Helvetia verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.

  • Mich interessieren
    Bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung
    Leider wurden keine passenden Ergebnisse gefunden
    Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf Zum Kontaktformular
  • Menü
  • Home





Portraits

Träume leben - Skirennsport trotz Querschnitts­lähmung

Seit einem folgenschweren Unfall mit 18 Jahren ist Heike Eder querschnittsgelähmt. Das brachte sie allerdings nicht dazu, ihre Liebe zum Skirennsport aufzugeben. Ganz im Gegenteil – seit einigen Jahren ist sie stolzes Mitglied des österreichischen Behindertenskiteams und findet hierbei ihr persönliches Gleichgewicht zwischen Beruf und Sport, um auch künftig ihren ambitionierten sportlichen Zielen nachgehen zu können. Als einer ihrer Sponsoren begleitet Helvetia Heike Eder auf ihrem Weg und unterstützt sie bei ihrer eindrucksvollen Karriere im Sport.

23. August 2018, Text: Nicole Rath,  Fotos: Heike Eder

Heike Eder ist leidenschaftliche Skirennfahrerin. Bei dieser Beschreibung würde man im ersten Moment nicht vermuten, dass sie körperlich beeinträchtigt ist. Die 30-jährige Vorarlbergerin verbrachte ihre Jugendzeit hauptsächlich auf Skiern. Ab ihrem 14. Lebensjahr besuchte sie die Kaderschmiede für Skisportler – das Skigymnasium in Stams in Tirol – und galt als Landesnachwuchshoffnung. Mit 18 Jahren erlitt sie dann einen schweren Schicksalsschlag. Sie verletzte sich beim Riesentorlauftraining und ist seither querschnittsgelähmt.

"Die Diagnose Querschnittslähmung veränderte zwar einige Aspekte meines Lebens, nicht jedoch meine Leidenschaft für den Skirennsport."

2007 entschied sie sich für das Wirtschaftswissenschaftsstudium in Innsbruck und schlug dann eine Karriere in der Wirtschaft ein. Seit 2013 ist sie Leiterin der Personalabteilung der Arbeiterkammer in Vorarlberg.

Balance zwischen zwei Welten

Trotz ihrer schwerwiegenden Verletzung blieb der Skirennsport ihre größte Leidenschaft. Da sie ihren Traum nicht aufgeben wollte, fasste sie den Entschluss, im Behindertenskisport durchzustarten. Heute ist sie Mitglied des österreichischen Behindertenskiteams und nimmt seit 2014 an internationalen Rennen, wie dem Europacup, dem Weltcup und den Paralympics, teil. Auch wenn es für sie nicht immer einfach ist, ihren Beruf mit dem Sport zu vereinen, schafft sie es mit viel Disziplin und Organisation, eine perfekte Balance zwischen ihren beiden Welten zu finden.

Medaillentraum erfüllt: Bronze Medaille im Slalom bei den Paralympischen Spielen 2018 in Pyeongchang

Sehr eindrucksvoll war auch ihre Teilnahme an den Paralympischen Spielen 2018 in Pyeongchang. Dort konnte sie die Bronze Medaille im Slalom gewinnen. In der kommenden Saison steigt sie
auf ein neues Monoskigerät um und wird sowohl im Sommer, als auch im Winter, hart für ihr größtes Ziel – das Erreichen einer WM Medaille – trainieren.

Heike Eder geht dem Skirennsport mit voller Hingabe nach und verdient sich dadurch besonders viel Unterstützung. Helvetia war es daher ein großes Anliegen, eine solch bemerkenswerte Frau zu
fördern. Wir freuen uns, Heike Eder als Partnerin für eine Zusammenarbeit gewonnen zu haben. 

2018-08-heike-eder-03

Steckbrief Heike Eder

  • Geboren: 30.05.1988
  • ab dem 14. Lebensjahr besuchte sie das Skigymnasium in Stams
  • 2006 Skiunfall beim RTL Training in Obergurgel mit der Diagnose inkomplette Querschnittslähmung
  • 2007 – 2010: Studium der Wirtschaftswissenschaften in Innsbruck 
  • 2010 – 2013: Personalreferentin eines mittelständigen Industriebetriebes 
  • 2013 – heute: Personalleiterin Arbeiterkammer Vorarlberg
  • Saison 2013/2014: Beginn der Monoskikarriere
  • Saison 2017/2018: Bronze Medaille im Slalom bei den Paralympics in Pyeongchang
Meine Leidenschaft galt schon immer dem Skisport.
Heike Eder, Monoski-Bronzemedaillengewinnerin im Slalom bei den Paralympics 2018 in Pyeongchang
-
Mehr über Heike Eder

Diese Seite weiterempfehlen