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Auto­unfall oder Auto­panne: Was muss man beachten?

Wer im Schadenfall richtig reagiert, spart unnötige Umtriebe und Kosten. Helvetia-Experte Peter Plachel verrät zudem, welche Folgen Fahrlässigkeit hat und wie die Versicherung unfallfreies Fahren belohnt.

25. Februar 2015, Interview: Jan Söntgerath Foto: iStock

Innenansicht eines Autos nach einem Unfall. Die Frontscheibe ist beschädigt und die Airbags wurden ausgelöst.
Wie sollte man bei einem Unfall oder bei einer Panne reagieren? Helvetia-Experte Peter Plachel gibt im Interview nützliche Ratschläge.

Herr Plachel, ein Schaden am eigenen oder fremden Fahrzeug ist sehr schnell passiert. Wie sollte man aus Ihrer Sicht bei einem Schadenfall am Auto vorgehen?

Bei einem Unfall gilt immer: Sofort die Unfallstelle sichern. Hat sich jemand verletzt, müssen die Rettungskräfte und die Polizei alarmiert werden.

Muss ich die Polizei auch informieren, wenn niemand verletzt wurde?

Bei einem reinen Sachschaden sollte das Europäische Unfallprotokoll ausgefüllt werden, das Sie bei Ihrer Versicherungsgesellschaft erhalten. Alle beteiligten Personen müssen dieses unterzeichnen. Sind sich die Unfallparteien nicht einig über den Unfallablauf und die Verantwortlichkeiten, so empfiehlt es sich auch in diesen Fällen, die Polizei zu informieren.

Wie hilft Helvetia ihren Kunden bei einem Unfall, einem Schadenfall oder bei einer Panne?

Helvetia hat eigens eine Schaden-Telefonnummer, über welche alle Schadenfälle sofort gemeldet werden können. Unter +41 58 280 30 00 werden Sie von Schadenspezialisten betreut und beraten. Bei Bedarf empfehlen diese Ihnen eine Werkstätte oder sorgen für das Abschleppen vom Unfallplatz oder für ein Ersatzfahrzeug.

Im Schadenfall spielt es eine Rolle, ob der Lenker «fahrlässig» oder «grobfahrlässig» gehandelt hat. Wie definiert eine Versicherung diese beiden Begriffe?

Grobfahrlässig handelt der Fahrzeuglenker, wenn er bei einem Unfall elementarste Verkehrsregeln, Vorschriften oder Verhaltensweisen verletzt hat. Dazu gehört zum Beispiel das Überfahren von Sicherheitslinien, das Nichtbeachten von Rotlicht, Geschwindigkeitsexzesse oder auch das Fahren in angetrunkenem Zustand. Ob ein grobfahrlässiges Verhalten vorliegt, muss aber immer im konkreten Schadenfall beurteilt werden.

Können Sie ein Beispiel machen?

Das Fahren mit Sommerpneus auf winterlichen Strassen gilt als grobfahrlässig. Wird der Lenker aber beispielsweise in den Bergen von einem plötzlichen Wintereinbruch überrascht, stellt sich die Sachlage bereits anders dar.

Und welche Folgen hat Grobfahrlässigkeit im Schadenfall für den Lenker?

Der Versicherer kann nach einem grobfahrlässig verursachten Schaden aus der Haftpflichtdeckung Rückgriff (Regress) auf den Kunden nehmen oder die Leistung bei der Kaskodeckung kürzen. Die Versicherung beurteilt die Höhe des Rückgriffes oder der Leistungskürzung aber immer aufgrund der Sachlage im konkreten Einzelfall.

Die meisten Versicherungen verfügen über ein Bonus-/Malus-System. Wie funktioniert dieses bei Helvetia?

Helvetia hat je ein eigenes Bonus-/Malussystem für ihre Grunddeckungen Haftpflicht, Kollisionskasko, Teilkasko und Parkschaden. Die Einstufung erfolgt aufgrund der Anzahl Jahre Fahrpraxis sowie allfälliger Schadenereignisse in den letzten drei Jahren. Für unfallfreies Fahren wird der Kunde, welcher noch nicht auf der Maximalbonusstufe ist, jährlich um eine zusätzliche Bonusstufe belohnt. Bei einem Schadenfall erfolgt eine Rückstufung auf das Folgejahr um vier Bonusstufen. Dieses Risiko können Sie mit dem Abschluss einer Bonusschutzdeckung vermeiden. Mit dieser hat der erste Schadenfall pro Jahr keine Folgen für Ihren Bonus.

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