlich am seidenen Faden. Leider musste durch die Belastung des Giftes, welches seinen Körper schwer belastet hatte, bei Balduin die Milz entfernt werden. Er war jedoch in so schlechter Verfassung, dass die Narkose unbedingt von einem Facharzt für Veterinäranästhesie, Dr. Christoph Peterbauer, European Spezialist in Veterinary Anaesthesia and Analgesia, durchgeführt werden musste. „Durch eine sehr schonende Kombination von Inhalationsanästhesie und Infusion von Opiaten zusätzlich zu einem lokalen Nervenblock zur Desensibilisierung der Bauchdecke konnten Balduins Vitalwerte komplett in der Norm gehalten werden. Das erlaubte Ihm, trotz seines kritischen Zustands, ein schnelles Aufwachen nach diesem Notfallseingriff“, beschreibt Dr. Peterbauer die Situation.

Aber Balduin ist ein Kämpfer - er überlebte dank des top Ärzteteams und ist mittlerweile wieder kerngesund. Gemeinsam mit seinen Besitzern wird er ohne Einschränkungen auch weiterhin viele tolle Abenteuer erleben und bestimmt noch einige Podestplätze erreichen.  

Es ist nochmal gut gegangen – aber jetzt wird vorgesorgt

"Leider war Balduin zu diesem Zeitpunkt noch nicht Unfall-/Krankenversichert. Das war mir allerdings eine Lehre, denn diese Behandlungen, Untersuchungen und die Operation haben sehr viel Geld verschlungen. Ich habe beschlossen, mich endlich darum zu kümmern meine drei Lieblinge optimal abzusichern", so die Besitzerin Manuela Nemeth über ihre persönlichen Konsequenzen aus diesem Vorfall.
"Nach einigem vergleichen und recherchieren bin ich auf Helvetia gestoßen und habe mich rasch für dieses tolle Preis/Leistungsverhältnis entschieden. Nach ein paar Gesprächen hat sich sogar eine spannende Kooperation ergeben und unser Balduin ist jetzt Testimonial für die Tierkrankenversicherung Helvetia PetCare! Ich freue mich ja sooo über meinen kleinen Kämpfer – meinen Ninja Balduin", sagt Manuela Nemeth glücklich.

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Mehr über Manuela Nemeth

Im schönen Waldviertel führen Manuela Nemeth und ihr Ehemann Philipp seit 2008 mit "Bergfexn's", eine anerkannte Arbeitslinien-Zuchtstätte der Rasse Golden Retriever. Ihre Hunde Alena, Alfred und Balduin entstammen der sehr alten "Holway-Linie", die sich durch besondere Charaktereigenschaften, extremen Arbeitswillen und "will to please" sowie ein dunkleres Fell auszeichnen. Manuela Nemeth ist zudem „zertifizierte Tiertrainerin" und seit 2013 eine von Europas ersten „Tierschutzqualifizierten Hundetrainerinnen". Träger dieses Gütesiegels verfolgen die Hundeausbildung ausschließlich nach dem Prinzip der „positiven Verstärkung“. Das erwünschte Verhalten wird belohnt, während Bestrafen der Vergangenheit angehört.

Die engagierte Hundeführerin ist auch noch zweifache Buchautorin: Ihr Buch "Beschwichtigen, Drohen oder nur Spielen?" erschien im April 2017; ihr neuestes Buch "Shapen: Grundlagen - Methoden – Praxis" kommt im Mai 2018 in den Buchhandel.

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Ich habe mir sehr, sehr viele Gedanken gemacht und ein eigenes Trainingskonzept, welches die einzigartigen Persönlichkeiten von Mensch und Hund mit einbezieht, entwickelt. Dies ist die Erfolgsformel für Vertrauen und Partnerschaft von Mensch & Hund. Mit "Bergfexn-Hundetraining" verwirklichten mein Ehemann Philipp und ich in Hirschenwies, im Bezirk Gmünd, unseren Traum von einer etwas anderen „Hunde(halter)schule“.
Manuela Nemeth, Hundetrainerin, Züchterin & Helvetia Kundin
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