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Private Vorsorge – 3. Säule

Weshalb vorsorgen? – In erster Linie um sich seine finanzielle Unabhängigkeit zu bewahren und um persönliche finanzielle Verpflichtungen abzusichern. Das schweizerische Drei-Säulen-System – basierend auf dem Zusammenspiel von AHV/IV, Pensionskasse und privater Vorsorge – unterstützt Sie bei Ihren Vorsorgebemühungen mit steuerlichen Erleichterungen.
3-saeulen-system-infografik

Schweizer Vorsorgesystem auf 3 Säulen

Das Schweizer Vorsorge-System basiert in der Schweiz auf dem 3-Säulen-Prinzip. Ziel dieses Modells ist die finanzielle Absicherung im Alter, bei Tod und Invalidität.

1. Säule

Die erste Säule stellt die staatliche Vorsorge dar und wird von der AHV (Alters- und Hinterlassenenversicherung) und der IV (Invalidenversicherung) getragen. Sie deckt - allenfalls mit Ergänzungsleistungen - den Existenzbedarf ab.

2. Säule

Was ist die 2. Säule? Die zweite Säule ist die berufliche Vorsorge, die alle Arbeitnehmenden (ab CHF 21'150.- Jahreseinkommen im Jahr 2015, gemäss Bundesamt für Sozialversicherungen BSV) obligatorisch versichert. Spätestens ab einem Alter von 25 Jahren wird neben Tod und Invalidität auch eine Altersrente versichert. Die berufliche Vorsorge ist im BVG (Gesetz über die berufliche Vorsorge) geregelt. Das Ziel der 2. Säule ist das Aufrechterhalten der gewohnten Lebenssituation für die versicherte Person und deren Angehörigen. Sie soll zusammen mit der ersten Säule ein Renteneinkommen von rund 60% des letzten Lohnes erreichen.

3. Säule

Bei der 3. Säule handelt es sich um die private Vorsorge mit dem Ziel, den individuellen Zusatzbedarf abzudecken. Es wird dabei zwischen der Säule 3a und 3b unterschieden: Die Säule 3a bezieht sich auf die gebundene Vorsorge und die Säule 3b auf die freie Selbstvorsorge. Beide Varianten werden in unterschiedlichem Mass steuerlich begünstigt. Das Ziel der 3. Säule ist, dass Pensionierte ihr Leben unbeschwert weiterführen und sich auch mal etwas leisten können. Mit der 3. Säule Schweiz können zusätzlich Vorsorgelücken geschlossen werden, die unter Umständen entstehen, wenn die Leistungen der ersten und zweiten Säule die gewohnten Ausgaben nicht zu decken vermögen. Als Faustregel kann man davon ausgehen, dass die Renten aus der ersten und dem obligatorischen Teil der 2. Säule rund 60% des Einkommens vor der Pensionierung ersetzen sollen. Von den fehlenden 40% kann ein Teil mit der 3. Säule abgedeckt werden.

Lebensversicherung und Anlageprodukte

Die Lebensversicherungen und Anlageprodukte von Helvetia bieten Ihnen vielfältige Möglichkeiten, Ihre individuellen Vorsorgebedürfnisse abzudecken. Sie können beispielsweise ganz einfach nur fürs Alter sparen, Ihr Einkommen im Falle einer Invalidität sichern oder Ihre finanziellen Verpflichtungen im Todesfall abdecken. Wenn sie auf Nummer sicher gehen wollen, bietet sich eine umfassende Vorsorgeplanung für alle Eventualitäten an. Insbesondere für Familien kann sich diese Variante lohnen.

Vorsorge-Check

Der Vorsorge-Check gibt einen ersten Hinweis auf Ihre persönliche Vorsorgesituation. Bevor Sie konkrete Entscheidungen treffen, empfehlen wir Ihnen eine auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittene, professionelle Beratung.

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