Auf dieser Seite sind Cookies, sowie Cookies von Dritten aktiviert, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten sowie Informationen und Angebote unterbreiten zu können. Durch die Nutzung der Internetseiten von Helvetia erklären Sie sich damit einverstanden und stimmen der Datenverarbeitung durch Helvetia zu. Weitere Informationen - auch dazu wie man Cookies deaktiviert - finden sie in den Hinweisen zum Datenschutz.

  • Mich interessieren
    ?
    Bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung
    Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf Zum Kontaktformular
  • Menü
  • Helvetia Versicherung





Reportagen

Kunst & Kultur im Hause Helvetia: Dr. Szeliga und seine Gemälde

Kunst in allen Farben und Formen hat bei Helvetia lange Tradition. Aus diesem Grund ist es uns eine besondere Ehre den Humorexperten Dr. Roman Szeliga alias "Romulus" im Zuge seiner Ausstellung unter dem Motto "Heiterbilder" ab 7. Oktober 2019 bei uns im Hause willkommen zu heißen. Bisher war uns der Facharzt für Innere Medizin und Mitgründer des Vereins "CliniClowns" besonders durch seine Humorbotschaften bekannt, jetzt möchte er uns auch mit seiner Kunst begeistern.

07. Oktober 2019, Text: Dr. Roman Szeliga, Jennifer Lechner; Fotos: Dr. Roman Szeliga, Christian Husar

Abstrakte Gedanken in leuchtenden Farben und mit subtil gestalteten Oberflächen, so bezeichnet der Humorexperte seine neuen Farb-Experimente in Acryl. Zu sehen sind diese für geladene Gäste ab 7. Oktober in der Helvetia Generaldirektion im Rahmen seiner neusten Ausstellung unter dem Motto "Heiterbilder". Angesichts dieser Vernissage haben wir es uns nicht nehmen lassen, vorab ein paar Fragen an Dr. Szeliga zu stellen.

Wann haben Sie Ihre Leidenschaft für die Malerei entdeckt?

Im Sommer 1999 habe ich das erste Mal zu Malutensilien gegriffen und im künstlerischen Schaffen einen perfekten Ausgleich zu meinem Berufsalltag entdeckt. Seitdem verschwinde ich in meiner Freizeit so oft es geht in meinem Atelier. 

Zunächst war das Malen ein Versuch, Kreativität, Gedanken und Gefühle auf die Leinwand zu bringen. Sehr schnell habe ich gemerkt, dass mir das Malen sehr viel Entspannung bringt, wie z.B. auch das Kochen. Malen ist tatsächlich gleichzeitig aber auch eine Anspannung, da man zu Beginn des Werks nicht weiß, wie das Bild ausgeht. Das Resultat ist bei mir immer eine abenteuerliche Mischung aus bewusstem Gestalten und Zufällen. Das ist  natürlich super spannend! Schlussendlich begeistert es mich, mit meinen eigenen Händen ein (Kunst-)Werk zu schaffen. Eigene Emotionen in den Bildern wiederzufinden, gehört wohl zu den beglückendsten Erfahrungen, die man als Mensch machen kann.

Ich gehe sehr gerne in Ausstellungen und war immer von kraftvollen, farbintensiven, abstrakten Bildern fasziniert. Die haben Power! Auch fand ich´s cool, wie auch nur zwei bunte Striche an der richtigen Stelle gesetzt Emotionen ausstrahlen und eine gesamte Bildkomposition verändern können.

Sie verfolgen diese Passion bereits seit 20 Jahren, wieso treten Sie erst jetzt damit an die Öffentlichkeit?

Malen ist dann doch eben „nur“ ein Hobby für mich, und leider ist meine Freizeit und entsprechend meine Zeit, mich künstlerisch auszutoben, begrenzt.
Es gab aber bereits Ausstellungen in Wien und Baden und jetzt eben die Ausstellung unter dem Motto „Heiterbilder“ in Zusammenarbeit mit der Helvetia Versicherung. Zudem gibt es immer wieder einige Auftragswerke.

Wo holen Sie sich Ihre Inspiration?

Das tägliche Leben und besondere Momente daraus inspirieren mich, aber auch Eindrücke, die ich im Urlaub sammle. Mich inspirieren natürlich Kunstausstellungen, aber auch Straßenmärkte, die ich in jeder Stadt gerne besuche. Dort ist es immer herrlich bunt und ein Gewusel aus den unterschiedlichsten Waren und Menschen, Gerüchen und akustischen Eindrücken. 

Was möchten Sie mit Ihren Gemälden ausdrücken?

Stimmungen und positive motivierende Gedanken! Ich male ganz selten triste Bilder. Das ist nicht meins!

Wie würden Sie Ihre Kunst beschreiben?

Abstrakt, kreativ, mutig! Ich male keine Motive, ich habe meistens Farbphasen oder Themenphasen. Vor Kurzem habe ich z.B. eine kleine Herzserie gemalt. Ansonsten arbeite ich in meinen Phasen eher mit unterschiedlichen Materialien und Oberflächenstrukturen. 

Es gibt Bilder die male ich an einem Tag, andere wiederum sind seit 1999 immer noch nicht fertig, weil ich damit nicht zufrieden bin. Grundsätzlich sprechen meine Bilder die Sprache des Augenblicks, in dem sie gemalt werden – auch wenn so manches ein ganzes Leben lang braucht, um geboren zu werden.

Ich male am liebsten in unserem Wochenendhaus, da habe ich ein kleines Atelier eingerichtet. Übrigens: die Idee dort zu malen hatte meine Frau, die mich damit vor Jahren zum Geburtstag überrascht hat. 

Humor ist für Sie bekanntlich ein wichtiges Anliegen, wie übertragen Sie diesen Leitgedanken in Ihre Gemälde?

Ich halte es wie im täglichen Leben: Heiterkeit und Herzlichkeit sind eine perfekte Farbmischung! Ich möchte, dass meine Bilder für Freude und Fröhlichkeit sorgen, vielleicht auch etwas zum Nachdenken oder Interpretieren anregen. Bei uns in der Agentur herrscht bei einigen Bildern große Uneinigkeit, was die Bilder zeigen. Jeder Betrachter entwickelt seine eigene Geschichte und auch seinen eigenen, kreativen Bildtitel dazu. Ich finde es schön, dass meine Bilder jeden anders berühren und bewegen. Die verschiedenen Interpretationen sind teilweise sehr unterhaltsam, und es freut
mich, dass sie den Betrachtern Gesprächsstoff bieten.

Welche Zielgruppe möchten Sie mit Ihren Gemälden ansprechen?

Menschen, die abstrakte Kunst mögen, Sinn für Struktur und Farbe haben und sich endlich mal einen echten Szeliga ins Büro oder in die Wohnung hängen möchten ;-)

Denken Sie, dass Sie mit Ihrer Kunst etwas bewirken können, so wie Sie es in Ihren sonstigen Lebensbereichen tun?

Grundsätzlich ist es wissenschaftlich bewiesen, dass Kunst Gefühle anspricht, und Emotionen bewegen unseren Körper. Bei positiven Emotionen sind die Auswirkungen so positiv, dass sie unsere Körper gesund halten. Lachen ist bekanntlich die beste Medizin! Wenn meine Bilder also wirklich für Freude und Fröhlichkeit sorgen, finde ich das als Arzt natürlich super. Denn so trage ich zur Gesundheit der Betrachter bei, und das, ohne sie untersuchen zu müssen!

Ich spende gerne ein Bild für eine Versteigerung, deren Erlös den CliniCliowns, meinem persönlichen Herzensprojekt, zugutekommt, sodass vielen kleinen Patienten ein Lächeln geschenkt werden kann.

Was erhoffen Sie sich von der Vernissage in den Räumlichkeiten der Helvetia Versicherung?

Ich würde mich freuen, wenn viele Menschen an meinen Bildern Gefallen finden. Sie sind alle meine Babys und ich bin sehr stolz, dass ich sie zeigen darf und auch dankbar dafür, dass mir die Helvetia Versicherung die Möglichkeit dazu gegeben hat. Natürlich würde es mich freuen, wenn auch das das ein oder andere einen neue(n) Besitzer/in findet, der dem Bild ein neues Zuhause und einen Ort schenkt, an dem das Bild zur Geltung kommt. Schon im Vorfeld hatte ich ein paar Interessenten, die auf gewissen Bilder reflektierten und sie haben möchten. Das freut mich natürlich sehr.

Ach ja, und natürlich erhoffe ich mir von der Vernissage, dass ein stolzer Preis für das Versteigerungsbild für die CliniClowns herauskommt - das wäre natürlich toll!

Zur Person

Dr. Roman F. Szeliga wurde am 1. Februar 1962 in Wien geboren. Nach seinem Medizin-Studium und seiner Facharztausbildung praktizierte er als Internist mit den Schwerpunkten Gastroenterologie & Diabetologie. 2001 wechselte er in die Chefetage der Österreich-Niederlassung des renommierten amerikanischen Medizin-Konzerns Johnson & Johnson Medical.

Seit 2004 leitet er gemeinsam mit seiner Frau Margit Szeliga-Schrall erfolgreich die Event- und Kommunikationsagentur Happy& Ness GmbH. Als begehrter Vortragsredner mit durchschnittlich 150 Auftritten pro Jahr teilt und lebt er seine Philosophie, mehr Freude, Leichtigkeit und Humor in unsere turbulente Businesswelt zu lassen.

Dem nicht genug, ließ ihn der Drang, noch kreativer zu gestalten, im Sommer 1999 zu Leinwand, Pinsel und Acrylfarben greifen. Seither entstehen unter dem Pseudonym „Romulus“ Bilder, die die Phantasie des Betrachters anregen und fordern. 

Diese Seite weiterempfehlen