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World Web Forum: Ein Blick in die Zukunft der Finanz­industrie

Droht der Finanzindustrie aufgrund der fortschreitenden technischen Entwicklung eine ähnliche Zukunft wie der Musikindustrie oder der Presse? Diese und andere Fragen diskutierten Vertreter von Banken, Versicherungen und Start-up-Unternehmen am Satellite-Event «Fintech» im Rahmen des WorldWebForums in Zürich stattfand.

2. Februar 2016, Text: Jonas Grossniklaus, Fotos: WorldWebForum 2016

Unter der Leitung von Dirk Hofmann wird über die Zukunft der Finanzindustrie diskutiert.
Unter der Leitung von Dirk Hofmann wird über die Zukunft der Finanzindustrie diskutiert.

Ende Januar haben sich Entscheidungsträger der Schweizer Wirtschaft und Politik am WorldWebForum in Zürich zum Thema «Digital Leadership» getroffen. Als Referenten traten unter anderem John Scully, ehemaliger CEO von Apple und Pepsi, der Schweizer Astronaut Claude Nicollier sowie Vertreter von Firmen wie Google, Uber oder HTC auf. Im Rahmen des WorldWebForums fanden auch verschiedene Satellitenveranstaltungen statt. An einer davon standen unter dem Stichwort «Fintech» die Zukunftsaussichten der Versicherungs- und Bankenbranche angesichts der zunehmenden Digitalisierung im Zentrum.

Finanzen sind Vertrauenssache

Aufgetreten sind an diesem Fintech-Anlass unter anderem Leonteq-Chef Jan Schoch, Adrian Widmer, Senior Partner EY Zürich, sowie zahlreiche Vertreter von Fintech-Start-ups, aber auch von Banken und Versicherern, sowie Experten für Regulierungsfragen. Unter allen hat grosse Einigkeit geherrscht, dass die IT zukünftig viel mehr Gewicht einnehmen wird. Von einer disruptiven Entwicklung, wie sie zum Beispiel in der Musikindustrie oder bei den Printmedien zu beobachten ist, ging jedoch niemand aus. Ein Grund dafür dürfte sein, dass Vertrauen in der Finanzindustrie zentral ist. Daher reagieren Kunden auf neue Anbieter oft zögerlich.

Verknüpfung von Traditionellem und Neuem

Zukunftsweisend ist wohl eher die Kombination aus Traditionellem mit Neuem. Stefan Loacker, CEO der Helvetia Gruppe, geht zum Beispiel davon aus, dass die etablierten Anbieter zusammen mit Start-ups die digitale Transformation gestalten werden. Die Antwort auf die Frage, wie Kundenbedürfnisse erfüllt werden könnten, werde für solche Kollaborationen entscheidend sein, sagte Loacker. Doch innerhalb der Wertschöpfungskette sind auch andere Ansatzpunkte möglich. So pflegt Helvetia Versicherungen bereits heute eine Zusammenarbeit mit der Derivate-Plattform Leonteq im Asset Management.

Regulative Hürden

Der kollaborative Ansatz sei jedoch nicht ohne Hindernisse, erklärte Vittorio Cornaro, Executive Board Member der Cornèr Bank, am Fintech-Event: Selbst wenn der gewünschte Partner auch bei der FINMA zertifiziert sei, seien die regulatorischen Anforderungen so hoch, dass einzig die beteiligten Anwälte Freude daran hätten. Outsourcing an einen internationalen Partner sei fast unmöglich.

Bessere Resultate

Trotz der zunehmenden Digitalisierung werden auch zukünftig Personen für Banken und Versicherungen entscheidend sein – davon geht Michael Appenzeller aus, Mitgründer und Präsident von Fundbase aus Pfäffikon SZ. Diese Annahme unterlegt der Start-up-Unternehmer mit einem Beispiel von ausserhalb der Finanzwelt: So habe beim Schach mit dem Aufkommen von Schachcomputern die Zahl der Schachmeister zugenommen. In die Finanzwelt übersetzt heisst das wohl, dass die Mitarbeitenden trotz neuen Technologien nicht überflüssig werden, sondern im Idealfall mit einem besseren Resultat zu rechnen ist.

World Web Forum

Helvetia ist Co-Partner des WorldWebForum 2016 und Goldpartner des Satelliten-Events «Fintech». Das nächste WorldWebForum findet am 19. Januar 2017 in Zürich statt.

www.worldwebforum.ch

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