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Umzug: Versicherungen zügeln mit

Wer umzieht, hat alle Hände voll zu tun. An Versicherungen möchte man da keinen Gedanken verlieren. Trotzdem gut zu wissen, wer bezahlt, wenn beim Kistenschleppen das gute Geschirr in die Brüche geht oder der Vermieter im Nachhinein eine saftige Rechnung für Reparaturen schickt.

15. Januar 2018, Text: Hansjörg Ryser, Foto: complize / photocase

Ein junges Paar sitzt zwischen Koffern und Umzugskartons in ihrer neuen Wohnung auf dem Boden und recherchiert etwas im Laptop.
Grössere Wohnung, neue Möbel, neue Wohnsituation - ein Umzug ist die beste Gelegenheit für einen Versicherungscheck.

Die Wohnung ist ausgeräumt und dank Putzinstitut blitzeblank – fehlt nur noch die Schlüsselübergabe, und dann ab in die neue Wohnung. Dumm nur, wenn der Vermieter auf dem Abgabeprotokoll einen Mangel nach dem anderen notiert. Die Zimmerpflanzen haben im schönen Parkettboden Wasserringe hinterlassen, das Lavabo hat einen Riss, und das selbst montierte Katzentörli in der Balkontür stösst auf wenig Gegenliebe. Was ist nun Beschädigung, was normale Abnützung?

Bei dieser Frage kommt die Privathaftpflichtversicherung ins Spiel. Sie gehört – genauso wie die Hausratversicherung – zur Grundausstattung eines Haushalts. Beide Versicherungen bestehen auch während des Umzugs innerhalb der Schweiz.

Ärger vermeiden mit Protokoll

Die Privathaftpflicht versichert Schäden, welche Dritten gegenüber verursacht werden. Sprich: Wenn Sie in der Mietwohnung Schäden verursachen, die nicht auf normale Abnutzung zurückzuführen sind, kommt die Privathaftpflicht zum Zuge. Der Vermieter muss aber beweisen können, dass die Schäden während Ihrer Mietdauer verursacht wurden.

Deshalb lässt sich viel Ärger vermeiden, wenn bereits beim Antritt der Miete ein Protokoll erstellt wurde. Dieses können Sie nun mit der Liste vergleichen, die Ihnen der Vermieter bei der Schlüsselabgabe vorlegt: War der Riss im Lavabo schon vorher da, müssen Sie natürlich nicht dafür haften. Auch andere Schäden müssen Sie nicht bezahlen – dann nämlich, wenn sie unter die «normale Abnützung» fallen. Zum Beispiel Bilderschatten an der Tapete, abgenutzte Teppichböden oder sauber ausgebesserte Dübellöcher in der Wand. Schliesslich bezahlt man eine Wohnung fürs Wohnen.

Das Katzentörli muss weg

Anders sieht es beim selbst montierten Katzentörli aus: Dieses fällt unter «übermässige Abnützung». Haben Sie es ohne Einwilligung des Vermieters montiert, müssen Sie eine neue Balkontür bezahlen, um den Urzustand wieder herzustellen. Auch die Kratzspuren an der Haustür, die Mimi und Bello hinterlassen haben, müssen repariert werden. Genauso wie Brandlöcher, die Wasserringe der Pflanzentöpfe oder die von den Kindern liebevoll verzierten Wände. Wichtig: Sie müssen hier nicht den Neuwert der beschädigten Sachen bezahlen, sondern ihren Zeitwert. Davon geht auch die Privathaftpflicht aus, an die Sie die Rechnung des Vermieters erst einmal weiterleiten dürfen.

Auch wer jemandem beim Zügeln hilft und dabei etwas beschädigt, muss für den beschädigten Gegenstand nur den Zeitwert entrichten. Die Versicherung legt für solche Gefälligkeitsdienste aber eine Obergrenze fest oder haftet nur in reduziertem Umfang. Beim Zügeln des guten Geschirrs ist also Vorsicht angebracht.

Hausrat ist viel wert

Ein Umzug bietet immer wieder die Gelegenheit, die Versicherungssumme zu überprüfen und allenfalls anzupassen. Ein Klassiker ist die Hausratversicherung. Sie schützt die eigenen Vermögenswerte gegenüber Feuer, Elementarereignissen, Diebstahl und Glasbruch. Im Unterschied zur Privathaftpflicht ist hier der Neuwert versichert. Mit Zusatzdeckungen können weitere Vermögenswerte wie Schmuck versichert werden. Mit dem Hausratrechner können Sie nach dem Umzug checken, ob die Versicherungssumme noch stimmt oder angepasst werden muss. Auch E-Bikes lassen sich in die Versicherung einschliessen.

Mietkaution versichern

Die dritte Versicherung, welche vor allem für Mieter oft unentbehrlich ist, ist die Mietkautionsversicherung. Für eine Mietwohnung ist in der Regel eine Kaution von ein bis drei Monatsmieten zu leisten. Als Alternative zum Mietkautionskonto auf einer Bank bietet Helvetia eine Versicherung an. Damit haben Mieter mehr finanziellen Spielraum für die Wohnungseinrichtung oder andere Anschaffungen.

Eine nützliche Ergänzung zu diesen drei Versicherungsbausteinen ist die Rechtsschutzversicherung, welche bei Konflikten etwa mit dem Vermieter oder mit der Zügelfirma zum Einsatz kommen kann.

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