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  • Ladestation bei Miete und Stockwerkeigentum

    12.10.2021 | Torsten Schallmaier
    Eine Ladestation zu Hause – als Mieterin oder Mieter? Helvetia erklärt, wie es mit der Anschaffung klappen kann und wie Sie die Kostenbeteiligung lösen können. Auch wer im Stockwerkeigentum wohnt, findet nützliche Tipps.
1271925085

Ladestation bei Miete und Stockwerkeigentum

12.10.2021 | Torsten Schallmaier
1271925085
Eine Ladestation zu Hause – als Mieterin oder Mieter? Helvetia erklärt, wie es mit der Anschaffung klappen kann und wie Sie die Kostenbeteiligung lösen können. Auch wer im Stockwerkeigentum wohnt, findet nützliche Tipps.

Das sollten Mieter wissen

Wer bezahlt die Ladestation?

Mieter haben keinen Anspruch auf eine eigene Ladestation. Fragen Sie also zuerst Ihren Vermieter oder Ihre Verwaltung, ob Sie eine eigene Wallbox aufstellen dürfen. Bekommen Sie grünes Licht, müssen zuerst die Kosten geklärt werden. Im besten Fall zahlt der Vermieter alle Ausgaben. Oder er rechnet die Kosten in den Mietzins mit ein. Meistens jedoch muss sich der betroffene Mieter oder die Mieterin an den Kosten beteiligen oder sogar die komplette Ladestation bezahlen, je nach Vereinbarung. Sprechen Sie das Thema Kosten also unbedingt vorher mit Ihrem Vermieter an. Klären Sie dabei ebenfalls die Frage einer allfälligen Versicherung der Ladestation.

Im Idealfall möchten mehrere Mieterinnen und Mieter die Ladestation nutzen. Dann ist es sinnvoll, die Anschaffungskosten aufzuteilen. Klären Sie daher den Bedarf in Ihrer Nachbarschaft ab.

Wegzug: Was passiert mit der Ladestation?

Haben Sie sich als Mieterin oder Mieter finanziell an einer Station beteiligt oder diese komplett bezahlt, muss bei Ihrem Wegzug geklärt werden, was mit der Ladestation passiert. Die Vermieterin oder der Vermieter kann zum Beispiel den kompletten Rückbau verlangen. Soll die Ladestation nach dem Auszug in der Liegenschaft verbleiben, haben Sie Anspruch auf eine Mehrwertentschädigung. Sprechen Sie das Thema also frühzeitig an, wenn Sie einen Umzug planen.

Tipps für Stockwerkeigentümer

Die Eigentümerschaft entscheidet

Liegenschaften im Stockwerkeigentum verfügen meist über eine gemeinsame Garage. Wer dort eine eigene Ladestation für errichten möchte, benötigt die Zustimmung der Eigentümerversammlung. Stockwerkeigentümerinnen und -eigentümer kennen meist die Regeln zur Beschlussfassung: Eine Massnahme wird nach notwendig, nützlich oder luxuriös eingestuft und braucht – abhängig davon – unterschiedliche Stimmenmehrheiten. Das Nachrüsten einer Ladestation gilt sicher als nützlich, jedoch nicht als notwendige bauliche Massnahme.

Ein Tipp: Es lohnt sich, das Thema Ladestation mit der Eigentümergesellschaft gemeinsam anzugehen. Möglicherweise stehen Sie mit dem Bedürfnis nicht allein da, und es kann ein Gesamtkonzept für die Liegenschaft erarbeitet werden.

Abrechnung und Strombelastung ausgleichen

Faire Stromabrechnung

Ob Mietverhältnis oder Stockwerkeigentum: Wer Strom über die Ladestation bezieht, muss diesen separat abrechnen können. Lädt nur eine Person im Haus ein E-Auto, sollte die Abrechnung über den jeweiligen Stromzähler der Wohnung oder den Zähler an der Ladestation erfolgen. Beziehen mehrere Personen Strom über eine Ladestation, bieten sich zum Beispiel RFID-Chipkarten an, mit denen jeder Strombezug separat für jede Person abgerechnet werden kann.

Lastmanagement

Eine smarte Stromversorgung wird auch Lastmanagement genannt. Sie stimmt den Stromverbrauch der Ladestationen mit dem Stromverbrauch des Gebäudes ab. So werden Überlastungen des Stromnetzes verhindert, wenn gleichzeitig mehrere Elektroautos im gleichen Gebäude geladen werden. Lastmanagement sollte grundsätzlich nur von einem Experten installiert werden.

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