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Fahrzeuge & Reisen

Versicherungen für Velo und Motorrad

Damit die Velo- oder Motorradtour nicht zur Tortur wird, sollte man mit passenden Versicherungen vorsorgen. Woran Biker mit oder ohne Motor denken sollten, erläutert Patrik Zünd, Hauptagent der Helvetia in Sarnen.

15. April 2015, Text: Philipp Schüpbach, Foto: flickr/ND Strupler (CC BY 2.0)

Motorrad, Velo und Vespa
Frühlingswetter lockt aufs Velo oder Motorrad. Welche Versicherungen dafür ein Muss sind, erklärt Patrik Zünd, Helvetia Hauptagent in Sarnen.

Mit dem Frühling bevölkern die Schweizer Strassen wieder vermehrt Velo- und Motorradfahrer. Die blühende Natur und die steigenden Temperaturen locken nach draussen. Die meisten Biker – motorisiert oder nicht – schützen ihren Kopf mit einem Helm. Leider können aber weder Helm noch der Frühjahrs-Service das Risiko eines Unfalls verhindern. Gemäss UVG-Statistik ist in 56 Prozent der Strassenverkehrsunfälle ein Velo- oder Motorrad-Fahrer involviert. Wie schützt man sich im Zeitalter nach der Vignetten-Pflicht?

Haftpflichtversicherung teilweise obligatorisch

«In jedem Fall sinnvoll ist eine Privathaftpflichtversicherung», erklärt Patrik Zünd. Für Lenker von Motorrädern ist sie obligatorisch. Der Abschluss einer Privathaftpflichtversicherung lohne sich aber auch für Velofahrer. «Seit 2012 kommt diese anstelle der Velovignette für Schäden auf, die der Lenker verursacht. Ein Obligatorium besteht somit nicht mehr. Wer aber Schäden selbst bezahlt, muss oft tief in die Tasche greifen», weiss Patrik Zünd.

Häufig mit dem Fahrrad unterwegs und besonders gefährdet im Verkehr sind Kinder. Damit sie in jedem Fall abgesichert sind, erstreckt sich der Versicherungsschutz der elterlichen Privathaftpflichtversicherung bei Helvetia auch auf Kinder und junge Erwachsene bis 20 Jahre, die noch zuhause leben.

E-Bikes: weniger Anstrengung, höhere Risiken

Im Trend liegen derzeit E-Bikes. Sie wecken eine neue Begeisterung fürs Velofahren. Der steile Hang lässt sich plötzlich ohne Mühe bezwingen, das Hemd bleibt ohne Schweissflecken, Grossmutter ist für ihre Einkäufe nicht mehr auf den Sohn und sein Auto angewiesen. «Besitzer von E-Bikes sind jedoch schneller und daher risikoreicher unterwegs», gibt Patrik Zünd zu bedenken. Eine Haftpflichtversicherung ist daher vorgeschrieben, sobald das Velo mit Tretunterstützung eine Geschwindigkeit von über 25 km/h erreicht. Dafür sind eine entsprechende Vignette und ein gelbes Mofa-Kontrollschild bei den zuständigen Behörden zu lösen.

Böse Überraschungen vermeiden

Fahrräder sind teuer – insbesondere E-Bikes. Velofreunde möchten deshalb nicht nur sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer schützen, sondern auch ihr Gefährt. Bei Dieben sind die wertvollen Zweiräder nämlich besonders beliebt. Tausende Velos werden in der Schweiz jährlich gestohlen. «Bei Helvetia sind Fahrräder in der Hausratsversicherung zum Neuwert gegen Diebstahl mitversichert», erklärt Patrik Zünd. Aber Vorsicht: Dies gilt nur, wenn das Velo von zuhause gestohlen wurde – beispielsweise aus dem Keller. Schnappt es sich ein Dieb unterwegs, bezahlt die Versicherung den Ersatz nur, wenn die Zusatzdeckung «Einfacher Diebstahl auswärts» abgeschlossen wurde.

E-Bikes sind ausserdem nicht immer mit Velos gleichzustellen. Fahrräder mit hoher Leistung, für die eine Vignette benötigt wird, fallen in die Kategorie der kleinen Motorräder. Daher sind sie nicht im Hausrat enthalten. Doch gibt es für Motorradfahrer eine Auswahl an zusätzlichen Versicherungsdeckungen, mit denen man sich individuell die passende Lösung zusammenstellen kann. Dazu gehören zum Beispiel die Teil- oder Vollkaskoversicherung sowie der Grobfahrlässigkeitsverzicht und der Verkehrsrechtsschutz. Mit den passenden Deckungen für sein Gefährt lassen sich somit teure Überraschungen vermeiden.

Zum Schluss ein kleiner Tipp: Wer sein Velo bei www.veloregister.ch registriert, dem verrechnet Helvetia im Falle eines Diebstahls keinen Selbstbehalt.

Patrik Zünd, Hauptagent, Helvetia Sarnen

Patrik Zünd

Patrik Zünd ist Hauptagent der Helvetia in Sarnen und mit seinen sechs Mitarbeitenden zuständig für den Kanton Obwalden. Er ist seit über 15 Jahren in der Versicherungsbranche tätig.

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