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  • Elektroauto über Nacht vollgetankt – mit der eigenen Ladestation

    24.08.2021 | Simon Gantner
    Elektroautos und Plug-in Hybride werden immer beliebter. Entscheidende Fragen dabei: Soll man sich eine eigene Ladestation für zu Hause beschaffen? Und was kostet das? Die öffentliche Ladesäule ist möglicherweise einige Kilometer von der eigenen Bleibe entfernt. Helvetia erklärt, wie das Laden zu Hause funktioniert.
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Elektroauto über Nacht vollgetankt – mit der eigenen Ladestation

24.08.2021 | Simon Gantner
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Elektroautos und Plug-in Hybride werden immer beliebter. Entscheidende Fragen dabei: Soll man sich eine eigene Ladestation für zu Hause beschaffen? Und was kostet das? Die öffentliche Ladesäule ist möglicherweise einige Kilometer von der eigenen Bleibe entfernt. Helvetia erklärt, wie das Laden zu Hause funktioniert.

Steckdose? Nein, lieber nicht.

Rein theoretisch: Es ist möglich, das elektrische Fahrzeug über die gewöhnliche Steckdose zu laden. Praktikabel ist es aber nicht – und bringt einige Nachteile mit sich: Eine vollständige Ladung kann bis zu fünfzehn Stunden dauern. Gleichzeitig kommt es zu einer Dauerbelastung, die im schlimmsten Fall zu einem Brand durch Überhitzung führt.

Für alle, die konsequent auf E-Mobilität setzen und nicht von öffentlichen Ladestationen abhängig sein möchten, empfiehlt sich die Anschaffung einer Wandladestation, auch Wallbox genannt. So spart man sich den Weg und die Zeit zu den öffentlichen Stromtankstellen. Jede Wallbox verfügt über einen Electric Vehicle Charge Controller, der im Zusammenspiel mit dem Fahrzeug das Aufladen überwacht und steuert. Einer der grössten Vorteile? Mit einer Wallbox lädt das Fahrzeug rund 4,5-mal schneller als mit der Haushaltssteckdose. Fürs Aufladen wird einfach das Ladekabel des Elektrofahrzeugs genutzt. So lässt sich das Auto ganz bequem und sicher über Nacht laden. Am nächsten Morgen setzt man sich ins vollgeladene Auto und fährt los.

Der Weg zur eigenen Wallbox

Stecker Typ 1 oder 2? 11 oder 22 Kilowatt? Der Elektroautomarkt boomt. Aus diesem Grund gibt es mittlerweile zig Angebote von Ladestationen. In diesem Dschungel an Möglichkeiten ist es schwierig, den Überblick zu behalten. Es lohnt sich also, sich beim passenden Modell kompetent beraten zu lassen. Doch mit dem Kauf der Wallbox ist die Arbeit noch nicht getan. Die wichtigsten Punkte:

  • Eine Wallbox benötigt eine Stromversorgung mit Dreiphasenwechselspannung – ähnlich wie beim Kochherd oder der Waschmaschine.
  • Vor der Montage der Wallbox muss beim lokalen Energieversorgungsunternehmen ein Gesuch gestellt werden.
  • Die Installationsarbeiten dürfen nur von Elektroinstallateuren mit Bewilligung ausgeführt werden.

Ohne Fachkompetenz kann der Weg zur eigenen Wallbox ganz schön komplex sein. Mittlerweile gibt es aber Unternehmen, die einen vom Kauf bis hin zu der Montage und dem Service begleiten. Mit einer kurzen Internetrecherche findet man geeignete Angebote.

Doch was kostet dieser Komfort, das Elektroauto sicher und schnell mit einer Wallbox zu laden? Darüber entscheiden die technischen Spezifikationen des Geräts, aber auch die Aufwände bezüglich Installation.

Kauf der Wallbox
CHF 700 - 2'700
Installation der Wallbox
CHF 1'000 - 3'000
Gesamtkosten
CHF 1'700 – 5'700
Quelle: energieheld.ch

Lässt sich die Wallbox versichern?

Es kann immer mal wieder etwas passieren. Wer sich die Gesamtkosten einer Wandladestation vor Augen führt, erkennt: Ein zusätzlicher Schutz ist sinnvoll. Helvetia hat darum eine Zusatzversicherung für die Wallbox geschaffen. Versichert sind beispielsweise Schäden durch:

  • unbeabsichtigte Fehlbedienung, die zu einem inneren Betriebsschaden führt
  • böswillige Beschädigung/Vandalismus durch Dritte
  • Biss- und Folgeschäden durch Marder und Nagetiere
  • Diebstahl
  • Kurzschluss, Überspannung oder Überstrom
  • Einwirkung von Fremdkörpern

Gut zu wissen: Wallbox und Solaranlage im Zusammenspiel

Das Elektroauto zu Hause mit dem selbst produzierten Solarstrom zu laden ist nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll. Denn die Batterie des Elektrofahrzeugs vergrössert als Stromspeicher die Kapazität des Hausspeichers. Überschüssiger Strom lässt sich so im Elektrofahrzeug speichern und muss nicht zu einem ungünstigen Strompreis ins Netz gespeist werden. Erst wenn der Akku vollgeladen ist, fliesst der zu viel produzierte Strom ins Netz.

Damit der Strom nicht ausgeht

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