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Berufliche Vorsorge beim Ausüben mehrerer Jobs

Die berufliche Vorsorge läuft normalerweise über die Vorsorgeeinrichtung des Arbeitgebers. Bei mehreren Teilzeitstellen kann es sein, dass der Lohn pro Arbeitgeber jeweils nicht für die Aufnahme in die Pensionskasse ausreicht. Was viele nicht wissen: Wenn die Lohnsumme den Mindestbetrag von CHF 21'150 erreicht, können Erwerbstätige trotzdem in der zweiten Säule fürs Alter sparen.

18. April 2018, Autor: Mirjam Arnold, Foto: Helvetia

Auf dem Bild sieht man eine Frau in einem Lift an die Wand gelehnt.
In der Beruflichen Vorsorge kann man sich auch versichern, wenn man bei verschiedenen Arbeitgebern angestellt ist.

Erwerbstätige mit mehreren Jobs können laut dem Gesetz über die berufliche Vorsorge ihr Einkommen versichern. Ihr Lohn muss dafür insgesamt mindestens CHF 21'150 betragen. Ist dies bei Ihnen der Fall, bestehen unterschiedliche Möglichkeiten:

Versicherung über einen der Arbeitgeber

Sie können prüfen, ob Sie Ihr gesamtes Einkommen bei einer der Vorsorgeeinrichtungen Ihrer Arbeitgeber versichern können:

  • Erreicht Ihr Einkommen bei einem Arbeitgeber mehr als CHF 21'150 pro Jahr, werden Sie durch dessen Pensionskasse versichert. Ob auch Ihr Einkommen der anderen Arbeitgeber bei dieser Pensionskasse versichert werden kann, hängt vom Reglement ab.
  • Erreicht Ihr gesamtes Einkommen nur als Summe CHF 21'150, so können Sie grundsätzlich wählen, bei welchem Ihrer Arbeitgeber Sie sich versichern. Allerdings schliessen viele Pensionskassen im Reglement eine solche Versicherung aus.

Versicherung über die Stiftung Auffangeinrichtung BVG

Sie haben immer die Möglichkeit, sich bei der Stiftung Auffangeinrichtung BVG zu versichern. Dafür müssen Sie ebenfalls einen Gesamtlohn von mindestens CHF 21'150 vorweisen.

Wichtig: Die Arbeitgeber müssen in jedem Fall im Voraus über die Versicherung informiert werden. Erst dann müssen sie sich an den Beiträgen beteiligen.

Vorsorge über die dritte Säule

Verzichten Sie auf die freiwillige Vorsorge in der zweiten Säule, können Sie auch über die dritte Säule vorsorgen und profitieren allenfalls von einem höheren Abzug, wenn Sie gar nicht in der zweiten Säule erfasst sind. Arbeitgeber müssen sich aber an der dritten Säule nicht beteiligen.

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