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Umzug: Versicherungen zügeln mit

Wer umzieht, hat alle Hände voll zu tun. An Versicherungen möchte man da keinen Gedanken verlieren. Trotzdem gut zu wissen: Wer bezahlt, wenn beim Kistenschleppen das gute Geschirr in die Brüche geht oder der Vermieter im Nachhinein eine saftige Rechnung für Reparaturen schickt?

26. September 2018, Text: Hansjörg Ryser/Natascha Fabian, Foto: Helvetia

Eine junge Frau packt Bilder aus Zügelkartons aus.
Grössere Wohnung, neue Möbel, neue Wohnsituation - ein Umzug ist die beste Gelegenheit für einen Versicherungscheck.

Die Wohnung ist ausgeräumt und dank Putzinstitut blitzeblank – fehlt nur noch die Schlüsselübergabe. Dumm nur, wenn der Vermieter auf dem Abgabeprotokoll einen Mangel nach dem anderen notiert. Die Zimmerpflanzen haben im schönen Parkettboden Wasserringe hinterlassen, das Lavabo hat einen Riss, und das selbstmontierte Katzentörli in der Balkontür stösst auf wenig Verständnis. Was gilt als Beschädigung, was läuft unter normaler Abnützung?

Bei dieser Frage kommt die Privathaftpflichtversicherung ins Spiel. Sie gehört – genauso wie die Hausratversicherung – zur Grundausstattung eines Haushalts. Beide Versicherungen bestehen auch während des Umzugs innerhalb der Schweiz.

Ärger vermeiden dank Protokoll

Die Privathaftpflicht versichert Schäden, welche Dritten gegenüber verursacht werden. Sprich: Wenn Sie in der Mietwohnung Schäden verursachen, die nicht auf normale Abnutzung zurückzuführen sind, kommt Ihre Privathaftpflichtversicherung zum Zug. Der Vermieter muss aber beweisen können, dass die Schäden während Ihrer Mietdauer verursacht wurden.

Deshalb lässt sich viel Ärger vermeiden, wenn bereits beim Antritt der Miete ein Protokoll erstellt wird. Dieses können Sie mit der Liste vergleichen, die Ihnen der Vermieter bei der Schlüsselabgabe vorlegt: War der Riss im Lavabo schon vorher da, müssen Sie natürlich nicht dafür haften. Auch von weiteren Kosten sind sie befreit, sofern diese in die Kategorie «normale Abnützung» fallen. Zum Beispiel Bilderschatten an der Tapete, abgenutzte Teppichböden oder sauber ausgebesserte Dübellöcher in der Wand.

Das Katzentörli muss weg

Anders sieht es beim selbstmontierten Katzentörli aus: Dieses zählt zur «übermässigen Abnützung». Haben Sie es ohne Einwilligung des Vermieters montiert, müssen Sie eine neue Balkontür bezahlen, um den Urzustand wiederherzustellen. Auch die Kratzspuren an der Haustür müssen repariert werden. Wichtig: Sie müssen hier nicht den Neuwert der beschädigten Objekte bezahlen, sondern ihren Zeitwert. Davon geht auch die Privathaftpflicht aus, an die Sie die Rechnung des Vermieters erst einmal weiterleiten dürfen.

Hausrat ist viel wert

Ein Umzug bietet immer wieder die Gelegenheit, die Versicherungssumme zu überprüfen und allenfalls anzupassen. Ein Klassiker ist die Hausratversicherung. Sie schützt die eigenen Vermögenswerte gegenüber Feuer, Elementarereignissen, Diebstahl und Glasbruch. Im Unterschied zur Privathaftpflicht ist hier der Neuwert versichert. Mit Zusatzdeckungen können weitere Vermögenswerte wie Schmuck oder ein neues E-Bike versichert werden. Mit dem Hausratrechner können Sie nach dem Umzug überprüfen, ob die Versicherungssumme noch stimmt oder angepasst werden muss.

Hier sind fünf Tipps, an die Sie nach dem Umzug unbedingt denken sollten:

  1. Seien Sie bei der Wohnungsübergabe der alten Wohnung dabei, auch wenn Sie nicht verpflichtet sind. So stellen Sie sicher, dass Sie nicht für unverschuldete Schäden haften.
  2. Dokumentieren Sie alle Mängel der neuen Wohnung in einem Protokoll.
  3. Melden Sie sich fristgerecht bei der neuen Gemeinde an.
  4. Überprüfen Sie unbedingt die Versicherungssumme Ihrer Hausratversicherung und passen Sie diese, wenn nötig, an.
  5. Notieren Sie sich die Zählerstände von Gas und Strom der neuen Wohnung.

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