Cookie Disclaimer

Helvetia verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service bieten, sowie Informationen und Angebote unterbreiten zu können. Durch die Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Informationen zum Datenschutz und über Cookies

  • Mich interessieren
    Bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung
    Leider haben wir keine passenden Einträge gefunden.
    Nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf. Zum Kontaktformular










Expertentipps
Privatkunden
Fahrzeuge & Reisen
Vorsorge & Gesundheit

Welche Versicherungen brauchen Zuwanderer?

Die Koffer packen und ab in die Schweiz – davon träumen viele. Damit Zuwanderer richtig versichert sind, gibt es hier Tipps, an welche Versicherungen sie denken sollten, um in der neuen Heimat sicher zu leben.

2. Oktober 2015, Text: Hansjörg Ryser, Fotos: iStockphoto

Ein junges Paar mit Koffern am Flughafen. Bald landet es in der Schweiz und startet hier ein neues Leben: Die Helvetia bietet Zuzügern alle nötigen Versicherungen an.
Ab in die Schweiz: Helvetia bietet Zuzügern alle nötigen Versicherungen als Welcome Package an.

Wer als Zuzüger oder Expat in die Schweiz zieht, braucht einen guten Versicherungsschutz. In der Schweiz ist die Vielfalt an Versicherungen gross. Einige sind wie etwa in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben. So zum Beispiel die Grundversicherung bei der Krankenkasse. Ebenfalls obligatorisch ist die Altersvorsorge. Angestellte müssen sich aber nicht gross darum kümmern. Die Beiträge an die 1. Säule mit der Alters- und Hinterlassenen-Versicherung (AHV) sowie der Invalidenversicherung werden über den Arbeitgeber abgewickelt.

Unfallversicherung nicht bei allen

Erwerbstätige werden sodann über den Arbeitgeber automatisch gegen Arbeitslosigkeit wie auch gegen Unfall im Betrieb oder in der Freizeit versichert. Für die Unfallversicherung muss aber das Arbeitspensum mehr als 8 Stunden pro Woche erreichen. Dann kann bei der Krankenkasse auf die Unfalldeckung verzichtet werden. Bei Ehepartnern und Kindern ohne Erwerbstätigkeit ist hingegen eine solche Zusatzversicherung ratsam. Diese bietet Helvetia in Partnerschaft mit Helsana an.

Beitragslücken bei Einwanderung

So wie die 1. ist auch die 2. Säule mit der beruflichen Vorsorge obligatorisch. Sie wird wiederum weitgehend durch den Arbeitgeber beziehungsweise dessen Pensionskasse abgewickelt. Für Einwanderer wichtig zu wissen ist, dass sie bei einer vorzeitigen Rückkehr nur die Guthaben aus dem überobligatorischen Teil mitnehmen dürfen. Der obligatorische Teil kommt erst bei der Pensionierung als Rente oder Kapital zur Auszahlung. Bis dahin wird er auf einem Konto oder einer Police einer Freizügigkeitseinrichtung zwischengelagert. Gut zu wissen ist ferner, dass gerade Zuzüger oft erhebliche Beitragslücken in der Pensionskasse haben.

Säule 3a auch bei Quellensteuer

Und hier beginnt die individuelle Vorsorge. Die Beitragslücken können über Einkäufe geschlossen werden. Solche Einkäufe dürfen vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Ebenso die Beiträge an die Säule 3a. Das ist die private gebundene Vorsorge. Solche Abzüge sind selbst dann möglich, wenn das Einkommen der Quellensteuer unterliegt. Die Beiträge sind generell nach oben begrenzt. 2017 dürfen Erwerbstätige mit Pensionskasse höchstens 6'768 Franken einzahlen. Die Guthaben sind bis zur Pensionierung oder bis zur Aufgabe der unselbständigen Erwerbstätigkeit in der Schweiz gebunden. Ein vorzeitiger Bezug ist indes beim Erwerb von Wohneigentum möglich.

Deckungslücken bei Krankheit

Sowohl für die Säule 3a als auch für die freie Vorsorge in der Säule 3b bietet Helvetia eine Vielzahl von individuell massgeschneiderten Lösungen. Besonders für jüngere Zuzüger ist eine Risikoversicherung bei Erwerbsunfähigkeit empfehlenswert. Denn oft droht hier im Krankheitsfall eine Versicherungslücke. Die Prämien dürfen im Rahmen der Säule 3a wiederum vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden, falls der Höchstbetrag nicht überschritten wird.

Mietkaution versichern

Bei den Sachversicherungen zählen die Privathaftpflicht- und Hausratsversicherung zu den wichtigsten Bausteinen. Während mit der Privathaftpflicht Ansprüche aus Schäden an Dritten gedeckt werden, sind bei der Hausratsversicherung Schäden an eigenen Vermögenswerten versichert, etwa bei Diebstahl oder Zerstörung durch Feuer und Wasser. Diese Versicherungen sind nicht obligatorisch, aber ebenso nützlich wie die Kaskoversicherung für Schäden am eigenen Motorfahrzeug. Das gleiche gilt für die Rechtsschutzversicherung oder für die Versicherung für die Mietkaution bei Wohnungen.

Gebäudeversicherung obligatorisch

Obligatorisch ist jedoch bei Motorfahrzeugen die Haftpflichtversicherung. Und für Hauseigentümer in den meisten Kantonen die Gebäudeversicherung. Diese kann aber von Helvetia nur in einigen Kantonen angeboten werden, da sie in den andern einem Monopol untersteht.

Keine Rückzahlung bei Riester und Rürup

Abschliessend sei noch kurz festgehalten, dass bereits angesparte Guthaben für Riester- und Rürup-Renten in Deutschland bestehen bleiben. Die entsprechenden Rentenansprüche gehen nicht verloren. Und Förderbeiträge müssen nicht mehr zurückbezahlt werden.

Diese Seite weiterempfehlen
Bitte überprüfen Sie Ihre Verbindung

Weitere Stories