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Versicherungsgeschichten

Freizeitunfälle: Wer bezahlt, wenn mir etwas passiert?

Anna ist eine Frohnatur und liebt Ausflüge ins Grüne. An den Wochenenden unternimmt sie mit Freunden gerne Spaziergänge und Wanderungen, um die Schönheit der Natur hautnah zu genießen. Ihren letzten Ausflug zu den niederösterreichischen Ötschergräben wird Anna aber so schnell nicht mehr vergessen.

14. August 2015, Text: Ursula Hauth, Fotos: pixabay, Helvetia, GfK

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Am Wochenende packt Anna gerne die Rucksäcke und erkundet gemeinsam mit Freunden Österreichs Spazier- und Wanderwege. Bei ihrem letzten Ausflug zu den Ötschergräben war Anna nur für eine Sekunde unaufmerksam und schon war es passiert. Ein Stein löst sich, Anna rutscht aus und findet keinen Halt mehr, sie stürzt.

Anna zieht sich schwere Verletzungen bei diesem unglücklichen Sturz zu: ein Schädel-Hirn-Trauma, eine Fraktur des 1. Lendenwirbels, neurologische Ausfälle und Hautabschürfungen am ganzen Körper.

Annas Freunde wählen die Notrufnummer und sorgen dafür, dass sie so schnell wie möglich in ein Krankenhaus kommt. Aufgrund der Schwere der Verletzungen verbringt Anna mehrere Monate im Spital. Eine endgültige Beurteilung der Dauerfolgen ist aufgrund der komplizierten neurologischen Verletzungen erst später möglich. Anna muss aber leider damit rechnen, dass eine hohe Invalidität bestehen bleibt.

Bei einem Unfall dieser Art können unerwartete Kosten entstehen. Wer kommt für Berge- und Transportkosten auf? Was passiert, wenn sich herausstellt, dass die schlimmsten Befürchtungen Wahrheit werden, und man mit einer dauernden Invalidität rechnen muss? Das sind Fragen, auf die nicht nur Anna keine Antwort weiß. Denn 83% der Österreicher haben sich mit dem Thema "private Unfallversicherung" noch nie beschäftigt.

Helvetia hat eine Studie in Auftrag gegeben, die über die wichtigsten Aspekte und häufigsten Irrtümer zum Thema "private Unfallversicherung" informiert.

40% der befragten Personen sind der Meinung, dass die meisten Unfälle in der Freizeit oder im Haushalt geschehen. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit bestätigt diese Vermutung: ¾ aller Unfälle in Österreich geschehen in der Freizeit z.B. beim Sport, im Haushalt oder im Straßenverkehr. Zu den beliebtesten Sportarten zählen übrigens Rad fahren, Wandern, Skifahren und Laufen.

Wer trägt die Kosten, wenn etwas passiert?

Knapp 40% der Österreicher glauben, dass im Falle eines Unfalls entweder die Krankenkasse oder eine private Unfallversicherung für alle anfallenden Kosten aufkommt, und 12% sehen dies als Aufgabe der gesetzlichen Unfallversicherung.

Tatsache ist: In Österreich gibt es keine gesetzliche Versicherung für Freizeitunfälle. In diesen Fällen kommt die gesetzliche Krankenkasse nur für ein Mindestmaß an Behandlungen auf – Spezialbehandlungen und Folgekosten werden nicht abgedeckt.

Umfassenden Schutz bietet allein die private Unfallversicherung. Durch sie können auch die Folgekosten eines Unfalls abgedeckt werden.

Was ist bei der privaten Unfallversicherung besonders wichtig?

Für die befragten Österreicher hat die Abdeckung der Bergungs- und Transportkosten oberste Priorität. Dies ist auch durchaus sinnvoll. Denn: Abgesehen von einem Rettungstransport - welcher von der gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt wird - muss der Verunfallte im Normallfall selbst für Berge-, Rückhol- und Transportkosten aufkommen, sofern diese nicht von einer privaten Unfallversicherung übernommen werden.

Wenn es ganz schlimm kommt. Wer zahlt, wenn man durch einen Freizeitunfall arbeitsunfähig wird?

Zieht ein Unfall so schwere Verletzungen nach sich, dass man körperlich nicht mehr in der Lage ist, seine berufliche Tätigkeit wieder aufzunehmen, ist man auf eine Invaliditätspension angewiesen. Diese wird nach dem bisherigen Einkommen berechnet. Vor allem für Kinder und Personen ohne eigenes Einkommen bedeutet dies einen vollständigen Wegfall aller finanziellen Leistungen.

Aber nicht nur das fehlende monatliche Einkommen führt zu einer enormen finanziellen Belastung. Woran viele nicht denken, ist, dass im schlimmsten Fall auch das eigene Zuhause umgebaut werden muss. Eventuell müssen Türrahmen verbreitert, Treppen umgangen, die Höhe der Kästen und Schränke herabgesetzt oder ein Aufzug eingebaut werden. Wenn man gerne mobil bleiben möchte, kann es sein, dass das Auto dafür umgebaut werden muss. Bei einer dauernden Invalidität kommen Kosten auf den Versicherten zu, die von einer gesetzlichen Invaliditätspension nicht gedeckt werden können. Mit einer privaten Unfallversicherung kann für solche Fälle vorgesorgt werden.

Jeder, der ein eigenes Auto besitzt, möchte es so gut wie möglich vor Beschädigungen schützen und wählt daher eine Kaskoversicherung, für den Fall, das doch einmal etwas passiert. Und auch beim eigenen Heim verhält es sich so. Eine Haushaltsversicherung ist für uns selbstverständlich, damit man sich keine Sorgen um Kosten machen muss, die beispielsweise durch einen Wasserrohrbruch entstehen.

Wieso aber, haben dann so wenige von uns eine Kaskoversicherung für ihre eigene Gesundheit?

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