Auf dieser Seite sind Cookies, sowie Cookies von Dritten aktiviert, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten sowie Informationen und Angebote unterbreiten zu können. Durch die Nutzung der Internetseiten von Helvetia erklären Sie sich damit einverstanden und stimmen der Datenverarbeitung durch Helvetia zu. Weitere Informationen - auch dazu wie man Cookies deaktiviert - finden sie in den Hinweisen zum Datenschutz.

  • Mich interessieren
    Bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung
    Nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf. Zum Kontaktformular
Gewinnspiel - Helvetia wird 160

Feiern Sie mit uns und gewinnen Sie tolle Preise.

Jetzt mitmachen
Expertentipps
Privatkunden
Vorsorge & Gesundheit
Jugend

Kinder­versicherung: Richtig vorsorgen für Invalidität und Todes­fall

Soll man für sein Kind eine Lebensversicherung abschliessen für den Fall, dass es invalid wird? Schicksalsschläge sind umso schlimmer, je schwieriger die finanzielle Situation ist. Gerade Eltern mit kleinen Kindern sollten sich absichern – auch für den Fall, dass ihnen selber etwas zustösst.

1. September 2015, Text: Andreas Notter, Foto: iStock

Ein kleines Mädchen sitzt mit einem Teddybär in einem Rollstuhl und lächelt dem Arzt zu.
Gerade Familien mit Kindern sollten ihre Vorsorgesituation im Auge behalten.

Die grösste Angst von Eltern ist, dass ihrem Kind etwas zustösst. Reichen die Leistungen der Invalidenversicherung (IV) im Falle einer Invalidität? Oder empfiehlt es sich, zusätzlich eine Invaliditätsversicherung abzuschliessen?

Die IV erbringt nebst den Renten- auch Sachleistungen. Darunter fallen Hilfsmittel wie zum Beispiel ein Rollstuhl. Wer auf welche Hilfsmittel Anspruch hat, regelt das Gesetz. Die Lösung ist nicht immer im Sinne der betroffenen Person beziehungsweise der Angehörigen. Aus diesem Grund ist es vorteilhaft, ein Invaliditätskapital für Krankheit und Unfall zu versichern. Das bietet in einem Schicksalsfall finanzielle Freiheiten.

Wie viel Geld steht denn einer betroffenen Person zur Verfügung?

Die IV-Rente der 1. Säule für ein Kind beträgt 133.33 Prozent der minimalen IV-Rente, momentan also 1'566 Franken pro Monat. Die Auszahlung erfolgt jedoch erst ab dem 18. Altersjahr; davor springt die Kranken- und Unfall-Versicherung in die Bresche. Damit eine betroffene Person auf ein Existenzminimum kommt, werden zusätzlich noch Ergänzungsleistungen ausbezahlt. Das reicht nur sehr knapp zum Leben. Eine zusätzliche Deckung macht demzufolge absolut Sinn.

Nicht nur den Kindern, auch den Eltern kann etwas zustossen...

Der Tod eines Elternteils ist ein schwerer Schicksalsschlag, insbesondere bei Familien mit kleinen Kindern. In der Regel muss eine Haushaltshilfe und eine Kinderaufsicht organisiert werden. Solche Massnahmen kosten viel Geld. Aus dem Grund empfehle ich allen Eltern, sich selber entsprechend zu versichern. Ansonsten besteht die Gefahr, dass im Falle eines Todes nebst dem seelischen Schmerz auch noch der finanzielle Schmerz folgt.

Welchen Versicherungsschutz empfehlen Sie (werdenden) Eltern?

Für die Eltern empfehle ich je eine Todesfallrisikoversicherung. Für die Kinder ist eine Versicherung ratsam, welche im Falle einer Invalidität durch Krankheit wie auch Unfall eine Rente bezahlt. Der Schutz umfasst auch eine Kapitalzahlung unmittelbar nach dem Ereignis, damit das Wichtigste besorgt werden kann.

Nach welchen Ereignissen haben Kinder beziehungsweise deren Eltern Anspruch auf Leistungen? Welche Ereignisse sind ausgeschlossen?

Falls der Vertrag für alle Ereignisse rund um Krankheit und Unfall abgeschlossen wurde, gibt es keinen Ausschluss. Die Versicherungen leisten Renten anteilmässig ab einem Invaliditätsgrad von 25 Prozent; die IV der 1. Säule jedoch erst ab einem IV-Grad von 40 Prozent. Ab einem IV-Grad von 70 Prozent wird die ganze Rente bezahlt.

Welche passenden Lösungen für einen frühzeitigen Vermögensaufbau empfehlen Sie Eltern, die ihren Kindern später zum Beispiel Ausbildung, Studium oder einen Auslandsaufenthalt finanzieren möchten?

Damit für solche Geschehnisse oder auch für das Alter entsprechend vorgesorgt ist, gibt es klassische Spar- oder Lebensversicherungen, welche einen Anlagecharakter haben, wie zum Beispiel fondsgebundene Lösungen. Helvetia bietet jedoch auch Fondsprodukte ohne Lebensversicherungscharakter an.

Wo liegen die Unterschiede zwischen einer klassischen und einer fondsgebundenen Kindervorsorge?

Klassische Produkte haben einen fixierten und garantierten Anlagezins, welcher den Sparteil entsprechend entwickelt. Fondsgebunde Produkte investieren in Anlagen wie zum Beispiel Aktien und / oder Obligationen. Die Entwicklung des Sparteils hängt also von den Erträgen und dem Wachstum des gewählten Fonds ab.

Macht eine kombinierte Vorsorgelösung für Invalidität / Todesfall und Sparanteil für Kinder bereits Sinn?

Eine Todesfallversicherung für ein Kind macht vermutlich in den wenigsten Fällen Sinn. Jedoch würde ich empfehlen, mit einer massgeschneiderten Lösung das Invaliditätsrisiko zu versichern und wenigstens einen Teil der Kinderzulagen in ein «Spartöpfchen» einzulegen.

Sie sind ebenfalls Vater. Wie haben Sie sich persönlich abgesichert?

Meine Frau und ich haben gegenseitig eine Todesfallrisikoversicherung abgeschlossen. Für unsere Tochter haben wir das Risiko der Invalidität durch Krankheit und Unfall sinnvoll abgedeckt und investieren jeden Monat in einen breit diversifizierten Aktienfonds. Demnächst wird noch ein Junge unsere Familie bereichern und auch für ihn werden wir eine entsprechende Absicherung anordnen. Der Risikobeitrag von rund 50 Franken pro Monat ist es uns einfach wert. Natürlich immer in der Hoffnung, dass wir von dieser Versicherung nie Gebrauch machen müssen.

Reto Kleiner, Leiter Key Account Management im Bereich Private Vorsorge.

Reto Kleiner

Reto Kleiner ist Leiter Key Account Management für den Bereich Private Vorsorge. Er arbeitet am Hauptsitz der Helvetia Schweiz in Basel.

www.helvetia.ch/private-vorsorge  

Diese Seite weiterempfehlen
Bitte überprüfen Sie Ihre Verbindung

Weitere Stories