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Diebstahl: Wann und was zahlt die Versicherung?

Der Schock sitzt tief, wenn man nach Hause kommt und feststellen muss, dass eingebrochen wurde. Oder wenn plötzlich Handy und Portemonnaie fehlen. Was gilt es zu beachten, damit bei einem Einbruch oder Diebstahl zumindest der materielle Schaden gedeckt ist?

25. September 2015, Text: Jan Söntgerath, Foto: iStock

Mann klaut einer Frau beim Vorbeigehen einen Gegenstand aus ihrer Handtasche.
Taschendiebe lauern an vielen öffentlichen Orten. Um Diebstahl vorzubeugen empfiehlt sich neben Aufmerksamkeit auch eine gute Versicherungslösung.

Neben dem emotionalen Verlust und dem Ärger über zeitraubende Umtriebe ist man nach einem Diebstahl mit materiellen Schäden konfrontiert. Damit zumindest der finanzielle Schaden durch die Versicherung gedeckt ist, gilt es einige Punkte zu berücksichtigen.

Diebstahl ist nicht gleich Diebstahl

Wie definiert man überhaupt Diebstahl? Helvetia unterscheidet in der Hausrat Basisversicherung drei verschiedene Arten von Diebstahl: Einbruchdiebstahl, Beraubung und einfacher Diebstahl. Ein Einbruchdiebstahl liegt vor, wenn Täter gewaltsam in ein Gebäude eindringen oder darin ein Behältnis aufbrechen. Nicht als Einbruch gilt aber der Diebstahl aus Luft-, Wasser- oder Motorfahrzeugen. Bei der Beraubung handelt es sich um einen Diebstahl unter Androhung oder Anwendung von Gewalt, wozu auch ein Entreiss-Diebstahl zählt. Als einfacher Diebstahl gelten Tatbestände, die weder dem Einbruch noch der Beraubung zugeordnet werden können. Darunter fallen beispielsweise Taschen- und Trickdiebstahl, das Entwenden von Gegenständen aus abgestellten Fahrzeugen oder aus Gebäuden ohne Anwendung von Gewalt.

Was zahlt die Hausratversicherung?

Die Hausratversicherung von Helvetia erstattet Diebstahlopfern den Neuwert der gestohlenen oder zerstörten Sachen, also denjenigen Betrag, den man ausgeben muss, um einen gleichwertigen neuen Gegenstand zu kaufen. Zudem übernimmt sie anfallende Reparaturkosten, beispielsweise bei aufgebrochenen Fenstern und nach einem Einbruch oder einer Beraubung auch Kosten von bis zu 2'000 Franken für die psychologische Nachbetreuung der Opfer.

Speziell gestaltet sich die Ausgangslage, wenn Geldwerte, also zum Beispiel Bargeld, Kredit- oder Debitkarten gestohlen wurden: Bei Einbruch und Beraubung sind diese Verluste in der Hausrat Basisversicherung von Helvetia mit bis zu 20 Prozent der vereinbarten Hausratversicherungssumme, maximal aber 5'000 Franken, gedeckt. Bei einem einfachen Diebstahl dagegen sind Geldwerte nicht versichert.

Bei jeglichem Diebstahl besteht pro Ereignis ein Selbstbehalt, der von der Schadensumme abgezogen wird. In der Regel beträgt der Selbstbehalt 200 Franken; bei der Jugendversicherung sind es 100.

Spezialfall «Einfacher Diebstahl auswärts»

Häufig ereignen sich Diebstähle nicht in den eignen vier Wänden, sondern unterwegs. Am meisten verbreitet sind Velodiebstähle, Trickdiebstähle oder der Diebstahl von Gegenständen aus parkierten Fahrzeugen. Im Winter sind Snowboard- und Skiausrüstungen bei Langfingern beliebt. Gegen solche Fälle wirksam absichern kann man sich durch den Einschluss einer angemessenen Versicherungssumme für «einfachen Diebstahl auswärts» in der Hausratversicherung. Wenn also beispielsweise unterwegs im Zug das Handy gestohlen wird oder auf Reisen das Auto aufgebrochen wird, ersetzt die Hausratversicherung den Schaden bis zur Höhe der in der Police festgelegten Summe.

Erweiterter Versicherungsschutz zahlt sich aus

Wer viel oder besonders teuren Schmuck besitzt, kann in der Hausratversicherung eine Zusatzversicherung «Schmuck Spezial» abschliessen. Die Höchstentschädigung pro Schadenfall beträgt jedoch 20’000 Franken. Für besonders wertvolle Objekte, zum Beispiel Kunst, Musikinstrumente oder technische Apparate, empfiehlt sich der Abschluss einer Wertsachenversicherung. Neben Diebstahl und Beraubung sind die Wertsachen auch gegen unvorhergesehene und plötzliche Zerstörung und Beschädigung sowie gegen Verlieren und anderweitiges Abhandenkommen versichert.

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