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Erdwärme: Die Energie aus der Tiefe

Erdwärme ist effizient, kostengünstig und steht das ganze Jahr zur Verfügung. Immer mehr Privatpersonen und Unternehmen setzen deshalb auf diese Technologie. Doch welche Risiken sind mit einer Bohrung verbunden, und wie kann man die Anlage versichern?

22. Juli 2018, Text: Andrea Steinmann, Foto: Helvetia

Ein Bagger nimmt eine Bohrung vor.
Das Erdreich bietet unabhängig von Jahreszeit und Witterung Energie. In der Schweiz wird die Energie-Gewinnung mittels Erdwärme immer beliebter.

Heizen mit Erdwärme ist umweltfreundlich, effizient und kostengünstig. Immer mehr Privatpersonen und Unternehmen setzen auf diese neue Technologie zur Energiegewinnung. Trotz der im Vergleich zu Öl- und Gasheizungen etwas teureren Anschaffungskosten lohnt sich eine solche ökologische Investition – zumal die Erdwärme unabhängig von Jahreszeit, Klima, Wind und Wetter zur Verfügung steht.

Die unerschöpfliche Energie aus der Erde

Erd­wär­me kann auf verschiedene Arten aus dem Erd­reich ent­zo­gen wer­den. Am meis­ten ver­brei­tet ist der ver­ti­kal in­di­rek­te Wär­me­tausch über Du­plex-Erd­wär­me­son­den. Die­ses Sys­tem be­an­sprucht kaum Platz an der Ober­flä­che und be­nö­tigt auf­grund der kon­stan­ten Bo­den­tem­pe­ra­tur we­ni­ger Rohr­län­ge als beispielsweise ho­ri­zon­ta­le Sys­te­me. Da­mit Erd­wär­me­son­den ab­ge­teuft wer­den kön­nen, müs­sen ver­ti­ka­le Lö­cher in den Bo­den ge­bohrt wer­den. Die­ser Ar­beits­pro­zess kann nur mit spe­zi­el­len Bohr­ma­schi­nen voll­zo­gen wer­den. Die im Bo­den ver­senk­ten Son­den wer­den mit ei­nem Käl­te­schutz­mit­tel ge­füllt, wel­ches in den Son­den zir­ku­liert und Wär­me auf­nimmt und wie­der ab­gibt.

Nicht ganz risikofrei

Da die Beschaffenheit der Erdstruktur nach wie vor nicht lückenlos bekannt ist, bergen die Bohrungen Risiken: Gasaustritte und so genannte Arteser stellen die Hauptgefahren während dem Bohrprozess dar. Ein Arteser entsteht, wenn man in eine wasserführende Gesteinsschicht mit gespanntem Grundwasser bohrt. Dieses Grundwasser kann unter einem solch hohen Druck stehen, dass es von alleine bis zur Erdoberfläche oder höher aufsteigt.

Aber auch wenn die Bohrung erfolgreich war und die Erdwärmesonde in Betrieb ist, lauern Gefahren. Erdbeben, Verschiebungen im Untergrund, Veränderungen der Geologie oder rutschende Hänge sind Beispiele, die eine Erdwärmesonde beschädigen oder zerstören können. Tritt ein solcher Fall ein, kommt es bei der Erdwärmesonde meist zum Totalschaden, denn die beschädigte Sonde muss stillgelegt und ein neues Loch gebohrt werden.

Handelt es sich dabei um ein schwer zugängliches Terrain, muss das tonnenschwere Bohrgerät in Teilen, mittels Kran oder gar per Helikopter an die Bohrstelle verschoben werden. Hinzu kommen Kosten für die Einrichtung der Baustelle sowie die Wiederherstellung der Umgebung, welche durch die schwere Bohrmaschine und deren Betrieb beschädigt wurde.

Ein Schaden, der ins Geld geht

Die Schadenhöhe an Erdwärmesonden kann so schnell mehrere tausend Franken betragen. Die Schäden sind in der Regel weder über die kantonale Gebäudeversicherung noch über die private Gebäudewasserversicherung gedeckt. Dies hat zur Folge, dass es im Schadenfall für die Eigentümer solcher Anlagen zu unangenehm teuren Überraschungen kommen kann.

Abgestimmter Versicherungsschutz

Helvetia bietet die Möglichkeit, die Investition in die nachhaltige Energiegewinnung vor plötzlichen und unvorhersehbaren eintretenden Schäden mit der umfassenden Erdwärmesonden-Versicherung zu schützen. Die Deckung entspricht somit einer Art Vollkasko für die Sonde. Nebenbei übernimmt Helvetia im Schadenfall die Kosten für ein Ersatzheizgerät – damit das Zuhause während der Reparaturzeit warm und gemütlich bleibt.

Bereits während der Realisierung steht Helvetia mit innovativen Versicherungslösungen wie der Arteser- und Bohrabbruch-Versicherung zur Seite. Diese Deckungen sind mittels ausgewählter Partner-Bohrunternehmen erhältlich.

Erdwärme­sonden-​Versicherung

Heizen mit Erdwärme ist eine nachhaltige und zudem kostengünstige Art der Energiegewinnung. Schützen Sie Ihre Investition mit der Erdwärmesonden-Versicherung von Helvetia.

Informationen zum Produkt

Dren Rasaj

Dren Rasaj ist in der Technischen Versicherung bei Helvetia zuständig für Nischen- und Zielgruppenprodukte. Nebst der Erdwärmesonden- und Arteser-Versicherung gehört auch die Photovoltaik zu den Nischenprodukten, die seit 2007 angeboten werden.

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