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Steuern sparen mit Versicherungen: Helvetia-Experte gibt Tipps

Mit Versicherungen lassen sich Steuern sparen. Einerseits können Versicherte ihre bezahlten Prämien in der Steuererklärung abziehen, zum anderen können Auszahlungen steueroptimiert werden. Helvetia Steuerexperte Oliver Halaszy klärt auf.

4. September 2015, Text: Andreas Notter, Foto: istock

Steuererklärung
Mit Versicherungen lassen sich Steuern sparen, wenn die bezahlten Prämien in der Steuererklärung deklariert sind. Der Steuer-Experte von Helvetia gibt Tipps.

Oliver Halaszy, wo gibt es im Zusammenhang mit Versicherungen Sparpotenzial bei den Steuern?

Steuerabzüge sind insbesondere bei den Lebensversicherungen und der Beruflichen Vorsorge möglich. Hausbesitzer können ebenfalls profitieren, wenn sie Prämienleistungen von den effektiven Unterhaltskosten abziehen.

Beginnen wir mit den Lebensversicherungen.

Interessant ist hierbei vor allem die freiwillige Vorsorge im Rahmen der Säule 3a. Arbeitnehmer, die bei einer Pensionskasse versichert sind, dürfen einen definierten Maximalbetrag vom steuerbaren Einkommen abziehen – derzeit 6'768 Franken. Selbständig-Erwerbende, die keiner Pensionskasse angehören, dürfen 20 Prozent ihres Einkommens in die Säule 3a einzahlen, jedoch nur bis zu einem definierten Maximalbetrag von derzeit 33'840 Franken pro Jahr. Für die Details rund um die Säule 3a empfehle ich gerne das Interview mit Vorsorge-Experte Reto Kleiner.

Sind auch bei der freien Selbstvorsorge 3b Steuerabzüge möglich?

Beim Modell 3b zahlen Sie entweder einen Einmalbetrag oder leisten periodische Prämienzahlungen. Beide sind steuerlich praktisch nicht absetzbar. Nicht als Einkommen versteuert werden müssen jedoch die Zins-Erträge, und die Auszahlung ist vollständig steuerfrei. Dies – zusammen mit der Versicherung – sind Vorteile gegenüber dem Banksparen.
Die Leibrente als 3b-Modell unterliegt zwar einer Steuerbegünstigung, jedoch müssen 40 Prozent der regelmässigen Rentenzahlungen wiederum als Einkommen versteuert werden. Sie ist also steuerlich wenig attraktiv.

Inwiefern können Steuerzahler bei der Beruflichen Vorsorge, also der 2. Säule, Abzüge geltend machen?

Jeder Arbeitnehmer hat die Möglichkeit zu prüfen, ob er in der Pensionskasse reglementarisch noch einen so genannten Einkauf tätigen kann. Auf dem Pensionskassen-Ausweis ist der Maximalbetrag für Einkäufe in der Regel deklariert. Der Einkauf ist nichts anderes als ein Sparbetrag, der statt aufs Bankkonto an die Pensionskasse geleistet wird – attraktiver verzinst und voll steuerlich abzugsfähig. Allerdings unterliegt der spätere Bezug dieser Gelder den Bestimmungen des Pensionskassen-Reglements.

Aber das Geld muss versteuert werden, wenn es wieder bezogen wird?

Beim Kapitalbezug wird die Einkommenssteuer fällig, jedoch zu einem reduzierten Satz. Bei der Bundessteuer beträgt der Steuersatz ein Fünftel im Vergleich zum ordentlichen Einkommenssteuertarif. Die Kantone gewähren ebenfalls reduzierte Sätze, jedoch sind diese unterschiedlich hoch. Dies gilt übrigens auch für 3a-Kapitalbezüge. Aus steuerlicher Sicht weniger attraktiv sind Rentenzahlungen, die voll als Einkommen besteuert werden.

Nicht zu vergessen sind auch die Krankenkassen-Prämien.

Absolut. Und zwar sind sowohl die Prämien für die Grund- als auch für die Zusatzversicherung steuerlich bis zu einem Maximalbetrag abzugsfähig. Prämienverbilligungen jedoch müssen davon abgezogen werden.

Welche Möglichkeiten haben Hausbesitzer, wenn sie mit Versicherungsprämien Steuern sparen möchten?

Auf der Steuererklärung können Hausbesitzer bei Unterhaltskosten sämtliche Leistungen an Versicherungen geltend machen, die direkt mit dem Gebäude in Zusammenhang stehen, also beispielsweise Gebäudehaftpflicht und Gebäudesachversicherung. Ebenfalls abzugsfähig ist übrigens die Liegenschaftssteuer.

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