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Reportagen

Erstmalige Siegprämien: Helvetia für eine fairere Vergütung unserer Leichtathleten

»Sportgeschichte« – so beschreibt Trainer des Jahres 2018 und Helvetia-Kunde Gregor Högler die Wirtschaftspartnerschaft zwischen dem Österreichischen Leichtathletik-Verbandes (ÖLV) und Helvetia. Entstanden ist ein neuartiges Prämiensystem für Medaillen bei der Weltmeisterschaft 2019 in Doha und Olympia 2020 in Form einer Versicherungslösung. Warum Prämien im Sport und der Wirtschaft wichtig sind, erzählt Gregor Högler im Interview.

08. August 2019, Text: Michaela Fritz,  Fotos: Christian Dusek

Herr Högler, wie kam es zu der Wirtschaftspartnerschaft zwischen dem ÖLV und Helvetia? 

Ich bin schon lange Kunde bei Herrn Urmann, meine erste Lebensversicherung habe ich noch beim Anker abgeschlossen, das war um 1994 herum. In meiner Familie sind alle Kunden. Ich kann mich noch gut erinnern, dass eine Vertragsunterzeichnung etwas Besonderes war, denn dann sind wir zur Ankeruhr gefahren. 

Wenn man die Leute kennt und ihnen vertraut, geht es nicht mehr um Preisvergleiche, sondern man bleibt diesen Personen, und somit dem Unternehmen in dem sie arbeiten, treu. Für mich steht Helvetia für Ehrlichkeit und Verlässlichkeit. Es freut mich, dass wir gemeinsam so etwas Tolles für den österreichischen Sport geschaffen haben. Auf das können wir alle stolz sein, denn mit diesem Prämiensystem wurde Sportgeschichte geschrieben.

Warum ist es so wichtig, Anreize im Sport zu schaffen?

Weil Spitzenleistung auch honoriert werden muss. Wenn der Sieg nichts wert ist, zählt die Teilnahme an Großereignissen wie WM oder Olympischen Spielen ja gar nichts. Das Topniveau ist so hoch, du musst in der Leichtathletik richtig gut sein um überhaupt eine Chance zu haben, bei Weltmeisterschaften oder gar Olympia dabei zu sein. Wenn wir das nicht mit Prämien belohnen, dann werden wir bald keine Sportler mehr haben, die sich das antun. 

Es ist vergleichbar mit einer Firma. Ich war selber in der Marktwirtschaft im Bereich Maschinenbau und später Betriebsbau tätig und habe mit meiner Laufbahn bei dem ÖLV auch begonnen, den Sportverband wie ein Unternehmen zu sehen. Es geht darum nachhaltig zu wirtschaften, deine Mitarbeiter wertzuschätzen und dafür zu sorgen, dass es Anreize gibt. Wenn bei Helvetia ein Mitarbeiter viele Polizzen verkauft und eine gute Performance schafft, dann gibt es wahrscheinlich auch Prämien. Das sollte beim Sport nicht anders sein. Allein mit Aufwandsentschädigungen lässt sich nicht leben, denn der Sportler kann weder seinen Diskus essen noch der Versicherungsberater seine Folder. Die Sportler haben große Aufwände wie Massagen, Physiotherapien und Trainingslager zu bewältigen. Unsere Athleten und Athletinnen müssen sowie jeder normale Angestellte oder Arbeiter etwas verdienen dürfen.

Wie reagieren andere Verbände auf das neue Prämiensystem?

Mit dieser Wirtschaftspartnerschaft ist uns etwas Innovatives gelungen. Ich merke, dass viele Sportfachverbände und Vereine sich uns als Vorbild  nehmen. Wir jammern nicht, wir setzten mit Helvetia um. Helvetia ist ein perfekter Partner für solch ein tolles Projekt, schließlich müssen wir unsere Athletinnen und Athleten im Wettbewerb mit 205 Ländern, wo jeweils drei Teilnehmer pro Nation starten dürfen, unterstützen. Wir sind stolz, Partner von Helvetia sein zu dürfen!

 

Kooperation Helvetia & ÖLV

Helvetia übernimmt in Form einer Versicherungslösung die neu eingeführten Siegprämien und erhält die exklusive Partnerschaft des ÖLV für die WM 2019 in Doha, sowie für die Olympischen Spiele im Rahmen der Regel des Weltverbandes IAAF: Gestartet wird das neue Prämiensystem bereits im Zuge der Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Doha 2019, wo auf die ÖLV-Athleten bei Gold 75.000 EUR, Silber 50.000 EUR und Bronze 25.000 EUR warten. Für Gold werden bei den Olympischen Spielen in Tokio 205.000 EUR ausbezahlt, für Silber 100.000 EUR und für Bronze 50.000 EUR. Sollte kein ÖLV-Athlet eine Olympiamedaille gewinnen, erhält der bestplatzierte heimische Leichtathlet eine Prämie von 17.500 EUR in Tokio und somit mehr als bisher für Olympiagold.

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