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Im Winter mit Sommer­pneus unter­wegs – zahlt die Versicherung?

Wer im Winter mit Sommerpneus auf der Strasse unterwegs ist, riskiert einen Blechschaden. Das kann schnell teuer werden. Beispielsweise dann, wenn der Lenker auf schneebedeckter Strasse ins Rutschen gerät und in einen Laden kracht. Zahlt in diesem Fall die Versicherung?

28. Januar 2015, Text: Hansjörg Ryser, Foto: istock

Unfall mit Sommerpneus: Auto auf verschneiter Strasse muss abgeschleppt werden.
Im Winter mit Sommerpneus unterwegs: Das kann ungewollte Folgen haben – auch was die Versicherung betrifft.

Dieser Winter hat es wieder einmal so richtig in sich. Dauernd schüttelt Frau Holle irgendwo im Land ihre Bettdecke aus und sorgt für weisse Pracht – leider auch auf den Strassen. Wer also mit Sommerpneus unterwegs ist und das eigene Auto nicht wintertauglich gemacht hat, handelt nicht eben klug. So kann es kommen, dass das Auto auf der schneebedeckten Strasse ins Schlittern gerät und in ein Ladenlokal kracht. Sie haben einen Schaden an Ihrem Fahrzeug und am Ladenlokal verursacht. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Den Schaden am Auto deckt die Kaskoversicherung, den Schaden am Ladenlokal wohl Ihre Motorfahrzeug-Haftpflichtversicherung.

Versicherung kann Leistungen kürzen

Nun aber stellt sich die Frage, ob die Versicherung den ganzen Schaden übernimmt, oder ob der Verursacher einen Teil selber berappen muss. Je nach Unfallhergang und Zustand des Fahrzeugs – dazu gehört auch die Bereifung – kann Ihr Verhalten als grobfahrlässig beurteilt werden. Ein Kriterium für Grobfahrlässigkeit ist unter anderen ein Fahrausweisentzug. In diesem Fall werden Sie einen Teil des Schadens übernehmen müssen, sofern Sie nicht eine Zusatzversicherung bei Grobfahrlässigkeit in Ihrer Autoversicherung eingeschlossen haben.

Fehlt dieser Zusatz, kann Ihnen die Versicherung nach Prüfung des konkreten Sachverhalts die Leistung bei der Kasko-Versicherung kürzen oder ganz ablehnen. Bei der Haftpflicht wird sie für die Kosten des geschädigten Ladenbesitzers aufkommen, jedoch Regress auf Sie nehmen und Ihnen einen Teil der Kosten in Rechnung stellen.

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