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Schweiz

Helvetia Kollektivleben Schweiz 2013: Lebhafte Nachfrage nach Sicherheit

Das Prämienvolumen im Bereich Kollektivleben der Helvetia Schweiz hat mit CHF 2'629.9 Mio. im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand erreicht. Neben der starken Nachfrage von KMU sind zunehmend auch autonome Pensionskassen an den beruflichen Vorsorgelösungen der Helvetia Versicherungen interessiert. Wie aus der Betriebsrechnung 2013 hervorgeht, konnten die Kosten weiter gesenkt werden.
20.05.2014
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Helvetia konnte in der Schweiz die Prämieneinnahmen im Bereich Kollektivleben gegenüber dem Vorjahr um 16.3% steigern. Vor allem das Neugeschäft trug mit einer markanten Zunahme der Einmalprämien um 26.5% zu diesem Wachstum bei. Aber auch die wichtigen periodischen Prämien setzten ihre stabile Entwicklung mit einer Steigerung um 5.1% auf CHF 1'133.8 Mio. fort. Die Zahl der Versicherten stieg per Ende 2013 auf 209'86, rund 5% mehr als Ende 2012. Mit diesem Wachstum konnte Helvetia weitere Marktanteile gewinnen und ihre Stellung unter den drei grössten Versicherungsanbietern im Kollektivleben-Geschäft in der Schweiz weiter festigen.

Ausschlaggebend für die grosse Nachfrage vor allem nach Vollversicherungen war neben der Zuverlässigkeit und Transparenz einmal mehr die Sicherheit. Kleine und mittelgrosse Unternehmen sowie zunehmend auch autonome Pensionskassen übertragen die Aufgabe der beruflichen Vorsorge an Helvetia, um sich auf ihre Kernaufgaben fokussieren zu können. Der Bedarf nach kompetenten und effizienten Versicherungslösungen dürfte durch die zunehmende Komplexität und die wachsenden Transparenzanforderungen in der 2. Säule weiter anhalten. Zudem bietet das breite Angebot an Vorsorge- und Versicherungsprodukten die Möglichkeit flexibler, auf die Bedürfnisse der Kunden ausgerichteter Gesamtlösungen mit Basisangeboten und Ergänzungen beispielsweise im Bereich der Kadervorsorge. Helvetia wird weiterhin darauf achten, mit einer umsichtigen Zeichnungspolitik eine nachhaltige, verantwortungsvolle und verlässliche Geschäftsentwicklung zu verfolgen.

Kosten weiter gesenkt
Trotz des starken Wachstums fielen die Abschluss- und Verwaltungskosten gegenüber dem Vorjahr um CHF 2 Mio. tiefer aus und erreichten noch CHF 86.5 Mio. oder 3.3% der Prämieneinnahmen. Die durchschnittlichen Kosten pro aktiv versicherte Person fielen auf CHF 452 gegenüber CHF 498 im Vorjahr. Damit konnten auch die Kostenprämien auf CHF 490 pro Kopf gesenkt werden. Erstmals zeigt die Betriebsrechnung 2013 eine Aufteilung der Abschlussaufwendungen für Provisionen an Broker und Makler von CHF 5.4 Mio. sowie CHF 4.2 Mio. an den eigenen Aussendienst.

In der Vermögensverwaltung betrugen die Kosten unverändert 0.11% des verwalteten Vermögens. Dieses belief sich Ende 2013 auf CHF 16.1 Mrd. Die zu Marktwerten gemessene Performance litt unter den gestiegenen Zinsen, welche zu einer markanten Reduktion der Bewertungsreserven führte. Weil jedoch die verzinslichen Wertpapiere, welche den weitaus grössten Teil der Vermögensanlagen ausmachen, bis zum Endverfall gehalten werden, ist die Nettoperformance von – 1.16% von untergeordneter Bedeutung. Die Rendite zu Buchwerten bildet sich nur leicht von 2.69% auf 2.48% zurück.

Reserven verstärkt, Überschüsse erhöht
Die versicherungstechnischen Rückstellungen stiegen infolge des Wachstums und der Vornahme weiterer Verstärkungen aufgrund des tiefen Zinsniveaus von CHF 13.9 Mrd. auf CHF 15.1 Mrd. In dem der Mindestquote unterstellten Geschäft wurde ein Bruttoergebnis von CHF 245.2 Mio. erzielt. Davon gingen 92.5% an die Versicherten nach 93.2% im Vorjahr. Auch im Geschäft, das nicht der Mindestquote unterstellt ist, wurden 91.8% ausgeschüttet und weniger als 10% entfielen als Betriebsergebnis auf Helvetia. Dieses fiel mit CHF 60.2 Mio. dennoch stabil aus und konnte gegenüber 2012 um 2.5% verbessert werden.

Das solide Geschäftsergebnis ermöglichte, die Zuweisungen an den Überschussfonds im Geschäft, das der Mindestquote unterliegt, zu erhöhen. Im gleichen Ausmass wurden wiederum Ausschüttungen an die angeschlossenen Vorsorgewerke vorgenommen. Auf die Risikoprämien Invalidität wurden 10% der Prämien gutgeschrieben, auf die Risikoprämien Tod 15%. Während die BVG-Altersguthaben mit 1.5% verzinst wurden, wurde den überobligatorischen Guthaben 1.75% Zins zugewiesen.

Umverteilung deutlich messbar
Heute erfolgt eine bedeutende Umverteilung von aktiv Versicherten zu den Rentenbezügern. Ohne diese Quersubventionierung hätte das Altersguthaben der aktiv Versicherten im vergangenen Jahr um rund 1.5% höher verzinst werden können. Die Reform der Altersvorsorge muss deshalb dringend vorangetrieben werden. Donald Desax, Leiter Markbereich Vorsorge Unternehmen begrüsst die Bestrebungen des Bundesrates: «Wir unterstützen die zentralen Reformpunkte ausdrücklich.»

Die Senkung des Umwandlungssatzes ist deshalb ebenso wichtig wie ein einheitliches Rentenalter von vorerst 65 Jahren. Um die weiterhin bestehenden Ungleichgewichte ausgleichen zu können, müssen die Lebensversicherungen jedoch ihre Spar-, Risiko- und Kostenprozesse weiterhin frei gestalten können. Die Abkehr von der Festlegung des Mindestzinses zum Jahresende ist abzulehnen und die Mindestquote von brutto 90 Prozent beizubehalten. Nur so können auch in Zukunft für die KMU und Gemeinden die erforderlichen Garantien einer Vollversicherung im gewünschten Mass bereitgestellt werden. Philipp Gmür, CEO Helvetia Schweiz betont: «Wir wollen ein verlässlicher Partner in der beruflichen Vorsorge bleiben. Daher sind wir auf Rahmenbedingungen angewiesen, die eine ausgewogene Balance zwischen den Interessen der Kunden und jenen der Kapitalgeber ermöglichen.»


Diese Medienmitteilung finden Sie auch auf der Homepage www.helvetia.ch/media.

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Helvetia Versicherungen
Hansjörg Ryser
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