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Hypotheken amortisieren: Direkt oder indirekt?

Eine Frau sitzt am Pult und berechnet die Einsparungen der indirekten Amortisation gegenüber der direkten. Auf dem Tisch liegen ihr iPhone, iPad sowie Unterlagen.
Selbst bei den aktuell tiefen Zinsen kann über eine Laufzeit von 20 Jahren bei einem Betrag von 100'000 Franken ein Vorteil von über 22'000 Franken entstehen.
In einem Gespräch unter Hauseigentümern ist kürzlich das Stichwort «indirekte Amortisation» gefallen. Davon habe ich noch nie gehört. Ein Freund meinte aber, das könne sich durchaus lohnen. Was meinen Sie dazu?
Gefragt von Katharina W., Basel 27.02.2014

Stéphane Meusy
Stéphane Meusy, Ressortleiter Hypotheken, Helvetia Versicherungen
Basel 02.03.2014

Liebe Frau W.

Stolze Eigentümer einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses sollten jedes Jahr einen gewissen Betrag von der Hypothekarschuld zurückzahlen können. Diese Schuldentilgung wird Amortisation genannt. Pro Jahr sollten rund 1 Prozent der Hypothekarsumme für die Amortisation eingesetzt werden.

Man unterscheidet zwei Arten von Amortisation: Einerseits die direkte Rückzahlung, welche zu einer Reduktion der Hypothekarschuld führt, und andererseits die indirekte Amortisation. Bei dieser Art von Schuldentilgung wird über einen bestimmten Zeitraum ein Betrag angespart. Am Ende des Sparprozesses wird dann mit dem gesamten Betrag die Hypothekarschuld auf einmal getilgt.

Indirekt amortisieren bringt Vorteile

Die indirekte Amortisation erfolgt in der Regel über die Säule 3a. Das ist die gebundene Vorsorge, bei welcher der angesparte Betrag frühestens ab dem 60. Altersjahr und vorzeitig nur unter bestimmten Umständen bezogen werden darf. Dafür dürfen die jährlichen Sparbeträge vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Dieser Sparbetrag ist jedoch nach oben limitiert, in diesem Jahr bei 6'768 Franken für Erwerbstätige mit Pensionskasse. Das 3a-Guthaben kann beispielsweise über ein Vorsorgeprodukt der Helvetia angespart werden. Neben finanzieller Sicherheit wird so ein optimaler Risikoschutz gegen Tod oder Erwerbsunfähigkeit gewährleistet. Die modernen Produkte der Helvetia zeichnen sich zudem durch eine hohe Anpassungsfähigkeit an die Lebensumstände und Bedürfnisse der Kunden aus.

Gegenüber der direkten Amortisation besteht der Vorteil der indirekten darin, dass Hypothekarschuld und -zinsen über die volle Laufzeit des Sparprozesses vom steuerbaren Vermögen beziehungsweise Einkommen abgezogen werden können. Hinzu kommen die steuerlichen Vorteile der Säule 3a. Diese Variante lohnt sich allerdings nur, wenn die Rendite der 3a-Lösung und die Steuerersparnisse insgesamt höher sind als die Zinskosten der Hypothek. Die Experten von Helvetia Versicherungen haben nun berechnet, wie hoch die Einsparungen der indirekten Amortisation gegenüber der direkten sind. Die obenstehende Berechnung zeigt, dass selbst bei den aktuell tiefen Zinsen über eine Laufzeit von 20 Jahren bei einem Betrag von 100'000 Franken ein Vorteil von über 22'000 Franken entsteht.

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