Auf dieser Seite sind Cookies, sowie Cookies von Dritten aktiviert, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten sowie Informationen und Angebote unterbreiten zu können. Durch die Nutzung der Internetseiten von Helvetia erklären Sie sich damit einverstanden und stimmen der Datenverarbeitung durch Helvetia zu. Weitere Informationen - auch dazu wie man Cookies deaktiviert - finden sie in den Hinweisen zum Datenschutz.

  • Mich interessieren
    Bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung
    Leider haben wir keine passenden Einträge gefunden.
    Nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf. Zum Kontaktformular
Expertentipps
Privatkunden
Wohnen & Eigentum

Immobilien: In die Nachhaltig­keit investieren

Helvetia Versicherungen ist eine der grössten Immobilien-Besitzerinnen der Schweiz. Als solche trägt sie eine grosse Verantwortung hinsichtlich Energieeffizienz und Nachhaltigkeit: Sanierungen und Neubauten müssen strengen Kriterien genügen.

25. Februar 2013, Text: Kurt Ernst Baumann, Fotos: Crafft

Das ehemalige Laborgebäude der Überbauung «max» in Oberwinterthur behielt seine typische Backsteinfassade und wurde und um einen Attikastock erhöht.
Die Überbauung «max» in Oberwinterthur ist eines von zahlreichen Helvetia-Wohnprojekten in der Schweiz.

Immobilien besitzt Helvetia nicht, um damit zu handeln und dadurch Gewinne zu erzielen. Vielmehr legt sie die Gelder ihrer Versicherten in Form von Wohn- und Gewerbeobjekten an und erzielt damit eine Rendite auf das Kapital, das die Versicherten in ihre Vorsorge investiert haben. In den letzten Jahren rentierten die Immobilien von Helvetia jeweils zwischen 4 und 5 Prozent – bedeutend mehr als der Kapitalmarkt. 2011 vermietete die Helvetia zirka 12'500 Wohnungen, Büros und Gewerberäume im Gegenwert von 4.9 Mia. Franken.

Beträchtliche Mengen Energie sparen

Helvetia investiert seit über 40 Jahren in Immobilienanlagen. Während dieser Zeit kamen stets neue Objekte hinzu. Die meisten sind noch heute im Besitz von Helvetia und werden laufend saniert. «Wir achten bei den Sanierungen besonders auf eine Verbesserung der Dämmwerte», sagt Kurt Ernst Baumann, Leiter Immobilien Portfolio Management bei Helvetia. Die bauphysikalischen Erkenntnisse der vergangenen Jahre hätten dazu geführt, dass dank dichteren Gebäudehüllen beträchtliche Mengen an Heizenergie eingespart werden können. «Wo es wirtschaftlich Sinn macht, installieren wir auch solare Warmwasser-Aufbereitungsanlagen oder weichen auf alternative Energieträger aus.»

Schon beim Bau an Entsorgung denken

Eine Zertifizierung von Gebäuden nach dem Minergie-Standard stehe für Helvetia nicht im Vordergrund, sagt Kurt Ernst Baumann. Allerdings strebe man den Minergie-Standard durchaus an. «Ein Hindernis für die Zertifizierung bildet bei Altbauten die vorgeschriebene kontrollierte Lüftung, die nur mit grossem Aufwand nachgerüstet werden kann.» Bei Neubauten sei die Integration von Raumlüftungen einfacher. Allerdings werde dort nicht nur auf die Energieeffizienz geachtet, sondern auch auf die Nachhaltigkeit des Gebäudes als Ganzes. «Wir denken schon bei der Planung an den Betrieb eines Objektes.»

Die Helvetia macht mehr als nötig

Kurt Ernst Baumann ist überzeugt, dass Energieeffizienz, Lärmschutz und Raumklima auch für Mieter zunehmend wichtige Kriterien werden. Solche Wohnungen würden sich auf die Dauer besser vermieten lassen, weil der Komfort deutlich höher sei. Aber nicht nur die Wirtschaftlichkeit steht für Helvetia im Vordergrund. Kurt Ernst Baumann: «Als institutioneller Investor haben wir eine Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft, im Bereich Nachhaltigkeit mehr zu tun, als das Gesetz vorschreibt.»

stories_kurt-ernst-baumann

Kurt Ernst Baumann

Kurt Ernst Baumann (47) ist Leiter Immobilien Portfolio Management bei Helvetia. Er zeichnet verantwortlich für die Investitionen in Immobilienanlagen als Bestandteil der Anlagen-Strategie der Helvetia Gruppe.

kurt-ernst.baumann@helvetia.ch  

Diese Seite weiterempfehlen
Bitte überprüfen Sie Ihre Verbindung

Weitere Stories