Auf dieser Seite sind Cookies, sowie Cookies von Dritten aktiviert, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten sowie Informationen und Angebote unterbreiten zu können. Durch die Nutzung der Internetseiten von Helvetia erklären Sie sich damit einverstanden und stimmen der Datenverarbeitung durch Helvetia zu. Weitere Informationen - auch dazu wie man Cookies deaktiviert - finden sie in den Hinweisen zum Datenschutz.

  • Mich interessieren
    Bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung
    Leider haben wir keine passenden Einträge gefunden.
    Nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf. Zum Kontaktformular
Engagement
Vorsorge & Gesundheit

Innovation entsteht bei Helvetia inhouse

Um für die Zukunft gerüstet zu sein, entwickelt Helvetia mit einem eigenen Inkubator neue Geschäftsmodelle. So möchte das Unternehmen auch zusammen mit seinen Mitarbeitenden neue Geschäftsmodelle rund um Versicherungen entwickeln. Mit dem bewährten Design Thinking Prozess haben rund 20 Mitarbeitende über die Lebensversicherung von morgen getüftelt.

28. Juni 2017, Text: David Torcasso, Fotos: David Torcasso

Um Innovation weiter zu fördern, hat Helvetia einen internen Inkubator ins Leben gerufen. Dieser hat den Auftrag, frische Geschäftsmodelle, Startups und Innovationen zu entwickeln und voranzutreiben. Damit strebt der Versicherungskonzern mittelfristig neue Ertragsquellen an. Um neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, möchte Helvetia auch auf ihre wertvollste Ressource zugreifen: die Mitarbeitenden. Deshalb organisiert Helvetia Corporate Incubation so genannte Think Tanks, bei denen interessierte Mitarbeitende bei der Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen mitwirken können.

Post-it's statt Beamer

Vor einigen Tagen fand wieder ein solcher Workshop statt – aber nicht am Hauptsitz, sondern in einem speziellen Coworking-Space in St.Gallen. In verschiedenen Räumen stehen Flipcharts, Whiteboards, Stifte und Stehtische zur Verfügung – und jede Menge Post-it's. Dieses Jahr sucht Corporate Incubation Ideen zur Fragestellung: «Wie sieht die Lebensversicherung der Zukunft aus?»

Design Thinking geht vom Nutzer aus

Rund 20 Mitarbeitende aus der ganzen Schweiz sind für den eintägigen Workshop angereist. Weil Ideen nicht einfach aus dem Blauen heraus entstehen, kam bei dem Workshop die Methode des Design Thinkings zum Einsatz. Design Thinking ist eine Innovationsmethode, die sich bei Unternehmen derzeit grosser Beliebtheit erfreut. Die Methode orientiert sich an den Bedürfnissen des Nutzers und führt schnell zu konkreten Prototypen.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es auch schon mit den ersten Aufgaben los. Eine Stunde später waren die Whiteboards bereits mit Post-it's tapeziert. «Mit dieser freien und spielerischen Methode entstehen schneller neue Ideen als bei einer langwierigen Sitzung», sagt Sven Heid, Aussendienstmitarbeiter von Helvetia in Rheinfelden. Heid gehört während des Workshops einer Vierergruppe an, die, manchmal konzentriert für sich, manchmal in Diskussion mit den anderen Gruppenmitgliedern arbeitet. Auch wenn sich einige der Helvetia Mitarbeitenden davor noch nie getroffen haben, ist der Umgang untereinander herzlich, konstruktiv und vertraut.

Der Kunde steht am Anfang, nicht am Ende

Bereits Erfahrung mit Innovation hat Isa Dora de Maddalena, die bei Helvetia in Basel bei der strategischen Personalplanung arbeitet. Bevor sie zu Helvetia kam, hat sie in einer «Ideenfabrik» in Biel gearbeitet. «Je durchmischter ein Team ist, desto mehr Ideen entstehen», ist sie überzeugt. Als weitere Grundlage für den Workshop dienten auch Interviews von den Teilnehmenden mit Familie und Bekannten zum Thema Lebensversicherungen der Zukunft. Diese haben die Teilnehmer in Vorbereitung durchgeführt «Beim Design Thinking geht man stark vom Nutzer aus. Was erleichtert und bereichert seinen Alltag? Das ist die zentrale Frage», erklärt Innovationsmanager Mathew Chittazhathu von Helvetia Corporate Incubation, der die Teilnehmer zusammen mit seinen Kolleginnen Anja Zimmermann und Nadine Hergovits durch den Prozess führte.

Lebensversicherungen müssen einfacher werden

Am Nachmittag ist erkennbar, wie sich die Lebensversicherung der Zukunft entwickeln könnte: Sie muss einfacher, verständlicher und flexibler einsetzbar sein – ganz nach den Bedürfnissen einer digitalisierten Individual-Gesellschaft. «Ich möchte die neuen Ansätze und Erkenntnisse, die wir im Laufe des Tages gesammelt haben, unbedingt in meinen Arbeitsalltag einbringen», sagt Marco Lauper, Aussendienstmitarbeiter in Bern. Einige Ideen sind bereits mit einem tollen Namen und einem realitätsgetreuen Konzept versehen. Mathew Chittazhathu von Corporate Incubation verspricht: «Wir werden die besten Vorschläge weiter ausarbeiten und bei der Konzernleitung mindestens eine Idee vorstellen».

Design Thinking bei Helvetia

Design Thinking bei Helvetia

Innovative Ideen entstehen meist nicht nur durch analytisches Denken, sondern durch konkretes Ausprobieren, Erleben und Anwenden. Design Thinking ist eine Innovationsmethode, die Ergebnisse zur Lösung von Problemen aus Sicht des Kunden liefert. Schnelles Experimentieren mit Prototypen bildet die Grundlage der Design Thinking Methode. Das Fundament für ein erfolgreiches Arbeiten mit Design Thinking ist ein heterogenes und gut funktionierendes Team, welches in geeigneten Räumlichkeiten und mit entsprechendem Material kreativ arbeiten kann.

Diese Seite weiterempfehlen
Bitte überprüfen Sie Ihre Verbindung

Weitere Stories