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Vorsorge & Gesundheit

Säule 3a oder Pensions­kasse?

Ein Paar berechnet am Küchentisch etwas.
Rendite Säule 3a: Bei einer Laufzeit von 20 Jahren, einem Grenzsteuersatz von 25% und einem Steuersatz bei Kapitalauszahlung von 5%. Jahresprämie vorschüssig 5'000.-.
Wir haben noch etwas auf der hohen Kante und wissen nicht so recht, ob wir in die Säule 3a oder in die Pensionskasse einzahlen sollen. Wozu raten Sie?
Gefragt von François und Suzanne F., Genf 03.03.2014

Reto Kleiner
Reto Kleiner, Leiter Key Account Management, Private Vorsorge, Helvetia Versicherungen
Basel 10.03.2014

Liebes Ehepaar F.

In der Tat können Sie mit beiden Varianten eine Menge Steuer sparen. Die Einzahlungen sollten aber rechtzeitig vor Jahresende stattfinden, damit die Gutschrift noch vor dem 31. Dezember erfolgen kann.

Auf dem Vorsorgeausweis Ihrer Pensionskasse steht, wie hoch die Einkaufsmöglichkeit ist, um Deckungslücken zu schliessen. Zu beachten ist, dass das Kapital bis zum Rentenalter gebunden bleibt. Auch dürfen Einkäufe frühestens nach drei Jahren als Kapital bezogen werden, damit der getätigten Steuerabzug gewährleistet bleibt. Nicht ratsam sind Einkäufe, wenn die Pensionskasse eine Unterdeckung aufweist und saniert werden muss. Ebenso wenig, wenn die Einkäufe dem überobligatorischen Guthaben gutgeschrieben werden, wo unter Umständen keine oder gar eine negative Verzinsung erfolgt.

Solche Einkäufe sollten deshalb erst dann in Betracht gezogen werden, wenn die Möglichkeiten in der Säule 3a ausgeschöpft sind. Erwerbstätige mit Pensionskasse dürfen bis zu 6’768 Franken einzahlen, die vollumfänglich vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Ohne Pensionskasse dürften bis zu 20 Prozent des Netto-Erwerbseinkommens oder maximal 33'840 Franken einbezahlt und vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Die Beträge gelten pro Person. Bei Ehepaaren dürfen somit beide Partner diese Einzahlungen leisten, wenn sie erwerbstätig sind. Die Erwerbstätigkeit ist mit dem AHV-pflichtigen Einkommen gegeben.

Bank oder Versicherung

Einzahlungen können in Bankprodukte oder Versicherungslösungen erfolgen. Versicherungslösungen haben den Vorteil, dass sie neben hoher Kapitalsicherheit auch Risikoschutz vor Tod und Erwerbsunfähigkeit bieten. Moderne Vorsorgelösungen lassen sich zudem flexibel auf die Kundenbedürfnisse und veränderte Lebenssituationen ohne finanzielle Einbussen anpassen. Übrigens können auch reine Risikoversicherungen, wie Todesfall- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherungen, im Rahmen der Säule 3a geführt werden.

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