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Helvetia zeigt Innovations­kraft am START Summit

Helvetia macht sich mit dem Corporate Incubation oder dem Helvetia Venture Fund zunehmend bei der Förderung von Start-ups stark. Eine ideale Plattform zur Präsentation dieser Massnahmen im Zuge des digitalen Wandels bot der START Summit 2017 in St. Gallen, bei dem Start-ups und Unternehmer über neue Technologien sprachen.

7. April 2017, Text: David Torcasso, Fotos: Marc-Dave Maier

Der START Summit ist die grösste von Studenten organisierte Entrepreneur- und Technolgie-Konferenz in Europa und hat am 24. und 25. März 2017 in den Olma Messehallen in St.Gallen stattgefunden. Unter dem Motto «Be where the innovation happens» referierten Dutzende internationaler Speaker vor über 2000 Teilnehmern über Zukunftsthemen wie Blockchain, Augmented Reality oder Internet of Things. Eine passende Gelegenheit für Helvetia, ihr Engagement für Start-ups und Innovation vorzustellen. Als einer der Hauptpartner war Helvetia mit einem Stand an der Konferenz präsent. Mit Michael Wieser, Verwaltungsrat beim Helvetia Venture Fund, und Daniela Maag, Head Corporate Incubation, beteiligte sich Helvetia mit zwei Speakern an der Veranstaltung.

Lehrstunde für Start-ups

Michael Wieser leitete einen Workshop zum Thema: «Wie finanziere ich mein Start-up?». Der Workshop in einem Container auf dem Messegelände stiess auf grosses Interesse: Wieser gab vor Jungunternehmern und Gründern einen authentischen Einblick in die verschiedenen Finanzierungsmodelle von Start-ups durch Corporates, Venture Funds oder Business Angels. Dazu erläuterte der Seriengründer, wie Jungunternehmer ihre Produkte verbessern können und worauf es bei der schwierigen Suche nach Kapital ankommt.

«Wichtig ist es, wirklich eine Expertise in dem Feld vorweisen zu können, in dem man sein Start-up gründen möchte», betonte Wieser. Er muss es wissen: Der gebürtige Deutsche hat mit seinen 35 Jahren schon mehrere Unternehmen gegründet und wieder verkauft. Nun ist er für Helvetia auf der Suche nach vielversprechenden Start-ups im Bereich InsurTech und Fintech, in die der Konzern investieren kann. «Die Helvetia Führung hat den Willen, mit neuen Technologien zu arbeiten, sich dem Wettbewerb mit Start-ups auszusetzen und neue Ideen anzukurbeln», sagt Wieser. Deshalb sei der Fund mit 55 Millionen Franken kapitalisiert. «Mein Ziel ist es, neue und zukunftsbestimmende Technologien mit den Werten der Helvetia zu verbinden».

David gegen Goliath? Die Konkurrenz zum Freund machen

Start-ups aus der ganzen Welt stellen Versicherungskonzerne mit neuen Technologien vor Herausforderungen. So etwa auch Lemonade aus New York. Es bietet einfach, schnell und günstig Versicherungen via App und ist in den USA der grösste Anbieter. Lemonade-Gründer Shai Wininger traf sich für eine Panel-Diskussion auf der Mainstage mit Daniela Maag, Head des Helvetia Corporate Incubators. Mit den Worten «David gegen Goliath» eröffnete der Moderator die Diskussionsrunde. Shai Winniger erklärte, dass er dank schlanken Prozessen und Artificial Intelligence bis zu 80 Prozent günstigere Versicherungen in den USA anbieten könne als die herkömmlichen Versicherungsunternehmen.

Diese durch die rasante Digitalisierung hervor gerufenen Veränderungen seien im Versicherungsgeschäft spürbar, räumt Maag ein: «Es geht aber nicht um David gegen Goliath, sondern darum, was wir gegenseitig voneinander lernen können und den Vorteil von beiden Welten zu nutzen.». Stichwort: Disruptive Geschäftsmodelle. Wininger bestätigte diesen Grundsatz, sagte aber auch, dass ein Grosskonzern wie Helvetia nur schwer auf die veränderten Marktbedingungen reagieren könne. «Wir wollen agiler und dynamischer sein bei der Entwicklung von neuen Technologien. Dazu gibt es bei Helvetia zurzeit viele Massnahmen», sagte Maag.

Corporate Incubation bei Helvetia

Ein Bereich von Helvetia ist Corporate Incubation, der intern neue Geschäftsmodelle entwickelt. «Dabei testen wir Modelle und simulieren sozusagen ein Start-up in den eigenen vier Wänden. Wir müssen diese Ideen vor der Geschäftsleitung pitchen und sie entscheidet dann, ob sie weiterverfolgt werden oder nicht», sagt Maag. Sie sei überzeugt, dass eigene Start-ups das Unternehmen mit einer neuen Kultur bereicherten. Corporates könnten Kapital, Know-how, Strategie, Netzwerke und Ressourcen zur Verfügung stellen, während die internen Start-ups Unternehmertum, Innovation, Agilität und Kundenorientierung hervorbringen würden.

Michael Wieser

Corporate Venturing

Der Anfang 2017 gegründeten Helvetia Venture Fund investiert über die nächsten Jahre rund 55 Millionen Franken in Start-ups aus dem Bereich InsurTech oder in Jungunternehmen, die eine Brückenfunktion zum Versicherungsgeschäft aufweisen.

Helvetia Venture Fund  

Daniela Maag, Head Corporate Incubation bei Helvetia

Corporate Incubation

Corporate Incubation ist wie der Venture Fund ein Teil der Unternehmensentwicklung von Helvetia und betreibt Geschäftsmodell-Innovationen. Dabei werden interne Start-ups entwickelt, gegründet, am Markt getestet und skaliert. Die internen Start-ups helfen auch aktiv zur Innovation im Sinne der Strategie helvetia 20.20 bei und dienen zur Entwicklung von neuen Produkten.

Strategie helvetia 20.20  

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