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Versicherungsgeschichten

Süß aber bissig: Ungebetener Gast im Motorraum

Marderschaden: Jeder hat schon mal davon gehört und hofft, dass sein eigenes Auto davon verschont bleibt. Speziell in den Frühlingsmonaten Mai und Juni steigt die Zahl an gemeldeten Schäden durch Marderbisse. Infos darüber, wer für den verursachten Schaden aufkommt und welche Tipps und Tricks es gibt, um einer Marderattacke vorzubeugen, verraten wir Ihnen in diesem Beitrag.

20. Mai 2019, Text: Tatjana Kurz, Ursula Czerny; Foto: istock

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Das Auto springt nicht an und Sie entdecken verräterische Pfotenabdrücke auf der Motorhaube - das sind oft die ersten Anzeichen für einen Marderschaden.

Sie verlassen morgens das Haus und wollen wie jeden Tag mit dem Auto zur Arbeit fahren. Sie betätigen die Zündung …aber nichts tut sich - das Auto springt nicht an. Sie denken zuerst an die Batterie, aber die ist neu und den Signalton, wenn Sie vergessen die Scheinwerfer auszuschalten, kann man eigentlich nicht überhören – das kann es also auch nicht sein.

Sie steigen aus, um die Motorhaube zu öffnen und bemerken kleine Pfotenabdrücke auf dem Lack. Sie haben schon eine düstere Vorahnung und der Blick in den Motorraum bestätigt Ihre Befürchtungen: Ein Marder hat es sich in der Nacht im warmen Motorraum des Autos bequem gemacht und sich aus Langeweile oder Hunger in die Kabel verbissen.

Ein Marder kann erheblichen Schaden anrichten und die notwendigen Reparaturen können teuer werden. Lesen Sie weiter, was nach einem Marderbiss zu tun ist und ob und welche Kosten von der Versicherung gedeckt sind.

Was tun bei einem Marderbiss

Melden Sie den Schaden umgehend bei Ihrer Versicherung und vereinbaren Sie einen Termin in der Werkstätte. Schadenmeldungen können Sie bei Helvetia werktags telefonisch unter 050 222 1000 oder natürlich jederzeit online mittels Schadenformular vornehmen.

Ein Schaden dieser Art fällt unter "Tierbiss" und ist in der Helvetia Kfz-Teil- sowie Vollkaskoversicherung gedeckt.

TIPP: Wenn Sie die Reparatur bei einer der zahlreichen Helvetia Partnerwerkstätten vornehmen lassen, kommen Sie in den Genuss zahlreicher Vorteile wie z. B. dem "Hol- und Bringservice"! 

Wie Sie selbst Marderschäden vorbeugen können

Aufmerksamkeit ist das A und O beim Schutz des Fahrzeugs. Deshalb ist es besonders wichtig, achtsam zu sein und Vorkehrungen zu treffen, wenn ein Marder in der Nähe des Fahrzeugs gesichtet wird.

  • Ultraschallgerät – dieser nützliche Helfer ist innerhalb weniger Minuten mit nur wenig Werkzeug einsatzbereit. Das Gerät setzt Töne, in ständig wechselnder Frequenz, frei, welche vom Menschen nicht wahrgenommen werden können – für den Marder aber unangenehm sind und ihn so vertreiben.
  • Maschendraht – kostengünstig und effektiv. Bedeckt dieser uneben den Boden, müsste der Mader diesen überqueren, um zum warmen Motor zu gelangen. Die meisten Marder finden das unheimlich und sie begeben sich auf die Suche nach einem anderen Unterschlupf (erhältlich auch als "Marderteppich").
  • Mechanischer Schutz – durch strategisch platzierte Schläuche im Motorraum. Diese Schläuche umhüllen jene Kabel, die von Mardern besonders gerne angeknabbert werden.
  • Marderabwehrsprays – für kurze Zeiträume nützlich. Der Marderspray dient dazu, die Tiere vom Fahrzeug, mit einem für sie unangenehmen Geruch, fernzuhalten. Die Einsatzdauer ist jedoch begrenzt, da beispielsweise Regen die Wirkung einschränkt. 
  • Motorwäsche – unbedingt durchführen, wenn es bereits zu einem Marderbefall gekommen ist. Der Motorraum wird gründlich gereinigt, um sämtliche Duftspuren der Tiere zu entfernen und keine neuen anzulocken.
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