Auf dieser Seite sind Cookies, sowie Cookies von Dritten aktiviert, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten sowie Informationen und Angebote unterbreiten zu können. Durch die Nutzung der Internetseiten von Helvetia erklären Sie sich damit einverstanden und stimmen der Datenverarbeitung durch Helvetia zu. Weitere Informationen - auch dazu wie man Cookies deaktiviert - finden sie in den Hinweisen zum Datenschutz.

  • Mich interessieren
    Bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung
    Nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf. Zum Kontaktformular
Gewinnspiel - Helvetia wird 160

Feiern Sie mit uns und gewinnen Sie tolle Preise.

Jetzt mitmachen
Engagement
Jugend

Helvetia Kinder­krippe: der «Triangel» lebt und wächst

Die Helvetia eröffnete im August 2008 zusammen mit der Universität St. Gallen die Triangel Kinderkrippe. In den vergangenen fünf Jahren haben sich Kinder und Krippe prächtig entwickelt.

18. Juli 2013, Text: Isabella Awad, Fotos: Daniel Ammann

Ein Junge springt unter Aufsicht der Betreuerin lachend in der Kinderkrippe herum.
Seit August 2008 bietet die Helvetia am Hauptsitz St. Gallen zusammen mit der Universität St. Gallen eine Kinderkrippe an.

«Die Triangel Kinderkrippe öffnet ihre bunten Räume», so titelte im August 2008 die Mitteilung an die Öffentlichkeit. Seither sind fast fünf Jahre vergangen. Fünf Jahre, in denen Kinder und Mitarbeiterinnen die bunten Räume rege nutzten, um zu spielen, kleine Kunstwerke zu basteln, Geschichten zu erzählen – aber auch, um Gespräche zu führen, Konzepte zu entwickeln, Mitarbeiterinnen einzustellen und zwei Ausbauten zu planen. «Beim Aufbau gilt es auch Vorschriften und Bürokratie ein- und auszuhalten. Und: es gelingt nur mit einer konsequenten Einteilung des Budgets», sagt Roger Gander, seines Zeichens Initiant, Gründer und Präsident des Vereins Triangel Kinderkrippe.

Aus klein wird gross

Nicht nur die kleinen Gäste der Krippe legten an Grösse zu und machten Entwicklungsschritte. Auch die Krippe selber hat kräftig Betreuungsplätze und Personal aufgestockt. Krippenleiterin Christiane Peelen startete 2008 mit 20 Kindern und total acht Mitarbeiterinnen, inklusive zwei Praktikantinnen und einer Lernenden. Heute bietet die Krippe rund 20 Personen Arbeit und 52 Kindern Betreuung.

Roger Gander: «Lernende auszubilden ist teuer, benötigt Zeit und viele Vorschriften müssen beachtet werden. Es ist uns ein Anliegen, hier soziale Verantwortung wahrzunehmen, um junge Leute auszubilden. Auch diesbezüglich ist der Triangel eine Erfolgsgeschichte: Bis heute haben alle Lernenden ihre Prüfungen bestanden und in der Folge eine fixe Anstellung erhalten. Zwei davon sind heute bereits Gruppenleiterinnen.»

Das Tandemmodell

Die Betreuung basiert auf dem doppelten Tandemmodell: Es gibt zwei Kleinkindgruppen mit Babys und Kindern unter zweieinhalb Jahren sowie zwei Kleinkindergartengruppen mit Kindern im Alter von bis zu sechs Jahren. Die Gruppen erlauben es, viele Babys aufzunehmen, da es bis zu vier Betreuerinnen pro Gruppe gibt. Zentral sei die individuelle Eingewöhnung, abgestimmt auf die Bedürfnisse der Kinder, sagt Christiane Peelen. Mit zirka zweieinhalb bis drei Jahren wechselt das Kind intern in die Kleinkindergartengruppe. Seit Anfang 2013 gibt es zwei zusätzliche Gruppen – total sind es fünf, denn auch eine Hortgruppe für Kinder ab dem 6. Lebensjahr wird derzeit aufgebaut.

Christiane Peelen: «Wir pflegen eine ganzheitliche Sicht auf das Kind. Es geht uns darum, das Kind in seiner Individualität zu fördern und seine Neugier und Entdeckerlust zu unterstützen. Das leben wir mit unserem Verhalten, aber auch mit einem Umfeld, in dem sich das Kind entfalten kann und das seinen Alltag bereichert: Bewegungsräume, Funktionsräume und ein Atelier gehören dazu. Für Babys gibt es beispielsweise zur Unterstützung ihrer Autonomie und Wahrnehmung Wandspiele, Spiegel und Kriechpodeste. Die grösseren Kinder erleben vielfältige Bildungsangebote und Projekte. Dieses Arbeiten ist auch für unsere Mitarbeiterinnen spannend, da es weiter geht als die reine Betreuung.»

Kooperation mit dem BVGer

Die Kinderkrippe ist in erster Linie für Kinder von Mitarbeitenden der Helvetia und der Universität St. Gallen gedacht – freie Plätze stehen aber auch anderen Kindern aus St. Gallen offen. Seit Januar 2013 kooperiert der Triangel mit dem Bundesverwaltungsgericht (BVGer), das seit Juli 2012 in St. Gallen beheimatet ist. Jürg Felix, der Generalsekretär des BVGer, freut sich über diese Lösung: «Für eine eigene Krippe ist unser Bedarf zu klein. Mit dem Triangel haben wir die ideale Partnerin gefunden. Das professionelle Konzept und ein Besuch vor Ort haben mich überzeugt, dass sich Kinder in diesem Umfeld wohlfühlen und entfalten können».

Wie sieht die Zukunft aus?

Im Vordergrund steht 2013/2014 die Weiterentwicklung der Institution: spannende Projekte für die Kinder auszuarbeiten, «und dabei immer ans Wohl der Kinder, der Eltern und der Mitarbeiterinnen denken», sagt Christiane Peelen. Ein weiteres Projekt besteht darin, das Qualitätslabel für Kitas zu erreichen – dafür ist der Triangel eingeladen worden, an einem Pilotprojekt teilzunehmen.
Ein Ausbau der Krippe steht aber nicht mehr zur Debatte – die Obergrenze ist erreicht.

Der grösste Schatz

«Wir vertrauen ihnen das Wertvollste an, das wir haben», sagte einmal der Vater eines Kindes zu Christiane Peelen. Diese Aussage sporne die Mitarbeiterinnen an, täglich ihr Bestes zu geben.

In der Triangel Kinderkrippe findet jedes Kind etwas zum Spielen.

Triangel Kinderkrippe mit «QualiKita» zertifiziert

2013 haben sich zum ersten Mal 50 Pilot-Kitas in der Schweiz einem Zertifizierungsverfahren gestellt. Die Triangel Kinderkrippe in St.Gallen gehört mit zu den Krippen, die auf Anhieb erfolgreich zertifiziert wurden und nun das «QualiKita» Zertifikat erhalten. Das Qualitätslabel ermöglicht es, die pädagogische Qualität zu messen. Sie trägt zur Transparenz gegenüber Eltern und Behörden bei und macht Kindertageseinrichtungen vergleichbar. Das Label basiert auf prozesshaften Qualitätsaspekten wie den Entwicklungs- und Lernaktivitäten für Kinder und auch auf strukturellen Merkmalen wie zum Beispiel der Ausstattung, dem Personal und der Gesamtkonzeption einer Kinderkrippe. Das «QualiKita»-Zertifikat steht unter dem Patronat der schweizerischen UNESCO-Kommission - initiiert durch die Jacobs Foundation und den Verband der Kindertagesstätten der Schweiz.

Diese Seite weiterempfehlen
Bitte überprüfen Sie Ihre Verbindung

Weitere Stories