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Helvetia versichert Stadion­umbau in Lens

Wenn am 11. Juni fast die ganze Schweiz gebannt in die kleine nordfranzösische Stadt Lens blickt, kann das nur eines bedeuten: Die EM geht los! Dass allerdings das Stadion Bollaert-Delelis überhaupt Spiele austragen darf, ist auch ein Verdienst von Helvetia.

6. Juni 2016, Text: Jan Söntgerath

Extra für die Europameisterschaft renoviert, von Helvetia versichert: das Stade Bollaert-Delelis in Lens.
Extra für die Europameisterschaft renoviert, von Helvetia versichert: das Stade Bollaert-Delelis in Lens. (© Région Nord Pas de Calais - Picardie)

Wenn am 11. Juni der Startpfiff für die Schweiz an der EM fällt, steht ein besonders emotionsgeladenes Spiel an: Weisses Kreuz trifft auf schwarzen Adler, Granit Xhaka auf seinen Bruder Taulant – die Schweiz auf Albanien! Beide Mannschaften bestreiten ihr Auftaktspiel und liefern sich garantiert ein intensives Duell – hoffentlich mit dem besseren Ende für die Eidgenossen. Was wohl die wenigsten wissen: Auch Helvetia hat ihre «Beine» im Spiel. Um überhaupt als Austragungsstätte für die Europameisterschaft zugelassen zu werden, musste das 1932 erbaute Stadion nämlich zunächst komplett renoviert werden. Die öffentliche Ausschreibung für die gesamte Bauversicherung gewann damals Nationale Suisse und übernahm das Risiko mit einer Versicherungssumme von 62 Millionen Euro zu 100 Prozent.

Zu Besuch beim Stahlkoloss

«Helvetia hat sich mittlerweile in Frankreich einen guten Namen im Bereich der Technischen Versicherungen gemacht», erzählt der leitende Underwriter Christian Alt, der die Baustelle persönlich besichtigte. Es sei für den französischen Versicherungsmarkt eher ungewöhnlich, dass die Underwriter und Schadenexperten die Baustellen besuchen. Dass sie dank ihrer Ingenieurausbildung auf Augenhöhe mit den Projektverantwortlichen diskutieren konnten, wurde aber sehr geschätzt. Die Bauarbeiten dauerten von Anfang 2014 bis Ende 2015 und kosteten rund 70 Millionen Euro. Heute bietet das Stadion mit seinen 38'223 Sitzplätzen – mehr Menschen, als die Stadt Lens Einwohner hat – allen Zuschauern einen überdachten Sitzplatz. Das Dach bildet eine riesige Stahlkonstruktion von 20'000 Quadratmetern, getragen von vier 74 Meter hohen Masten. Allein die Dachträger entlang der Längsseite des Spielfelds wiegen annähernd so viel wie eine TGV-Lokomotive. «Das sind gewaltige Grössenverhältnisse», erinnert sich Christian Alt an seinen eindrücklichen Besuch vor Ort.

Der Geist von Helvetia

Im Hinblick auf die EM wurde die Stadion-Infrastruktur auch an die Anforderungen des Verbands bezüglich Sicherheit, Verpflegung, Sanitäre Einrichtungen und VIP-Lounges angepasst. Neben dem Spiel zwischen der Schweiz und Albanien finden im Stade Bollaert-Delelis zwei weitere Gruppenspiele sowie ein Achtelfinale statt – unter anderem auch das ebenso brisante und mit Spannung erwartete britische Duell zwischen England und Wales. Ohne Helvetia gäbe es also in Lens während der EM keine Zweikämpfe, keine Tore und keinen Fanjubel. Und sicher bringt der Geist von Helvetia im Stadion der Schweiz auch ein wenig Glück!

Die Umbauarbeiten im Zeitraffer: ein Rückblick auf 455 Arbeitstage.
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