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Dogprofi Sascha Steiner gibt Tipps zur Hunde­erziehung

Nur wer das Wesen und Verhalten seines Hundes kennt, kann ihn auch richtig erziehen: Hundetrainer und «Dogprofi» Sascha Steiner sagt, worauf man im Umgang mit seinem Haustier achten muss.

7. August 2014, Text: Sascha Steiner, Foto: iStockphoto

Ein Hund schaut zu seinem Herrchen auf.
Um einen Hund zu verstehen, muss man mit seinem Wesen und Verhalten vertraut sein.

Hunde erwarten Regeln und Grenzen von ihrem Halter.

Diese Grenzen aufzuzeigen ist die wichtigste Aufgabe eines Hundehalters, denn ein Leben ohne Führung und Grenzen führt bei Hunden sehr schnell zu Orientierungslosigkeit und Unsicherheit. Die klar geregelte Beziehung zwischen Mensch und Hund ist für die soziale Ordnung entscheidend.

Das wohl wichtigste Organ des Hundes ist seine Nase.

Deshalb nehmen Hunde zuerst wahr, was sie riechen und nicht, was sie sehen. Es bringt nichts, Hunde anzuschreien. Sie achten zwar sehr wohl auf Energie und Geruch – nicht aber auf Worte! Hunde kommunizieren über Gerüche, Körpersprache und Energie. Was unsere menschlichen Gefühle angeht, kann man einen Hund NIE belügen.

Hunde sind Rudeltiere.

Wenn der Mensch – der gewünschte Rudelführer – die Führung nicht übernehmen will oder kann, werden meist dominante und instabile Verhaltensmuster verstärkt. Hunde halten sich zu keiner Zeit für Menschen – was viele Hundebesitzer oft irrtümlich denken. Sie sind sehr glücklich damit, HUND zu sein! In der Welt der Hunde ist man entweder stabil oder instabil, ein Führer oder ein Folger.

Hunde leben im Augenblick.

Sie schwelgen weder in Erinnerungen, noch sorgen sie sich um ihre Zukunft. Deshalb können sie instabiles Verhalten sehr schnell hinter sich lassen, wenn wir es ihnen «gestatten».

Der Grundgehorsam des Hundes muss im Haus oder in der Wohnung einwandfrei funktionieren, denn was im Haus nicht klappt, klappt im Freien schon gar nicht. Unbedingt notwendig ist es daher, zuhause immer wieder Übungen zur Bewegungskontrolle einzubauen. Diese Bewegungskontrolle kann sein, dass der Hund in einzelne Räume nicht eintreten darf oder in sein Bettchen geht, wenn es ihm gesagt wird.

Der optimale Tagesablauf in der Hundeerziehung gestaltet sich folgendermassen – und zwar genau in dieser Reihenfolge:

  1. Energieabbau (Spaziergang)
  2. Gehorsam (in der Bewegung kontrollieren, Platz, Korb, ...)
  3. Zuneigung
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