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Tipps

…und übrig bleibt oft nur das Schloss

Die Sonne lacht und es zieht uns ins Freie. Was gibt es schöneres als mit dem Fahrrad die erwachende Natur zu genießen? Doch was tun, wenn das Rad nach der wohlverdienten Pause nicht mehr an der Stelle steht, an der man es abgestellt hat?

26. Juni 2016, Text: Ursula Czerny, Stefanie Köck, Fotos: istock

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Wer viel mit dem Rad unterwegs ist, sollte auch über die Gefahren und Risiken, die damit verbunden sind, Bescheid wissen. Nicht nur die Straßenverkehrsregeln müssen unbedingt beachtet werden, um uns und unsere Gesundheit nicht zu gefährden. Sondern auch unser Fahrrad muss optimal gesichert sein, wenn man es mit gutem Gewissen auch mal alleine lassen möchte.

Jedes 20. Fahrrad steht in Österreich ungeschützt am Straßenrand

Durchschnittlich werden 75 Fahrräder pro Tag österreichweit gestohlen. Im Jahr 2015 wurden rund 28.000 Fälle von Fahrraddiebstahl bei der Polizei gemeldet und mehr als die Hälfte der Fahrräder waren dabei durch Spiral- oder Kabelschlösser gesichert. Diese simple Art von Schlössern kann von Dieben innerhalb weniger Sekunden unauffällig geknackt werden. Auch das beste Fahrradschloss kann einen Diebstahl nicht gänzlich verhindern. Wir stellen Ihnen nachfolgend aber einige interessante Tipps zusammen, wie Sie einem Fahrraddieb das Leben erschweren können:

Bügelschlösser

Die schweren Stahlbügel sind das Beste, was man an Fahrradsicherheit bekommen kann. Die Markenprodukte sind mittlerweile so stabil gebaut, dass ein gewaltsamer Aufbruchversuch auf offener Strasse wenig Chance auf Erfolg hat. Vor einem professionellen Knacken des Schlosses, dem sogenannten „Lockpicking", schützen aber meist nur die Topmodelle. Doch die Mehrinvestition lohnt sich. Wenn man Hunderte oder auch Tausende Euro für sein Traumrad ausgibt, sollte einem seine Sicherheit auch am Herzen liegen.
Panzerkabel und Ketten

Gute Panzerkabel und Kettenschlösser sind mittlerweile fast so sicher wie Stahlbügel, da meist die gleichen Schließmechanismen verwendet werden und die Panzerung beziehungsweise die Kettenglieder nahezu genauso widerstandsfähig sind. Ihr Vorteil: Sie sind wesentlich flexibler, was das Anschließen auch an Bäume oder Strassenlaternen ermöglicht. Bügelschlösser können hier Probleme machen.

Faltschlösser

Die sogenannten Faltschlösser kombinieren die Flexibilität eines Kettenschlosses mit der stabilen Sicherheit eines Bügelschlosses. Sie lassen sich wie ein Zollstock auf ein kompaktes Maß zusammenlegen und gut am Fahrrad befestigen.
Tipp: Die längste Version wählen, so hat man auch an Laternen wenig Mühe beim Abstellen.

Spiralkabelschlösser

Für die dünnen Spiralkabel gilt das gleiche wie für Rahmenschlösser: Sie bieten nicht genug Sicherheit, um das Rad unbeobachtet lassen zu können. Dabei spielt der Schliessmechanismus eine eher untergeordnete Rolle, da meist ein Seitenschneider ausreicht, um das Seil zu knacken.

Diebe sind auf Schlosstypen spezialisiert

Das Diebstahlrisiko ist bei teuren Rädern wesentlich höher, weshalb Fahrräder mit einem Wert von über 600 Euro mit besonders hochwertigen Schlössern gesichert werden sollten. Dieses Risiko ist den Fahrradbesitzern durchaus bewusst, denn Fahrräder dieser Preiskategorie werden im Durchschnitt deutlich besser gesichert. Da Diebe immer häufiger auch professionell vorgehen und mit entsprechenden Werkzeugen sogar die besten Schlösser knacken können, sollte man Fahrräder jedoch grundsätzlich nicht über längere Zeit unbeaufsichtigt im Freien abstellen.

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