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  • E-Auto als Occasion?

    01.09.2021 | Torsten Schallmaier
    Elektroautos liegen im Trend – und haben ihren Preis. Inzwischen geht es auch günstiger, denn mit der Zeit gelangen immer mehr E-Autos auf den Occasionsmarkt. Das klingt verlockend. Und wirft gleichzeitig Fragen auf. Was muss beim Kauf eines gebrauchten Elektroautos beachtet werden? Hier finden Sie wichtige Tipps.
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E-Auto als Occasion?

01.09.2021 | Torsten Schallmaier
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Elektroautos liegen im Trend – und haben ihren Preis. Inzwischen geht es auch günstiger, denn mit der Zeit gelangen immer mehr E-Autos auf den Occasionsmarkt. Das klingt verlockend. Und wirft gleichzeitig Fragen auf. Was muss beim Kauf eines gebrauchten Elektroautos beachtet werden? Hier finden Sie wichtige Tipps.

Was wollen Sie sprichwörtlich erreichen?

Bevor Sie geräuschlos und emissionsfrei durch die Schweiz brausen, sollten Sie sich folgende Fragen stellen: Welche Reichweite brauche ich? Pendeln Sie zum Beispiel täglich 50 Kilometer zur Arbeit, schafft das auch ein Elektroauto der ersten Batteriegeneration – sogar in der kalten Jahreszeit. Wenn Sie allerdings mehr als 100 Kilometer Reichweite benötigen, kann es für E-Autos mit einer älteren Batterie eher knapp werden. Dann sollten Sie lieber auf eine grössere und neuere Batterie setzen.

Wo aufladen und wie schnell?

Soll das Auto überwiegend zu Hause an einer Wallbox, beim Arbeitgeber oder an einer öffentlichen Ladesäule aufgeladen werden? Die Frage ist deshalb wichtig, weil Elektroautos verschiedene Ladetechnologien haben. Das macht sie unterschiedlich flexibel einsetzbar. Kann ein E-Auto beispielsweise Schnellladen (DC-Gleichstrom), ist es in relativ kurzer Zeit für eine längere Strecke einsatzbereit.

Steht allerdings nur Normalladen am Wechselstrom (AC) zur Verfügung, dauert es einige Stunden oder die ganze Nacht, bis das E-Auto wieder eine relevante Reichweite aufgebaut hat. In diesem Fall würde man das Fahrzeug wohl am ehesten zu Hause aufladen. Erkundigen Sie sich vorher also unbedingt über die Ladeinfrastruktur vor Ort und achten Sie auf die Ladetechnologie.

Auf Herz und Akku prüfen

Sie haben es geahnt: Der Akku im Elektroauto ist das teuerste Bauteil. Je mehr Ladezyklen er hinter sich hat, desto stärker die Alterung. 500 bis 1000 Ladezyklen vertragen Batterien ohne Probleme. Und je grösser die Batterie, umso kleiner das Risiko, dass der Akku schon bald am Lebensende ist. Achten Sie darum unbedingt auf den Gesundheitszustand der Batterie und fragen Sie nach dem sogenannten «State of health», kurz SOH.

Lassen Sie sich ausserdem die Prüfprotokolle und das Serviceheft zeigen. Bei jeder Wartungs- und Servicearbeit wird die Batterie von der Garage genau unter die Lupe genommen. Kann der Verkäufer oder die Verkäuferin kein Protokoll nachweisen oder ist das Serviceheft lückenhaft, ist Vorsicht geboten. Ein weiterer Tipp: Prüfen Sie, ob der Akku beim Kauf noch eine laufende Garantie hat und wenn ja, wie lange diese noch gültig ist. Welche Garantiebedingungen gibt es und können Sie damit leben, wenn Sie auf Garantieansprüche verzichten müssen?

Vorsicht bei der Reichweite

Lassen Sie sich nicht von den Reichweitenangaben der Hersteller blenden. Die Reichweite nimmt mit zunehmender Lebensdauer der Batterie ab. Hinzu kommt: Die Leistung der Batterie wird von mehreren Faktoren beeinflusst, zum Beispiel vom Fahrverhalten, der Aussentemperatur oder der Nutzung von Heizung oder Klimaanlage. So können zum Beispiel im Winter im Extremfall aus 200 Kilometern Reichweitenangabe schnell nur 100 Kilometer werden. Fragen Sie den Verkäufer oder die Verkäuferin nach seinen oder ihren Erfahrungswerten.

Besonderheit: Bremsen

Ein Elektroauto hat viel weniger Verschleissteile als ein Auto mit Verbrennungsmotor – Zündkerzen, Zahnriemen oder einen Auspuff sucht man vergebens. Achten Sie aber auf die Bremsen. Diese sind bei Elektroautos manchmal stärker von Rost betroffen als bei konventionellen Fahrzeugen. Der Grund: Viele E-Auto-Fahrende beschleunigen und bremsen nur mit dem Gaspedal, die eigentliche Bremse wird vernachlässigt. Dabei fliesst Energie zurück in den Akku. Im Fachjargon nennt man dies Rekuperation. Generell gilt: Prüfen Sie den Gesamtzustand des gebrauchten E-Autos und machen Sie möglichst eine Probefahrt. Und wenn nötig, lassen Sie das Fahrzeug vor dem Kauf von Spezialisten begutachten.

Die passende Autoversicherung

Der Occasionsmarkt für E-Autos wird immer interessanter und die Auswahl an Modellen immer grösser. Ein Kauf kann sich also durchaus lohnen. Haben Sie das passende Elektroauto gefunden, denken Sie auch an eine passende Autoversicherung. Bei Helvetia ist Ihr E-Auto optimal geschützt und Sie profitieren von vielen Vorteilen. Zum Beispiel erhalten Sie einen ProClima-Bonus für umweltschonende Autos.

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