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Vorsorgen
Sparen

Der Verzicht von heute für den Genuss von morgen

Sparen ist ein sehr vielschichtiges Thema – der Antrieb dazu sehr unterschiedlich. Was für alle gilt: Sparen bedeutet Verzicht. Doch was steckt eigentlich dahinter? Wer spart wie? Und wofür? Ein kleiner Überblick.

7. April 2021, Text: Stefanie Lanz, Foto: Depositphotos

Das ewige Lied vom Sparen – früher oder später taucht die Thematik bei jeder und jedem auf; meistens ganz unbewusst, denn Sparen passiert nicht zwingend aktiv. In Gelddingen gesprochen bedeutet Sparen nämlich nichts anderes, als weniger auszugeben als vorher eingenommen wurde. Wer also am Ende des Monats auf seinem Konto eine schwarze Zahl stehen hat, hat bereits gespart.

Die vielen Facetten des Sparers

Natürlich sparen aber viele sehr bewusst. Dabei gilt: Kein Sparer ist wie der andere. Für manche ist das Sparen ein Genuss, für andere ein Muss. Viele tun es freiwillig, weil sie ein bestimmtes Ziel vor Augen haben. Andere sind dazu gezwungen, sparsam zu sein, um überhaupt mit ihren vorhandenen Mitteln über die Runden zu kommen und ihre Existenz zu sichern. Das Sparverhalten ist so unterschiedlich wie die Menschen selbst, die Bedeutung des Sparens ist aber immer dieselbe: Sparen heisst Verzicht.

Verzicht in der Gegenwart für mehr Sicherheit in der Zukunft

Wer freiwillig spart, tut dies in der Voraussicht, vorzusorgen und sich später etwas leisten zu können. Die Motive sind sehr unterschiedlich. Oft steht der Konsum im Vordergrund: Ein neues Auto, das erste Eigenheim oder der nächste Urlaub führen die Liste an. Um das gesetzte Sparziel zu erreichen, verzichtet der Sparer bewusst im Jetzt. Das erfordert Ausdauer. Doch wer die Sparstrategie konsequent verfolgt, wird auch entsprechend belohnt.

Sparsam ist nicht geizig

Aus den gängigen Sparmotiven können sich auch Extremformen entwickeln. Da wäre etwa der unliebsame Bruder des Sparens: der Geiz. Wer zwanghaft spart, kann geizig werden. Im Unterschied zum Sparen geht es beim Geiz nicht mehr um die Erreichung eines Sparziels, sondern nur noch um den Selbstzweck, Geld zu haben. Dadurch büsst der Geizige oft eine gewisse Lebensqualität ein, indem er aus Prinzip verzichtet. Anders der Sparsame: Er lebt achtsam. In der Folge gilt die Sparsamkeit als Tugend, der Geiz als Sünde.

Sonderformen des Sparens

Manche Leute verschreiben sich auch einem komplett sparsamen Lebensstil. Frugalisten etwa streben nach finanzieller und beruflicher Freiheit. Dafür leben sie möglichst sparsam, oft unter den üblichen Verhältnissen, und tätigen Investitionen, um das Vermögen zu vervielfachen. Eine Vereinfachung des Lebensstils pflegen auch Minimalisten. Sie ziehen sich aus der konsumorientierten Gesellschaft zurück und konzentrieren sich auf das, was ihnen wirklich wichtig ist.

Ein Polster für die Zukunft

Finanzielle Unabhängigkeit im Alter wünschen sich nicht nur Frugalisten. Der Blick auf die beliebtesten Sparmotive zeigt: Hinter dem Konsum rangiert die Altersvorsorge auf Platz zwei. Wir alle wissen nicht, was die Zukunft bringt. Daher ist diese vorausschauende Haltung in Kombination mit dem bewussten Verzicht im Jetzt die richtige Strategie, sich für die Zeit nach der Pensionierung mehr Sicherheit zu verschaffen. Wer sich fürs Sparen mit der dritten Säule entscheidet, sorgt für die notwendige finanzielle Ergänzung zur AHV und zur Pensionskasse, die erfahrungsgemäss allein nicht ausreichen, um im dritten Lebensabschnitt den gewohnten Lebensstandard beibehalten zu können.