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Dürfen Grenz­gänger in eine 3. Säule ein­zahlen?

Ein schweizer Grenzübergang. Mehrere Schilder signalisieren, wo welche Fahrzeuge passieren müssen.
Dürfen Grenzgänger mit Wohnsitz im Ausland weiterhin in eine 3. Säule einzahlen? Helvetia Experte Reto Kleiner weiss Rat.
Ich wohne und arbeite in Genf und zahle in eine 3. Säule ein. Nun denke ich über einen Umzug nach. Darf ich meine 3. Säule behalten, falls ich ins Ausland ziehe und weiterhin in der Schweiz arbeite?
Gefragt von Louis B. 17.02.2017

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Reto Kleiner, Leiter Key Account Management, Private Vorsorge, Helvetia Versicherungen
Basel 27.02.2017

Lieber Herr B.

Damit man in eine Säule 3a einzahlen bzw. den Steuerabzug geltend machen kann, muss man ein AHV-pflichtiges Einkommen haben. Wandert eine Person aus, hat sie dieses in der Regel nicht mehr und kann somit auch nicht weiter in eine Säule 3a einzahlen – weder in eine Versicherungslösung noch in eine Bankenvariante. In einem solchen Fall empfiehlt es sich, das Gespräch mit einem Vorsorge-Experten zu suchen und allfällige Optionen, zu prüfen.

Arbeitet jemand mit dem Status «Grenzgänger» in der Schweiz, gilt es genau abzuklären, ob eine Einzahlung weiterhin möglich ist. Der Kanton Genf zum Beispiel hat mit Frankreich ein Abkommen getroffen, welches 3a-Abzüge für Grenzgänger zulässt. Das entspricht jedoch mehr der Ausnahme als der Regel. Aufgrund von steuertechnischen und regulatorischen Umständen gehen viele Versicherer keine Neugeschäfte mehr mit Personen ein, welche ihren Wohnsitz im Ausland haben. Verfügt jemand aber bereits über einen aktiven Vertrag und erhält neu den Status «Grenzgänger» , so kann er seinen 3a-Vertrag bei Helvetia ohne Probleme weiterführen – egal ob er nun in Deutschland, Österreich oder Frankreich lebt.

Aufgrund der Komplexität des Themas empfehle ich Ihnen, sich von einer versierten Fachperson spezifisch auf ihre Situation hin beraten zu lassen.

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