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Bau­versicherung: Wie man Risiken optimal abdeckt

Anfang Juni wird der Gotthard-Basistunnel eingeweiht. An dessen Bau lassen sich die Risiken eines Bauprojektes ideal aufzeigen. So müssen Private oder KMU beim Bau und dessen Versicherung auf ganz ähnliche Faktoren achten.

26. Mai 2016, Text: Cilgia Gremper / Jonas Grossniklaus, Foto: AlpTransit Gotthard AG

Eine Baustelle mit einem Schienenfahrzeug im Gotthard-Basistunnel.
Eine Baustelle mit einem Schienenfahrzeug im Gotthard-Basistunnel.

Einen 57 Kilometer langen Tunnel baut man nicht jeden Tag – schon gar nicht als Privater. Trotzdem ist der Gotthard-Basistunnel ein gutes Beispiel dafür, worauf beim Bau und dessen Versicherung zu achten ist: «Die Risiken bei Bauprojekten sind oftmals ähnlich. Dementsprechend gelten die Grundsätze der Versicherung für den Gotthard-Basistunnelbau auch für Private oder KMU», erklärt Christoph Guntersweiler, Leiter der Technischen Versicherung Schweiz bei Helvetia. «Das grösste Risiko bei der Erstellung eines Baus ist, dass die bereits erstellten Werke beschädigt oder zerstört werden können, bevor die Nutzung beginnt.»

Materialfehler, Diebstahl und Bauunfälle

Solche unvorhersehbaren Schäden entstehen oftmals durch geologische Schwierigkeiten, unsachgemässe Ausführungen, Materialfehler, Elementarereignisse oder Diebstahl. In einer solchen Situation schützt die Bauwesenversicherung vor den finanziellen Folgen. «Hier sollte man darauf achten, dass eine so genannte Vorleistungspflicht der Versicherung besteht», erklärt Guntersweiler. «Damit ist bei Bauunfällen die nahtlose Fortsetzung der Bauarbeiten gewährleistet, da die Versicherung den gedeckten Schaden sofort bezahlt.»

Eine weitere wichtige Versicherung bei Bauprojekten ist die Bauherrenhaftpflichtversicherung. «Wenn durch die Bautätigkeit zum Beispiel auf dem Grundstück des Nachbars Schäden entstehen, kann der Bauherr haftbar gemacht werden. Selbst wenn ihn direkt keine Schuld trifft. In solchen Fällen bietet die Bauherrenhaftpflichtversicherung Schutz vor den finanziellen Folgen», weiss Helvetia-Experte Guntersweiler. Auch die Bauherrin der Neat verfügte über eine solche Versicherung. Ein Risiko stellte zum Beispiel eine höher gelegene Staumauer dar, welche durch den Tunnelbau hätte beschädigt werden können.

Versicherung nach dem Baukasten-Prinzip

Auch wenn bei jedem Bau grundsätzlich ähnliche Risiken vorhanden sind, muss die Versicherung auf jedes Projekt individuell zugeschnitten werden. Am einfachsten sei dies bei einer Bauversicherung, die nach dem Baukasten-Prinzip funktioniere, sagt Guntersweiler: «Sie bieten die Möglichkeit, eine perfekt auf das Bauvorhaben zugeschnittene Versicherungslösung zusammenzustellen.»

Gutes Risikomanagement hilft Schäden zu vermeiden

Generell gilt: Versichern ist gut – Vorbeugen ist besser. Das Risiko von Bränden lässt sich zum Beispiel mit möglichst aufgeräumten und ordentlichen Baustellen reduzieren. Beim Bau des Gotthard-Basistunnels beurteilten Experten von Helvetia vor Ort regelmässig die Umsetzung des Risikomanagements. Christoph Guntersweiler weiss: «Ein gutes Risikomanagement hilft auch auf kleineren Baustellen, Schäden zu vermeiden. Umfassende Versicherungspolicen und ein gutes Risk Management sind keine Garantie, aber eine gute Basis für ein erfolgreiches Bauprojekt.» So ist es auch am Gotthard zu keinen bösen Überraschungen gekommen. Der Neat-Bau ist für die Bauherrin wie auch für Helvetia als Versicherer eine Erfolgsgeschichte.

Der neue Gotthard Basistunnel

Wie man einen Tunnel versichert

Der neue Gotthard Basistunnel ist mit 57 Kilometern der längste Eisenbahn- tunnel der Welt und zusammen mit dem Ceneri-Basistunnel das Herzstück der Neat. Damit ist der Gotthard-Basistunnel auch eines der heraus- forderndsten Versicherungsprojekte dieser Zeit. Helvetia ist eine von zwei Versicherungsgesellschaften, die für die Bauplatzversicherungen der Bauherrin AlpTransit Gotthard AG verantwortlich sind. Die Versicherungs- verträge für die Neat-Bauplätze deckten Bau-, Montage- und Haftpflichtrisiken. Dies sind exakt jene Risiken, welche bei fast jedem Bauprojekt existieren – wenn auch üblicherweise in einem kleineren Ausmass.

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