Auf dieser Seite sind Cookies, sowie Cookies von Dritten aktiviert, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten sowie Informationen und Angebote unterbreiten zu können. Durch die Nutzung der Internetseiten von Helvetia erklären Sie sich damit einverstanden und stimmen der Datenverarbeitung durch Helvetia zu. Weitere Informationen - auch dazu wie man Cookies deaktiviert - finden sie in den Hinweisen zum Datenschutz.

  • Mich interessieren
    Bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung
    Nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf. Zum Kontaktformular
Gewinnspiel - Helvetia wird 160

Feiern Sie mit uns und gewinnen Sie tolle Preise.

Jetzt mitmachen
Expertentipps
Privatkunden

Betrieb von Drohnen: Welche Regeln gilt es zu befolgen?

Eine leistungsstarke Drohne erhält man heute bereits für wenig Geld. Was die wenigsten jedoch wissen ist, dass es beim Betrieb von Drohnen einige Vorschriften zu beachten gilt. Auch die Versicherungssituation sollte vor Inbetriebnahme unbedingt geklärt werden.

23. Juni 2017, Text: Linda Zampieri, Fotos: iStock

Ein Mann steuert eine Drohne über ein Feld.
Was es beim Betrieb einer Drohne alles zu beachten gilt, wissen die Experten von Helvetia.

Für den Betrieb von Flugobjekten wie Drohnen und Modellflugzeuge gelten je nach Gewicht unterschiedliche Vorschriften. Flugobjekte von über 30 Kilogramm müssen vom Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) bewilligt und im Luftfahrzeugregister registriert werden.

Strikte Bestimmungen

Flugobjekte unter 30 Kilogramm – dazu gehören die meisten Drohnen – sind nicht bewilligungspflichtig und müssen auch nicht im Luftfahrzeugregister eingetragen werden. Trotzdem müssen einige gesetzliche Bestimmungen berücksichtigt werden. Diese regelt die «Verordnung des UVEK über Luftfahrzeuge besonderer Kategorien». Darin ist unter anderem festgehalten, dass der Pilot die Drohne nur auf Sichtweite fliegen und grössere Menschenansammlungen nicht überfliegen darf. Zudem muss er einen Abstand von fünf Kilometer zu Flughäfen einhalten. Eine Übersicht über sämtliche Flugplätze in der Schweiz ist hier ersichtlich. Wer seine Drohne zudem über eine Menschenansammlung von mehr als einem Dutzend Personen fliegen lassen möchte, muss zwingend eine Ausnahmebewilligung beim BAZL beantragen.

Optimale Absicherung für den privaten Gebrauch

Doch nicht nur diese Vorschriften gilt es zu beachten: «Es ist ratsam, vor der Inbetriebnahme einer Drohne oder eines Modellflugzeugs die Versicherungssituation zu überprüfen», erklärt Roland Bösch, Experte bei Helvetia für Hausrat und Privathaftpflicht. Drohnen unter 30 Kilogramm sind im Rahmen der individuell ermittelten Versicherungssumme in der Hausratversicherung gegen Gefahren wie Feuer, Elementarschäden, Wasser, etc. versichert. «Für eine noch bessere Absicherung kann zudem die All Risk Versicherung abgeschlossen werden. Diese Zusatzversicherung deckt plötzliche und unvorhergesehene Schäden an einer Drohne», führt Roland Bösch aus. Pro Schadenfall gilt dabei eine Höchstentschädigungsgrenze von 5'000 Franken. Kommen durch den Betrieb einer Drohne Personen oder Eigentum von Personen zu Schaden, kommt dafür die Privathaftpflicht auf.

Haftpflichtdeckung von mindestens einer Millionen Franken gefordert

Sollte die Drohne schwerer als 500 Gramm sein, verlangt Artikel 20 der «Verordnung des UVEK über Luftfahrzeuge besonderer Kategorien», dass eine Haftpflichtdeckung von mindestens einer Million Franken besteht. Der entsprechende Haftpflichtnachweis muss beim Betrieb einer Drohne ständig mitgeführt und auf Verlangen vorgezeigt werden können.

Schutz für Firmenkunden

Drohnen werden jedoch nicht nur von Privatpersonen, sondern zunehmend auch zu gewerblichen Zwecken genutzt. Generell gilt, dass für kommerzielle Flüge die gleichen Vorschriften gelten wie beim privaten Einsatz. Und natürlich können auch Unternehmen ihre Drohnen versichern. «Firmenkunden von Helvetia haben die Möglichkeit, Drittschäden – sogenannte Haftpflichtschäden, welche aus dem Betrieb einer Drohne resultieren – in der Betriebshaftpflichtpolice einzuschliessen», erklärt Marion Bischofberger, Produktmanagerin bei Helvetia. «Das geht in der Regel ohne grosse Abklärungen. Sollten jedoch für den Betrieb Bewilligungen vom BAZL gebraucht werden, prüfen wir den Verwendungszweck der Drohne genauer.»

All diese Vorschriften beziehen sich auf die Schweiz. Sollte die Drohne im Ausland verwendet werden, gelten oftmals gänzlich andere Vorschriften. Um sich vor einem bösen Erwachen zu schützen, lohnt es sich deshalb die Situation betreffend Zulassung und Bewilligung eingehend zu prüfen.

Unsere Produkte

Diese Seite weiterempfehlen
Bitte überprüfen Sie Ihre Verbindung

Weitere Stories