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KMU
Betriebsinventar
Haftung & Recht

Risiken in der Wertschöpfungskette

Der Herstellungsprozess von Produkten wird oft auf verschiedene Hersteller verteilt. Dies macht die Wertschöpfungskette immer komplexer und fordert höhere Anforderungen an die Vernetzung der beteiligten Unternehmen. Wie kann man sich absichern, wenn der Prozess unterbrochen wird aufgrund des Ausfalls eines Beteiligten? Und wie schützt man sich, wenn Schäden aufgrund von mangelhaften Produkten entstehen?

10. Februar 2019, Text: Natascha Fabian, Foto: Helvetia

Ein Mann steht neben einem Roboter in einer Fabrik und macht Notizen.
Ist Ihr KMU im Falle eines Prozessunterbruchs oder Schaden durch ein mangelhaftes Produkt geschützt? Wir empfehlen auf jeden Fall eine systematische Risikoanalyse.

Der Ausfall eines Fertigungsschrittes kann schnell teure Folgen haben. Kann der Zulieferer keine Produkte liefern, führt dies dazu, dass Teile der Produktion oder auch die gesamte Produktion stillsteht und Erträge ausfallen. Wichtig ist, dass Sie alle kritischen Prozesse – auch die firmeninternen – durchleuchten. Nur so können Sie sich im Falle eines Ausfalles optimal absichern.

Schäden aus fehlerhaften Produkten

Es besteht aber nicht nur die Gefahr eines Produktionsstillstandes. Es entstehen auch immer wieder Schäden aufgrund fehlerhafter Produkte. Hier schützt Sie die Betriebshaftpflichtversicherung, unabhängig davon, ob es sich beim Erzeugnis um ein Teil- oder Endprodukt handelt. Zusätzlich können Sie sich mit dem Einschluss der erweiterten Produkthaftpflichtdeckung in Ihrer Police für z.B. Verbindungsschäden oder Kosten aufgrund von Rückrufen absichern.

Konkret heisst das: Wenn Sie Ihrem Abnehmer ein mangelhaftes Produkt liefern und deshalb ein Schaden entsteht, sind Sie geschützt. Gleiches gilt auch, wenn Ihr Zulieferer Ihnen ein mangelhaftes Produkt liefert, Sie dieses unbemerkt weiterverarbeiten und anschliessend bei einem Dritten einen Schaden entsteht.

Folgende Tipps empfehlen wir Ihnen:

  • Dokumentieren Sie unbedingt verwendete Materialien, Seriennummern, Zertifikate, Probemuster etc. und bewahren Sie diese zur Beweisfähigkeit auf.
  • Halten Sie genaue Spezifikationen von Auftraggebern schriftlich fest und lassen Sie sich Produktemuster vom Abnehmer genehmigen.
  • Holen Sie sich eine Versicherungsbestätigung von Zulieferern und Abnehmern jährlich ein. Zudem ist es sinnvoll, eine gleiche Haftungsvereinbarung mit Zulieferern und Abnehmern zu treffen. (Beispiel: Wenn mit dem Abnehmer eine Verlängerung der Gewährleistungsfrist auf 5 Jahre vereinbart wird, sollten diese 5 Jahre ebenfalls mit dem Rohstofflieferanten vereinbart werden).
  • Besprechen Sie Haftungsübernahmen, die weitergehen als das Gesetzt vorsieht, unbedingt mit der Versicherung. Ohne spezifische Vereinbarung wird nur die gesetzliche Haftpflicht versichert.
  • Besprechen Sie mit Zulieferer und Abnehmer Themen wie Qualitätskontrolle und Vorgehen bei allfälligen Produkterückrufen. Dies hilft einerseits Schäden zu verringern und andererseits eine schnelle Umsetzung bei einem Rückruf.

Systematische Risikoanalyse und Gesamtberatung bringt Klarheit

Helvetia legt bei einer Geschäftskundenversicherung Wert auf eine systematische Risikoanalyse und Gesamtberatung. Dies bringt Unternehmen Klarheit darüber, welche Risiken bestehen und wie Sie sich und Ihr Unternehmen individuell nach Ihren Bedürfnissen absichern.

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