GROSSE DISTANZEN ÜBERWINDEN

Vanessa Herzig: zwei Pferde und ein grosser Traum

Eine Wand voller Trophäen: Von jedem erfolgreichen Distanzritt bringt Vanessa Herzig eine Plakette mit. Besonders stolz ist sie auf den 3. Rang bei ihrem ersten internationalen Rennen in Dielsdorf 2015.
Eine Wand voller Trophäen: Von jedem erfolgreichen Distanzritt bringt Vanessa Herzig eine Plakette mit. Besonders stolz ist sie auf den 3. Rang bei ihrem ersten internationalen Rennen in Dielsdorf 2015.
Bewegung bei jedem Wetter: Auch bei Schnee und Kälte kommt Araber-Wallach Monolito gerne mit nach draussen.
Bewegung bei jedem Wetter: Auch bei Schnee und Kälte kommt Araber-Wallach Monolito gerne mit nach draussen.
Unendliche Freiheit: Vanessa Herzig wohnt mit Freund Tom am Dorfrand von Rapperswil bei Bern, einige hundert Meter weiter beginnt der Wald – ein Paradies für Pferd und Reiter.
Unendliche Freiheit: Vanessa Herzig wohnt mit Freund Tom am Dorfrand von Rapperswil bei Bern, einige hundert Meter weiter beginnt der Wald – ein Paradies für Pferd und Reiter.
Ganz schön verfressen: Selbst auf der verschneiten Wiese findet Monolito noch ein paar saftige Grashalme.
Ganz schön verfressen: Selbst auf der verschneiten Wiese findet Monolito noch ein paar saftige Grashalme.
Ganz schön verspielt: Als Anglo-Araber hat Monolito einen ausgeprägten Bewegungsdrang – fürs Distanzreiten optimal.
Ganz schön verspielt: Als Anglo-Araber hat Monolito einen ausgeprägten Bewegungsdrang – fürs Distanzreiten optimal.
Vanessa Herzig reitet, seit sie sechs Jahre alt ist. 2011 hat sie per Zufall von einem Distanzritt im Nachbardorf erfahren und sich spontan angemeldet.
Vanessa Herzig reitet, seit sie sechs Jahre alt ist. 2011 hat sie per Zufall von einem Distanzritt im Nachbardorf erfahren und sich spontan angemeldet.
Seither nimmt sie regelmässig an Wettkämpfen in der Schweiz und im nahen Ausland teil. Insgesamt hat sie bereits 2‘203 bestandene Reitkilometer hinter sich; 2'178 mit Monolito und 159 Kilometer mit ihrer jungen Stute Al Azirah.
Seither nimmt sie regelmässig an Wettkämpfen in der Schweiz und im nahen Ausland teil. Insgesamt hat sie bereits 2‘203 bestandene Reitkilometer hinter sich; 2'178 mit Monolito und 159 Kilometer mit ihrer jungen Stute Al Azirah.
Bei Distanzritten müssen sich Pferd und Reiter aufeinander verlassen können und sich gut kennen – wichtiger als Schnelligkeit sind die Gesundheit und die Fitness von Pferd und Reiter.
Bei Distanzritten müssen sich Pferd und Reiter aufeinander verlassen können und sich gut kennen – wichtiger als Schnelligkeit sind die Gesundheit und die Fitness von Pferd und Reiter.
Dreharbeiten in Schnee und Kälte: Videoproduzent Gabriel Huber sichtet mit Vanessa Herzig die ersten Aufnahmen fürs Video-Portrait.
Dreharbeiten in Schnee und Kälte: Videoproduzent Gabriel Huber sichtet mit Vanessa Herzig die ersten Aufnahmen fürs Video-Portrait.
Im Januar 2017 ist Vanessa Herzig mit ihrem Freund Tom nach Rapperswil (BE) gezogen.
Im Januar 2017 ist Vanessa Herzig mit ihrem Freund Tom nach Rapperswil (BE) gezogen.
Damit ging für die Reiterin ein Traum in Erfüllung: Die beiden Pferde sind direkt neben dem Wohnhaus untergebraucht, quasi unter demselben Dach, und haben grosse Weideflächen zum Herumtollen.
Damit ging für die Reiterin ein Traum in Erfüllung: Die beiden Pferde sind direkt neben dem Wohnhaus untergebraucht, quasi unter demselben Dach, und haben grosse Weideflächen zum Herumtollen.
Vier bis fünf Mal pro Woche trainiert Vanessa Herzig mit ihren Pferden für die anstehenden Wettkämpfe im Distanzreiten.
Vier bis fünf Mal pro Woche trainiert Vanessa Herzig mit ihren Pferden für die anstehenden Wettkämpfe im Distanzreiten.
Zur Arbeit pendelt sie jeden Tag nach Willisau (LU), wo sie bei Raiffeisen als Führungsunterstützung arbeitet.
Zur Arbeit pendelt sie jeden Tag nach Willisau (LU), wo sie bei Raiffeisen als Führungsunterstützung arbeitet.

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Diesen Winter hat sich Helvetia Kundin Vanessa Herzig einen Traum erfüllt: Zusammen mit ihrem Freund renovierte sie in Rapperswil bei Bern einen alten Hausteil und lebt nun mit ihren beiden Pferden unter einem Dach. Der Standort am Dorfrand und der nahe Wald sind ideal, um für ihr grosses Hobby zu trainieren: das Distanzreiten.
27. Februar 2017, Text: Katrin Meier, Fotos: Katrin Meier, Video: Focus Format / Gabriel Huber
Michael Stalder
Michael Stalder ist seit mehr als zehn Jahren als Marktverantwortlicher Zentralschweiz in der Kooperation Raiffeisen und Helvetia tätig. Er unterstützt Mitarbeitende von Raiffeisen bei Kundenfragen in den Bereichen Absichern, Vorsorge und Pension. Auch viele Mitarbeitende von Raiffeisen haben ihre persönliche Versicherungsdeckung über Helvetia geregelt. Darum lässt sich auch Reiterin und Raiffeisen Mitarbeiterin Vanessa Herzig von Helvetia beraten.

www.helvetia.ch/raiffeisen

Vanessa Herzigs Leben ist untrennbar mit Pferden verbunden. Schon als kleines Mädchen bewunderte sie die Araberpferde der Nachbarin; im Alter von sechs Jahren begann sie zu reiten. «Als Teenager hatte ich dann Pflegepferde, wurde damit aber nicht so recht glücklich», erzählt Vanessa Herzig. «Irgendwann sagte ich mir dann: Entweder kaufe ich mir ein eigenes Pferd, oder ich höre auf mit Reiten!» 2010 wagte sie den Schritt und kaufte den damals fünfjährigen Anglo-Araber-Wallach Monolito. «Er war ein Schlitzohr und ich wusste, dass er viel Bewegung braucht», erinnert sie sich. Heute teilt sich Lito den Stall mit der jungen Vollblutaraber-Stute Al Azirah.

Per Zufall zum Distanzreiten gekommen
Springreiten oder Dressur sagte Vanessa Herzig nie zu; viel lieber war sie draussen in der Natur unterwegs. Als 2011 im Nachbarsdorf ein Distanzritt ausgeschrieben war, meldete sie sich spontan an – und ist dem Sport seit heute treu. «Mir gefällt die enge Verbindung zum Pferd, die man beim Distanzreiten hat. Wir sind ein Team.» Auch die Szene habe ihr auf Anhieb zugesagt. «Ich freue mich immer aufs Wiedersehen im nächsten Wettkampf. Mein Ziel bleibt immer dasselbe: ‹To finish ist to win.›» Zusammen mit Freund Tom reist die 31-Jährige an Distanzritte in der ganzen Schweiz und im nahen Ausland. Tom ist Teil des Teams, hält an den Streckenposten Verpflegung für Ross und Reiterin bereit, ist Motivator und der erste, der im Ziel gratulieren darf.

Gesund und fit ins Ziel kommen
Ein Distanzritt ist je nach Kategorie 20 bis 160 Kilometer lang. Gewonnen hat nicht zwingend, wer am schnellsten ist, sondern wer die Strecke so reitet, dass das Pferd gesund und fit im Ziel ankommt. Innerhalb von zwanzig Minuten nach Zieleinlauf wird der Puls gemessen, der Gang kontrolliert und das Pferd von einem Tierarzt untersucht. Erst wenn der Tierarzt grünes Licht gibt, ist der Wettkampf erfolgreich bestanden – ist beispielsweise der Puls zu hoch, werden Reiter und Pferd disqualifiziert. Kein Wunder gehören ein Pulsgurt fürs Pferd und eine GPS-Uhr zur Grundausrüstung für Wettkampf und Trainingseinheiten. «Man muss sein Pferd sehr genau kennen und gezielt trainieren, um im Distanzreiten erfolgreich zu sein», erklärt Vanessa Herzig.

Mit den Pferden unter einem Dach
Letztes Jahr ging für Vanessa Herzig und Freund Tom ein weiterer Traum in Erfüllung: Im April 2016 erfolgte der Spatenstich für ihr neues Heim am Rande des Dorfes Rapperswil bei Bern. «Ich wollte schon immer bei meinen Pferden wohnen, und Tom wolle ein eigenes Haus – somit haben wir den perfekten Kompromiss gefunden.» Im Elternhaus von Tom konnten sie den oberen Stock nach ihren eigenen Plänen renovieren; als gelernter Schreiner übernahm Tom einen Teil der Arbeiten gleich selbst. Die Ziegel stammen selbstverständlich aus der Ziegelei Rapperswil, wo Tom arbeitet.

Seit drei Jahren pendelt Vanessa nun zwischen ihrer neuen Heimat Rapperswil und dem luzernischen Willisau, wo sie bei Raiffeisen als Führungsunterstützung arbeitet. Das Pendeln mache ihr nichts aus, sagt Vanessa Herzig: «Klar wäre es schön, in der Nähe zu arbeiten. Aber dafür habe ich jetzt meine Pferde bei mir zuhause.»

Gut versichert als Reiterin
Vanessa Herzig hat ihre Versicherungen für Wohnung, Stall und Pferde bei Helvetia abgeschlossen. «Das hat sich gelohnt: Letztes Jahr wurde mir ein Sattel gestohlen», erzählt die Reiterin. Der Sattel war eine Spezialanfertigung für Distanzritte, massgefertigt auf ihr Pferd, und kostete mehrere tausend Franken. «Ich war positiv überrascht, wie rasch und unkompliziert der Schaden bei Helvetia abgewickelt wurde», erzählt sie. Helvetia erstattete ihr den teuren Sattel zum Neuwert.

Mehr lesen im Expertentipp Pferdesport: Die idealen Versicherungen für Reiter, Pferde, Stall und Ausrüstung

Dieser Artikel erschien in  Portraits, Bildergalerie, Sport, Tiere, Videos

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Martin Knoepfel
28.02.17, 20:45
Interessanter Artikel, sage ich als Nicht-Reiter
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