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Unterwegs
Motorrad

2021 zum Töff-Führerausweis: So geht's

Immer mehr Menschen wollen das Gefühl erleben, mit zwei Rädern brummend über den Asphalt zu rollen. Jahr für Jahr steigt die Anzahl der zugelassenen Motorräder. Gut zu wissen für alle Töff-Fans und diejenigen, die es noch werden wollen: Seit 2021 gelten neue Regeln beim Erlangen des Führerscheins.

23. März 2021, Text: Simon Gantner, Foto: Depositphotos

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Die Schweiz erlebt einen Motorrad-Boom. Allerdings gelten ab 2021 neue Regelungen beim Erlangen des Motorfahrrad-Führerscheins.

Töff-Fans sind sich einig: Motorradfahren ist Freiheit pur. Die Vorzüge der Freiheit auf zwei Rädern entdecken zudem immer mehr Menschen: 2020 sind die Neuzulassungen in der Schweiz gegenüber dem Vorjahr um rund 16 Prozent gestiegen. Wer sich neu auf den Motorradsattel schwingen und den Führerausweis erlangen möchte, steht dieses Jahr vor neuen Regelungen.

Geänderte Verkehrszulassungsverordnung

Der Bundesrat hat 2018 entschieden, die Verkehrszulassungsverordnung für Motorräder anzupassen. Damit verfolgt er das Ziel, die Schweizer Bestimmungen der Europäischen Union anzugleichen. Am 1. Januar 2021 sind diese Änderungen in Kraft getreten.

Grosse Motorräder: Aus der Traum mit dem Direkteinstieg

Wer 25 Jahre alt war, konnte direkt in die Ausbildung für leistungsunbeschränkte Motorräder (Kategorie A) einstiegen. Die ab 2021 geltenden Regelungen verbieten diesen Zugang. Das heisst: Wer ab 2021 den «grossen» Führerschein will, muss zwei praktische Prüfungen ablegen – zuerst für die Kategorie A2 und nach zwei Jahren Fahrpraxis für die Kategorie A.

Kleinmotorräder: Bereits ab 15 Jahren

Kleinmotorräder (Kategorie AM) bis 50 ccm und maximal 45 km/h dürfen neu bereits ab 15 Jahren gelenkt werden. Bisher war dies erst ab 16 Jahren möglich. Wer den Führerschein für das Auto besitzt, kann das Kleinmotorrad nach wie vor prüfungsfrei fahren.

Egal, welche Kategorie man erlangen möchte: Neu ist eine 12-stündige praktische Grundschulung Pflicht. Sie verliert die Gültigkeit nicht und muss so nur einmal absolviert werden. Teilnehmende erlernen dabei Grundlagen wie das sichere Manövrieren oder die richtigen Blicktechniken für das Führen eines Motorrads.

Einsteiger müssen ab 2021 nun also mehr Fahrpraxis ausweisen, bis sie grössere Maschinen fahren dürfen. Den Fahrtwind im Gesicht und die Geschwindigkeit unter den Füssen spüren sie dennoch. Ob über kurvenreiche Pässe oder entlang von Seen und Wäldern: Helvetia wünscht Ihnen viele Glücksmomente auf Ihrem Motorrad und eine sichere Fahrt.

Offene Fragen? Die Vereinigung der Strassenverkehrsämter beantwortet auf ihrer Website die häufigsten Fragen zu den neuen Regelungen.

Übrigens: Sattelfest dank Sicherheitstraining

Routinierten Fahrerinnen und Fahrern, die eine Helvetia Motorfahrzeug-Versicherung haben, schenkt Helvetia einen Gutschein über 80 Franken für ein Fahrsicherheitstraining bei ihrem Partner Driving Center Schweiz AG. Zudem erhalten Besucherinnen und Besucher eines solchen Trainings bei Helvetia eine Bonusstufenreduktion, wenn sie ein vom Verkehrssicherheitsrat anerkanntes Fahrsicherheitstraining besucht haben und noch nicht auf dem Maximalbonus sind. Denn wer sein Motorrad kennt und die Witterungs- und Strassenverhältnisse gut einschätzen kann, fährt sicherer.