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Wohnen & Eigentum

Erd­beben in der Schweiz: So sind Schäden ver­sichert

Ein Erdbeben hat in der Nacht auf den 6. März die Innerschweiz durchgerüttelt. Am Klausenpass verzeichnete der Erdbebendienst eines der stärksten Beben der letzten Jahre. In der Schweiz sind solche Erdbebenschäden noch nicht ausreichend abgesichert. Eigenheimbesitzer können das Erdbebenrisiko aber separat versichern.

7. März 2017, Text: Hansjörg Ryser, Foto: Flickr / gato-gato-gato

Über den Bergen braut isch ein Gewitter zusammen.
Düstere Stimmung: In der Nacht auf den 6. März 2017 bebte in der ganzen Schweiz die Erde. Das Epizentrum befand sich zwischen Linthal (GL) und dem Klausenpass.

Mit einer Stärke 4,6 auf der Richterskala war das Erdbeben in der Innerschweiz glücklicherweise nicht gross genug, um namhafte Schäden anzurichten. Trotzdem dürften so manche Hauseigentümer mit Schrecken daran erinnert worden sein, dass auch die Schweiz gefährdet ist und ein erhebliches Schadenpotenzial besteht. In der Schweiz ist das Risiko aber immer noch nicht ausreichend abgesichert: Weil Erdbeben nicht als Elementarrisiko gelten, kommt die Gebäudeversicherung auch nicht für solche Schäden auf.

Gebäudeversicherung zahlt nur bei starken Beben

In den vergangenen Jahren hat es auf politischer Ebene einige Versuche gegeben, eine nationale Erdbebenversicherung einzuführen. Sie sind jedoch allesamt im Sand verlaufen. Die kantonalen Gebäudeversicherungen haben zwar einen gemeinsamen Pool. Doch dieser ist nur mit zwei Milliarden Franken bestückt und kommt erst bei einem Beben ab Stärke 7 zu tragen. Die Gebäudeversicherung des Kantons Zürich hat zudem eine Versicherungslösung, die Gebäudeschäden bis zu einer Milliarde übernimmt, wenn die Schadenhöhe mindestens 50‘000 Franken übersteigt.

Zusatzversicherung gegen Erdbebenschäden

Wer sein Haus gegen Erdbebenschäden versichern will, kann dieses Risiko separat versichern. Helvetia bietet beispielsweise eine Zusatzversicherung an. In Kantonen ohne kantonale Gebäudeversicherung, den sogenannten Gustavo-Kantonen, kann diese Zusatzversicherung im Rahmen der von Helvetia angebotenen Gebäude-Feuerversicherung abgeschlossen werden. In allen anderen Kantonen wird eine solche Versicherung als Zusatz zur privaten Gebäude-Wasserversicherung angeboten. Auch die Helvetia Hausratversicherung bietet einen Zusatz für Erdbebenschäden an.

Eine Ausnahme bildet der Kanton Baselland. Dort hat die Kantonalbank zusammen mit Helvetia und weiteren Partnern eine Sonderlösung getroffen. Damit ist bei allen Hypotheken der Bank automatisch eine Erdbebenversicherung eingeschlossen.

Weitere Informationen zur Erdbebenversicherung sowie eine Offerte finden Sie auf der Webseite von HIS Solutions oder des Schweizer Hauseigentümerverbands HEV.

Erdbebenversicherung

Seit 2003 bietet Helvetia zusammen mit dem Hauseigentümerverband (HEV) und dem Kooperationspartner HIS Solutions AG eine freiwillige Erdbebenversicherung an. Weitere Informationen zur Erdbebenversicherung sowie eine Offerte finden Sie auf der Webseite von HIS Solutions oder des Schweizer Hauseigentümerverbands HEV.

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