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Schutzwald Entlebuch: Helvetia unterstützt Pflanzung nach dem «Guggiföhn»

Mitte November 2019 wütete im Entlebuch ein Föhnsturm mit Windgeschwindigkeiten von über 200 Kilometern pro Stunde. Rund 20 000 Bäume in der Gemeinde Escholzmatt-Marbach wurden beschädigt. Im Rahmen ihres Schutzwald-Engagements unterstützt Helvetia die Pflanzung klimaangepasster Baumarten im Entlebuch.
10.09.2020
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Eine Trockenheit im Sommer und weitere Wetterextreme im Jahr 2019 setzten dem Schutzwald um Escholzmatt-Marbach ordentlich zu. Die Bedingungen begünstigten die Vermehrung des Borkenkäfers, der bei einer Massenvermehrung auch vermeintlich gesunde Fichten angreift. Der Schutzwald ist aber bedeutsam für die gesamte Region; er schützt Wohngebiete und andere Infrastrukturanlagen vor Naturgefahren, ist Lebensraum für eine Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten, produziert Holz und dient als Naherholungsraum.
 
Die problematische Situation um den Schutzwald im Entlebuch ist dem Kanton Luzern bekannt, die Sturmschäden wurden beseitigt und weitere Schritte geplant. Um den Schutzwald der Gemeinde Escholzmatt-Marbach sowie Gebiete im Waldemmental wieder zu stärken, sollen die Schadenflächen durch Pflanzungen wiederhergestellt und somit langfristig die Schutzfunktion sichergestellt werden.
 
Klimaresistente Baumarten sorgen für zukunftsfähige Diversität
Durch den Klimawandel werden die heute keimenden Bäume bereits im mittleren Alter in einem stark veränderten Klima wachsen. Der Kanton Luzern setzt auf Naturverjüngung und stabile Mischwälder mit trockenheits- und hitzetoleranten Laub- und Nadelbäumen. An Stellen, wo sich die Naturverjüngung ungenügend oder nicht in der gewünschten Baumartenvielfalt entwickelt, wird der Bestand mit jungen Tannen, Douglasien, Waldföhren, Lärchen, Bergahornen, Buchen und weiteren Laubhölzern ergänzt. «Sturmflächen bieten uns die Chance, die Waldbestände auf das wärmer werdende Klima vorzubereiten und die Artenvielfalt zu steigern. Das wiederum fördert die Biodiversität und damit die Gesundheit des Waldes», führt Fabian Peter, Regierungsrat und Vorsteher des Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartements, Kanton Luzern, die Pläne aus. Helvetia unterstützt im Rahmen ihres Schutzwald-Engagements die Bepflanzung im Schutzwald Entlebuch und spendet dazu 10 000 Bäume.
 
Helvetia kehrt zurück auf den Schutzwaldpfad
Bereits 2016 hat Helvetia im Rahmen ihres Schutzwald-Engagements 10 000 Bäume im Kanton Luzern gespendet. Die durch den Guggiföhn im November 2019 entstandenen Schadenflächen sind Anlass für einen weiteren Zuspruch von Baumpflanzungen durch die Schweizer Versicherung. «Schutzwälder verhindern Lawinen, stabilisieren die Hänge, bremsen abstürzende Steine und machen die Region so erst bewohnbar. Wir möchten den Schutzwald wieder fit machen und freuen uns, einen Beitrag für die Sicherheit der Bevölkerung im Entlebuch zu leisten. Das entspricht unserem Selbstverständnis als Versicherung: Schadenprävention und Unterstützung im Schadenfall gehen Hand in Hand», erklärt Ralph Jeitziner, Leiter Vertrieb und Mitglied der Geschäftsleitung von Helvetia, das Engagement. Damit kehrt die Versicherung auch zurück auf alte Spuren, hatte sie doch bereits 2016 die Realisierung des Schutzwaldpfads Heiligkreuz in Schüpfheim unterstützt.
 
Für zehn Franken ein eigener Baum
Wer den Schutzwald allgemein und die Aufforstung im Entlebuch im Speziellen unterstützen oder mithelfen will, den Wald klimafit zu machen, kann für CHF 10 bei Helvetia einen Baumpass kaufen. Für jeden Pass wird ein zusätzlicher Baum in einem der unterstützten Gebiete auf einer speziell gekennzeichneten Parzelle gepflanzt. Informationen dazu und zum Schutzwald-Engagement von Helvetia sind online unter www.helvetia.ch/schutzwald verfügbar.
 
Mit der Schulklasse in den Schutzwald
Schutzwälder sind besonders für zukünftige Generationen von zentraler Bedeutung, dauert es doch Jahrzehnte, bis diese ihre Wirkung entfalten. Deshalb unterstützt Helvetia Patria Jeunesse Schulklassen bei Ausflügen in den Schutzwald. Durch einen Besuch werden sich die Schüler und Schülerinnen nicht nur der Funktion, sondern vor allem auch der Wichtigkeit eines solchen Schutzwaldes bewusst. Unterstützungsgesuche sind unter www.kiknet-helvetia.org/schulreisetipp-schutzwaldexkursion abrufbar.
 
Bildlegenden:
 
Foto 1: René Renggli, Generalagent Sursee, Ralph Jeitziner, Mitglied der Geschäftsleitung, Helvetia Schweiz, Bruno Röösli, Abteilungsleiter Wald, lawa Kanton LU, Fabian Peter, Regierungsrat Kanton LU, Ben Turner, Leiter Bereich Ost, Bergün, Dario Cologna, Athlet und Schutzwaldbotschafter, Sepp Haas, Langlauflegende und pensionierter Förster Entlebuch, Lukas Kobler, Leiter Waldregion Mittelbünden, AWN Kanton GR, Urs Felder, Leiter Waldregion Entlebuch, lawa Kanton LU
 
Foto 2: Bruno Röösli, Abteilungsleiter Wald, lawa Kanton LU, Ralph Jeitziner, Mitglied der Geschäftsleitung, Helvetia Schweiz, Dario Cologna, Athlet und Schutzwaldbotschafter, Fabian Peter, Regierungsrat Kanton LU
 
Foto 3: René Thalmann, Kundenberater Entlebuch, GA Sursee, René Renggli, Generalagent Sursee, Sepp Haas, Langlauflegende und pensionierter Förster Entlebuch, Dario Cologna, Athlet und Schutzwaldbotschafter
 
Foto 4: Sturmschäden im Schutzwald Entlebuch
 
Diese Medienmitteilung finden Sie auch auf der Website www.helvetia.ch/media.

Kontaktinformationen
Medien
Dominik Chiavi
Manager Corporate Communications & PR
 
Telefon: +41 58 280 50 33
media.relations@helvetia.ch
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