Cookie Disclaimer

Helvetia verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service bieten, sowie Informationen und Angebote unterbreiten zu können. Durch die Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Informationen zum Datenschutz und über Cookies

  • Mich interessieren
    Bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung
    Leider haben wir keine passenden Einträge gefunden.
    Nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf. Zum Kontaktformular










Leserfragen
Privatkunden
Vorsorge & Gesundheit

Können Eltern in das Säule-3a-Konto ihrer Kinder einzahlen?

482559311
Da meine erwachsenen Kinder noch studieren und deshalb über ein eher bescheidenes Einkommen verfügen, würde ich gerne für sie ein Säule-3a-Konto eröffnen und Geld für sie einzahlen. Ist das überhaupt möglich? Und dürfen die Kinder trotzdem den Abzug in ihrer Steuererklärung geltend machen?
Gefragt von Therese O., Grund 09.02.2017

stories_reto-kleiner
Reto Kleiner, Leiter Key Account Management, Private Vorsorge, Helvetia Versicherungen
Basel 16.02.2017

Liebe Frau O.

Gemäss Gesetz dürfen alle Personen mit einem AHV-pflichtigen Einkommen in die Säule 3a investieren. Personen, welche in einer Pensionskasse versichert sind, können so bis zu 6'768 Franken pro Jahr einzahlen (Stand Januar 2017). Personen mit einem Nettoeinkommen unter 21'150 Franken pro Jahr, sind nicht in einer Pensionskasse versichert und dürfen 20% des Erwerbseinkommens auf ein Säule-3a-Konto einzahlen.

Ich nehme an, Ihre Kinder verdienen als Studenten weniger als 21'150 Franken pro Jahr und sind deshalb nicht in einer Pensionskasse versichert. Trotzdem können sie ohne Probleme ein 3a-Gefäss eröffnen und maximal 20% ihres Erwerbseinkommens einzahlen. Das Erwerbseinkommen entspricht dem Bruttolohn abzüglich der Sozialversicherungsabgaben – somit also dem Nettoeinkommen. Es kommt dabei nicht drauf an, ob Ihre Kinder oder Sie die Einzahlungen machen. Den einbezahlten Betrag können Ihre Kinder in der Steuererklärung vom steuerbaren Einkommen abziehen.

Noch ein wichtiger Hinweis: Kinder, Jugendliche, Schüler und Studenten sind im Falle einer Invalidität in der Regel sehr schlecht versichert. Sollten Sie Ihre Kinder finanziell für dieses Risiko absichern wollen, lohnt es sich, das Gespräch mit einem Vorsorgeexperten zu suchen. Weitere Infos finden Sie im Blog-Beitrag «Kinderversicherung: Richtig vorsorgen für Invalidität und Todesfall».

Diese Seite weiterempfehlen
Bitte überprüfen Sie Ihre Verbindung

Weitere Stories