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Horizontale 60 Minuten

Das Ungewöhnliche an dieser Uhr ist, dass die 60 Minuten nicht über einen Kreis, sondern über eine horizontale Wegstrecke verteilt sind. Die unter dem Sonnengitter befindliche waagrechte Zeitskala weist 12 Felder auf; die einzelnen Abstände entsprechen je fünf Minuten, die Viertelstunden sind jeweils durch Ziffern gekennzeichnet. Über dem Haupt jeder Figur schwebt eine mit vergoldeten Flügeln versehene römische Stundenziffer. Jede Figur braucht eine Stunde, um den Weg von 0 bis 60 zurückzulegen. Der Stundenwechsel ist begleitet von einem sonoren Stundenschlag. So erfolgt die Angabe der Zeit auf originelle und doch einfache Art

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Die Träger der Uhr

Die "Uhrenbrücke" verbindet die beiden Gebäude Hoher Markt 10-11 und Hoher Markt 12 und hat eine Spannweite von 10 Metern. Vier figurale Konsolen, vorne Adam und Eva, hinten Engel und Teufel, tragen das Kunstwerk. Der 7,5 Meter hohe Mittelbau, in dem die eigentliche Uhr untergebracht ist, wird durch eine Sonnenscheibe und zwei aus Flammenmotiven herauswachsenden Gruppen gekrönt: Ein Kind mit Schmetterling symbolisiert das Leben, der Tod ist mit einer Sanduhr dargestellt.

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Die Wappen

Die Wand hinter dem zentralen Kreisausschnitt ist mit einem 16 m2 großen Mosaik aus Glas, Metall und Marmor dekoriert. In der Mitte ist das Wappen der alten Wiener Bürgerfahne (zwei Doppeladler und zwei weiße Kreuze auf rotem Feld) dargestellt. Rundherum befinden sich zwölf Wappenschilder, hinweisend auf Wissenschaft, bildende Kunst, Musik, Handel sowie Gewerbe, aber auch auf das gute Essen und Trinken in Wien.

Die Figuren

Den Verlauf der Zeit zeigend, ziehen vor dieser Mosaikwand im Minutenimpuls die zwölf "Stundenregenten" vorbei - elektronisch gesteuert, gezogen von einem (von außen nicht sichtbaren) gut geschmierten Kettenlaufwerk. Die Figuren (darunter drei Doppelportraits) sind in Kupfer getrieben und haben eine Höhe zwischen 2,60 und 2,80 Meter. Als Träger des Mittelbaues dienend, lagert unter dem Kreisausschnitt, bedeckt mit einer Zierdecke, der "Basilisk", ein Ungeheuer aus der Wiener Sagenwelt.

Hier finden Sie Bilder und Details zu den einzelnen Figuren.

Die Orgelstube

Im Inneren war oben, hinter der froh lächelnden Sonnenscheibe, eine Orgelstube eingerichtet. Noch in der Zwischenkriegszeit ertönte die Musik aus einer 1.000 Pfeifen starken vollwertigen Orgel. Als Folge von Kriegsbeschädigungen wird seit Wiederinbetriebnahme Ende 1956 nunmehr die Musik über eine Tonlage dargebracht. Die derzeitige Orgelfassung der zwölf Musikstücke stammt aus dem Jahr 1978, aufgenommen nach den historischen Originalsätzen in einer Wiener Kirche.

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Die Rückseite der Ankeruhr

Die Hinterseite der Verbindungsbrücke ist geschmückt mit einer großen, abends ausgeleuchteten Zeigeruhr. Anstelle von Säulen tragen vier steinerne Kinderstatuen das Dachgebälk. Über der Uhr befindet sich ein vergoldeter Anker, das Firmenzeichen der ehemaligen Versicherungsgesellschaft "Der ANKER", rechts und links flankiert von zwei spähenden Falken als Sinnbild für Wachsamkeit

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