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Trotz Absage gibt es gute Neuigkeiten

Der Engadin Skimarathon 2020 wurde als einer der ersten grossen Events in der Schweiz aufgrund des Coronavirus abgesagt. Und das nur wenige Tage vor dem ersten Lauf. Knapp einen Monat später sind die Ereignisse und Folgen aufgearbeitet. Fest steht: Die Finanzen sind gesichert, der Event wird 2021 wieder stattfinden.

21. April 2020, Text: Mirjam Arnold, Fotos: Menduri Kasper/Helvetia

Am 8. März hätte das Highlight der diesjährigen Engadin Skimarathon Wettkämpfe stattfinden sollen: der 42km-Lauf von Maloja nach S-chanf. Doch zehn Tage vor der zweitgrössten Langlaufveranstaltung der Welt wurde bekannt gegeben, dass der Anlass sowie alle weiteren Läufe der Marathonwoche nicht durchgeführt werden können. Grund für die Absage des Events war die beginnende Ausbreitung des Coronavirus in der Schweiz.

Vielversprechende Vorbereitungen

Dabei sah es zu Beginn des Jahres sehr vielversprechend aus: Die 14'200 Startplätze für den 42-km Lauf waren bereits 58 Tage vor dem Wettkampf besetzt, so früh also wie noch nie. «Die Vorbereitungen für die Rennen liefen sehr gut. Wir waren guten Mutes und unsere Vorfreude stieg Tag für Tag», so Menduri Kasper, CEO des Engadin Skimarathon. Eine Woche vor dem Startschuss des ersten Laufs, dem Frauenlauf, wurde Corona langsam aber sicher ein Thema, da die Verbreitung des Virus in Italien auch die Medienberichte der Schweiz einnahm. Und plötzlich ging alles sehr schnell: Am Sonntag, 23. Februar, trat man mit dem Kanton in Kontakt. Am Montag folgte eine erste interne Krisensitzung, in der Möglichkeiten zum Schutz der Teilnehmenden und Helfenden besprochen wurden. Doch die Ereignisse überschlugen sich und so wurde am Donnerstag, 27. Februar, die Absage des Events kommuniziert.

Emotionale Stunden

Innerhalb von nur drei Stunden gleiste das Team rund um Menduri Kasper die Kommunikation auf, denn viele, teils (noch) ungestellte Fragen mussten beantwortet werden. Der Engadin Skimarathon war der erste Event dieser Grösse, der aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus abgesagt werden musste. Die Reaktionen gegenüber dem Organisator fielen grundsätzlich sehr positiv aus, die Teilnehmenden zeigten Verständnis. Dennoch war die Absage für den CEO ein trauriger, sehr emotionaler Moment: «Wir arbeiten ein ganzes Jahr auf eine Woche hin, einen Tag. Alles war bereit - und dann konnten die Wettkämpfe nicht stattfinden.» Verständlich, dass Menduri Kasper froh war, als die 'Marathonwoche' um war. Zeit, nach vorne zu schauen.

Rückstellungen und Rückerstattungen

Der Skimarathon erlitt aufgrund der Absage einen erheblichen Verlust. Nachdem, die Folgen nun aber überblickbar sind, können drei gute Neuigkeiten verkündet werden. Der Verlust kann aus den Rückstellungen früherer Jahre gedeckt werden, so die erste gute Nachricht. Die zweite dürfte vor allem die rund 17'000 von der Absage betroffenen Teilnehmenden erfreuen. Sie erhalten nämlich mehr Geld zurück, als ihnen im Reglement zugesprochen wird. «Es ist uns wichtig, dass die Rückerstattung der Teilnahmegebühren möglichst hoch ausfallen kann. Dies ist nur dank Sonderleistungen der Sponsoren möglich», betont Menduri Kasper dankbar. Helvetia als «Presenting Sponsor» konnte also ihren Beitrag dazu leisten, dass die Sportler nun anstelle von CHF 16 ganze CHF 35, respektive CHF 25 im Fall des Halbmarathons und CHF 20 für den Frauen- und Nachtlauf zurückerhalten.

Fürs 2021 in Form bleiben

Zum Abschluss eine dritte gute Nachricht für alle Skimarathon-Freunde: Die Wettkämpfe im Engadin finden 2021 wieder statt. Reservieren Sie sich den 14. März 2021, um am nächsten Engadin Skimarathon dabei sein zu können. Die Anmeldung ist bereits geöffnet. Alle Infos zum Anlass finden Sie hier.

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