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Engagement
Jugend

HSG-Start­woche: Helvetia CEO Philipp Gmür zur Zukunft der Alters­vorsorge

Wie kann die Wahrnehmung der Jungen für das Thema Vorsorge verbessert werden? Mit dieser Leitfrage beschäftigen sich die neu eintretenden Studierenden der HSG in ihrer Einführungswoche. Helvetia CEO Philipp Gmür sprach als Gastreferent über die Altersvorsorge in der Schweiz und deren Zukunft.

15. September 2016, Text: Jan Söntgerath, Fotos: Katrin Meier

Mal kurz die neuen Nachbarn begrüssen: Dafür nahm sich der neue Helvetia Group-CEO Philipp Gmür gerne Zeit und hiess die rund 1'500 neuen Studierenden an der Startwoche der Universität St. Gallen (HSG) persönlich willkommen. Schliesslich ist die Uni nur einen Katzensprung entfernt vom seinem neuen Büro am Hauptsitz der Helvetia Gruppe. Und wie es sich für eine gute Nachbarin gehört, lud er die neu eintretenden Studierenden zu einer Stärkung am Stand von Helvetia auf dem Universitätscampus ein. Es könne gut sein, dass er später auch mal vorbeikomme, um nach einer Bratwurst oder einem kühlen Bier zu fragen, warnte er die zukünftigen Nachbarn spasseshalber vor.

Vorsorge aus Perspektive der Generation Y

Erst einmal ging es aber um ernste Themen: Im Zentrum des Impulsreferats, das Gmür im voll besetzten Audimax hielt, standen die Altersvorsorge und Vorsorgerisiken in der Schweiz. An gleicher Stelle, wo kürzlich alt Bundesrat Adolf Ogi den Erich Walser Generationenpreis für seine Leistungen zur Verständigung zwischen den Generationen erhielt, sprach Gmür zu rund 1'500 Mitgliedern der sogenannten Generation Y, also jungen Erwachsene im Alter von 18 bis 25 Jahren. «Gerade eure Altersgruppe ist unmittelbar von der zunehmenden Ungerechtigkeit des Generationenvertrags betroffen», wandte sich Gmür an die Studierenden und führte ihnen vor Augen, dass jeder Einzelne in Zukunft mit dem eigenen Lohn die Rente von zwei Pensionierten mitfinanzieren müsse.

Massgebende Parameter entpolitisieren

In diesem Zusammenhang erläuterte er dem jungen Publikum auch, welche Herausforderungen die Entwicklung der Rentendauer, die Demographie, das aktuelle Zinsniveau und der zu hohe BVG-Umwandlungssatz für eine nachhaltige Sicherung der Schweizer Sozialwerke darstellen. Gleichzeitig vermittelte der CEO von Helvetia den Studierenden mögliche Lösungsansätze. Der Einfluss der demografischen Entwicklung auf die Altersvorsorge sei besorgniserregend, sagte Gmür: «Die Zahl der Rentner im Verhältnis zu den Erwerbstätigen schrumpft. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass die massgebenden Parameter wie etwa der Umwandlungssatz oder der Mindestzinssatz entpolitisiert und an die ökonomische Realität angepasst werden.»

Brückenbauer zwischen Helvetia und HSG

Während des Referats zu Wort kamen auch Lorena Rechsteiner, Verantwortliche für das Helvetia Student Partner Programm, sowie Anna Tanner und Luca Büchi vom «Helvetia HSG Team». Alle drei studieren selbst an der HSG und sind daher für Philipp Gmür ideale Brückenbauer zwischen der Universität und ihrer Nachbarin Helvetia. Zum Abschluss der Veranstaltung durften die angehenden Assessment-Studenten Philipp Gmür mit Fragen löchern. Wie er denn persönlich die Probleme in der Altersvorsorge lösen würde, wenn er die Macht dazu hätte, wollte ein Student wissen: «Die Grundfesten mit dem Drei-Säulen-System würde ich belassen», antwortete der Helvetia-CEO. «Aber ich würde die Altersvorsorge flexibler gestalten und vor allem auf mehr Eigenverantwortung setzen.»

Für die Probleme der Altersvorsorge sensibilisieren

Die Inputs von Philipp Gmür dienen den Studierenden auch als Anregung für die Bearbeitung der Fallstudie «Vorsorgerisiken Schweiz – Kampagnenwettbewerb». Diese wurde von der Projektleitung der Startwoche gemeinsam mit Helvetia entwickelt. Die HSG-Frischlinge widmen sich während der ganzen Woche in Kleingruppen der Fallstudie, schärfen Schritt für Schritt ihr Bewusstsein für die anstehenden Herausforderungen der Altersvorsorge und lernen die Standpunkte der unterschiedlichen Interessensgruppen kennen. Auf dieser Basis erarbeiten die Studierenden dann eine überzeugende Kampagne, um der Generation der 18- bis 25-jährigen aufzuzeigen, wie wichtig die Thematik bereits heute für sie persönlich ist.

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